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Verlag für Berlin-Brandenburg

Verlag für Berlin-Brandenburg Bei uns sind Berlin und Brandenburg Programm. Regionale Themen, sorgfältig ausgewählt und ansprechend gestaltet, dazu Kultur- und Zeitgeschichte - das ist unser Profil.

Der Verlag für Berlin-Brandenburg hat seinen Sitz in Berlin-Pankow. Der vbb, das sind
André Förster, zuständig fürs Programm,
Cornelia Lange, zuständig für Presse, Vertrieb und Veranstaltungen, und Sophie Charlotte Bentzien, zuständig fürs Lektorat.

Wie gewohnt öffnen

Heute kam unser Autor Christian Walther im Tagesspiegel über seine Sicht auf das Berliner Schloss/Humboldt Forum zu Wort...
13/05/2022

Heute kam unser Autor Christian Walther im Tagesspiegel über seine Sicht auf das Berliner Schloss/Humboldt Forum zu Wort, im wahrsten Wortsinn: Es geht um das Schlossdach ... Am 25. Juni wird Christian Walther im Humboldt Forum über sein Buch sprechen: "Des Kaisers Nachmieter. Das Berliner Schloss zwischen Revolution und Abriss".

"nicht nur eine gelungene Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents, sondern auch ein gekonnter Streifzug durch die...
25/04/2022
Ein queeres Ausnahmetalent der 1920er Jahre

"nicht nur eine gelungene Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents, sondern auch ein gekonnter Streifzug durch die große Zeit der europäischen Varietékultur", schreibt Erwin In het Panhuis auf queer.de über Jens Doblers Buch über den Travestiestar Willi Pape "You have never seen a dancer like Voo Doo" - just bei uns erschienen.

Die ganze Besprechung gibt es hier: https://www.queer.de/detail.php?article_id=41809

Ein neues Buch stellt den Travestiestar Willi Pape (1891-1940) vor, der als Schlangentänzerin Voo Doo ein internationaler Star wurde. Seine Karriere begann mit einem Freitodversuch. (Buch - Biografien)

Uwe Kullnick liest Manfred Orlicks literaturkritik.de-Besprechung des Frankfurter Buntbuchs von Paul Alfred Kleinert übe...
23/02/2022
Literaturkritik.de: "Ein Vierteljahrhundert lebte Franz Fühmann in Märkisch Buchholz – Das neue Heft der „Frankfurter Buntbücher“ erschließt sein Leben und Wirken in der Abgeschiedenheit – eine Rezension von Manfred Orlick – Literatur R

Uwe Kullnick liest Manfred Orlicks literaturkritik.de-Besprechung des Frankfurter Buntbuchs von Paul Alfred Kleinert über Franz Fühmann anlässlich dessen 100. Geburtstags im Literatur Radio Hörbahn. Wir danken recht herzlich!

#Kleist-Museum #FranzFühmann

Literaturkritik.de: "Ein Vierteljahrhundert lebte Franz Fühmann in Märkisch Buchholz – Das neue Heft der „Frankfurter Buntbücher“ erschließt sein Leben und Wirken in der Abgeschiedenheit – eine Rezension von Manfred Orlick

Heute in der schweizerischen Ausgabe, morgen auch in der internationalen: Bernd Noack schreibt in der NZZ Neue Zürcher Z...
15/02/2022

Heute in der schweizerischen Ausgabe, morgen auch in der internationalen: Bernd Noack schreibt in der NZZ Neue Zürcher Zeitung über Irmgard Keun und die beiden Bücher von Michael Bienert:

"Der Literaturwissenschaftler Michael Bienert hat zwei Bücher herausgegeben, die noch einmal eintauchen in die schillernde und trübe Welt der Irmgard Keun, die sie als aufrechte, aber auch verunsicherte und gefährdete Person zeigen, die ihren Humor da bewahrt, wo längst nichts mehr zum Lachen war."
- heißt es da. Und weiter:
"Bienerts Buch ist ein Stadtführer durch eine Stadt, die Irmgard Keun teuer , wohl aber nie ganz geheuer war: 'Ich liebe Berlin mit einer Angst in den Knien.'"

Ein vierfaches B an diesem heutigen Tag! *Birthday Boy Bert Brecht* wäre heute 124 Jahre alt geworden! Wir gratulieren u...
10/02/2022

Ein vierfaches B an diesem heutigen Tag!

*Birthday Boy Bert Brecht* wäre heute 124 Jahre alt geworden! Wir gratulieren und empfehlen zur Lektüre nicht nur Primärliteratur, oh nein, sondern auch die immer wieder spannenden literarischen Schauplätze des BB von Michael Bienert. Darin erfährt man, weshalb BB's Keuner die Stadt B der Stadt A vorzog und wo überall in der Stadt B unser BB noch heute zu entdecken ist.

Wie kommt man zu dem Schätzchen, fragen Sie? Ganz einfach: über die Buchhandlung Ihres Vertrauens oder direkt über den Verlag https://www.verlagberlinbrandenburg.de/Brechts-Berlin/978-3-947215-27-0

Wunderbarer Beitrag gestern Abend im rbb Fernsehen bei #studio3 live aus Babelsberg von Dagmar Kniffki über historische ...
03/02/2022

Wunderbarer Beitrag gestern Abend im rbb Fernsehen bei #studio3 live aus Babelsberg von Dagmar Kniffki über historische Kochbücher und revolutionäre Kochbuchautorinnen.

Im Interview ab Minute 9:25 ist Birgit Jochens zu sehen, die anschaulich ihren tollen Bild-Text-Band "Zwischen Ambition und Rebellion. Karrieren Berliner Kochbuchautorinnen" schmackhaft macht.
Zum Beitrag: https://www.rbb-online.de/studio3/videos/20220202_1845.html

Zum Buch: https://www.verlagberlinbrandenburg.de/Zwischen-Ambition-und-Rebellion/978-3-947215-88-1

Man gratuliert ja nicht schon vorab, aber bei dem 100. Geburtstag von #franzfühmann morgen, am 15. Januar, nimmt da sowi...
14/01/2022

Man gratuliert ja nicht schon vorab, aber bei dem 100. Geburtstag von #franzfühmann morgen, am 15. Januar, nimmt da sowieso kaum einer Rücksicht, die Medien berichten schon die ganze Woche lang - da wollen wir unseren Beitrag nun auch nicht erst am Jubiläumstag vorzeigen:

Ganz frisch aus der Druckerei und ab Montag im Handel ist das schöne #FrankfurterBuntbuch Nummer 70 über Franz Fühmann in Märkisch Buchholz von Paul Alfred Kleinert, herausgegeben vom Kleist-Museum Frankfurt (Oder). Die Umschlaggestaltung stammt von Günter Karl Bose, die Papiervorlage von HAP Grieshaber. Und einen beigelegten Fühmann-Brief gibt's obendrauf.
https://www.verlagberlinbrandenburg.de/Ein-oesterreichischer-Schriftsteller-im-Brandenburgischen/978-3-96982-032-2

#Märkisch Buchholz und Umgebung #Franz Fühmann #jubiläum #geburtstag

Schöne Buchempfehlung von Garcon24.de, dem GARCON Genuss Magazin, für "Zwischen Ambition und Rebellion" von Birgit Joche...
10/01/2022
Karrieren Berliner Kochbuchautorinnen - Garcon Magazin

Schöne Buchempfehlung von Garcon24.de, dem GARCON Genuss Magazin, für "Zwischen Ambition und Rebellion" von Birgit Jochens:

"bedien[t] nicht den sattsam bekannten und auf Dauer ziemlich öden Mainstream, [...] erzähl[t] Geschichten, vermittel[t] Wissen und liefer[t] so in vielerlei Hinsicht einen beträchtlichen Mehrwert."

https://www.garcon24.de/2022/01/06/zwischen-ambition-und-rebellion-birgit-jochens/

Ihrem Buch gab Birgit Jochens den programmatischen Titel „Zwischen Ambition und Rebellion“...Es begann Mitte der 1990er – mit einem Buch...

Nicht nur für den Quintus-Verlag geht in dieser Woche die Presse gut los, nein, auch der Verlag für Berlin-Brandenburg b...
06/01/2022

Nicht nur für den Quintus-Verlag geht in dieser Woche die Presse gut los, nein, auch der Verlag für Berlin-Brandenburg bekommt einige schöne Stimmen:

Nachdem am 27.12. Andreas Conrad im Tagesspiegel den tollen Fotoband von Lorenz Kienzle (Fotograf) "Arbeitswelten und Lebensräume" empfohlen hat, zog gestern, am 5.1.2022, Maritta Tkalec in der Berliner Zeitung nach: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/abschied-von-der-kohlezeit-li.202101?pid=true

Und dabei hatte die Woche bereits gut begonnen: Oliver Ohmann schrieb gleich am 3.1. in der B.Z. über Christian Walthers Buch "Des Kaisers Nachmieter" und die spannende Geschichte der "Bewohner" des Berliner Schlosses nach 1918.

Zum Jahresende in der FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung Umfassende Würdigung der beiden bei uns erschienenen Büch...
29/12/2021

Zum Jahresende in der FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung Umfassende Würdigung der beiden bei uns erschienenen Bücher, die sich mit Irmgard Keun befassen und von Michael Bienert im einen Fall geschrieben und im anderen herausgegeben wurden. Treffendes Fazit der Rezensentin Rose-Maria Gropp: Bienert erweist sich als "idealer Nachlebenverwalter der Schriftstellerin". Wir freuen uns sehr.

Große Freude! Andreas Conrad hat gestern im Tagesspiegel den großartigen Fotoband Arbeitswelten und Lebensräume von Lore...
28/12/2021

Große Freude! Andreas Conrad hat gestern im Tagesspiegel den großartigen Fotoband Arbeitswelten und Lebensräume von Lorenz Kienzle besprochen.

Große Presse für Birgit Jochens und ihr bei uns erschienenenes Buch über Berliner Kochbuchautorinnen vom frühen 19. Jahr...
20/12/2021

Große Presse für Birgit Jochens und ihr bei uns erschienenenes Buch über Berliner Kochbuchautorinnen vom frühen 19. Jahrhundert (als es alles andere als selbstverständlich war ...) bis heute: Susanne Kippenberger hat einen schönen Artikel geschrieben, der heute im Tagesspiegel erschienen ist. Wir freuen uns sehr. ☺️

Heutiges Wimmelbild: Blick ins Schaufenster der Freunde von der Buchhandlung Schatzer Und Ferlemann. Und was ist da zu e...
26/11/2021

Heutiges Wimmelbild: Blick ins Schaufenster der Freunde von der Buchhandlung Schatzer Und Ferlemann.
Und was ist da zu erspähen? Na, schon gesehen? Genau! Neben vielen anderen schönen Büchern steht vorn links das wunderbare Buch "Zwischen Ambition und Rebellion. Karrieren Berliner Kochbuchautorinnen" von Birgit Jochens - ein Buch, das in jede Berliner Buchhandlung, in viele Haushalte und unter einige Weihnachtsbäume gehört.

Erwerben kann man es theoretisch überall, aber ganz sicher bei Ferlemann & Schatzer! Danke!

https://www.verlagberlinbrandenburg.de/Zwischen-Ambition-und-Rebellion/978-3-947215-88-1

Soeben eingetroffen: die zweite Auflage von Michael Bienerts Buch "E.T.A. Hoffmanns Berlin". Nimmt sich sehr gut aus neb...
05/11/2021

Soeben eingetroffen: die zweite Auflage von Michael Bienerts Buch "E.T.A. Hoffmanns Berlin". Nimmt sich sehr gut aus neben dem letzte Woche aus dem Druck gekommenen "Romantischen Berlin". Das E.T.A. Hoffmann-Gedenkjahr 2022 kann kommen. Herzlichen Dank an Beltz Grafische Betriebe GmbH für die ausgezeichnete Druckqualität.

Schöne Meldung vom Dpa Landesdienst Berlin-Brandenburg u.a. in DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung über die derzeitige Auss...
28/10/2021

Schöne Meldung vom Dpa Landesdienst Berlin-Brandenburg u.a. in DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung über die derzeitige Ausstellung in #pritzwalk von Lorenz Kienzle (Fotograf) sowie Kunstgespräch und Buchvorstellung am 23. Oktober 2021 in der Museumsfabrik Pritzwalk.

Dort saßen auf dem Podium: Lorenz Kienzle, Dr. Enno Kaufhold und die Geschäftsführerin des Museumsverband des Landes Brandenburg e.V., Dr. Susanne Köstering

https://www.sueddeutsche.de/kultur/kunst-potsdam-wachsende-industriekultur-fotograf-als-chronist-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211026-99-735884

"Man merkt Birgit Jochens die Freude am Verfassen dieses Buches über die Berliner Kochbuchautorinnen aus vier Jahrhunder...
28/10/2021
KÜCHEN-GESCHICHTEN

"Man merkt Birgit Jochens die Freude am Verfassen dieses Buches über die Berliner Kochbuchautorinnen aus vier Jahrhunderten an und zieht selbst Gewinn daraus." - schreibt Konrad Holzer in seinem wunderbaren Artikel auf #flaneurin.at: https://www.flaneurin.at/kuechen-geschichten/

"Küchen-Geschichten" nennt er seine Buchbesprechung, aber wie das Buch selbst ist auch der Artikel mehr als nur das: Es ist eher eine Rundum-Verehrung des überaus spannenden kulturhistorischen Themas sowie der faszinierenden Art und Weise der Vermittlung durch die Autorin Birgit Jochens, und letztlich auch der liebevollen Aufbereitung in diesem - Achtung, kleines Eigenlob - sehr gelungenen Bild-Text-Band.

„Zwischen Ambition und Rebellion“ lautet der Titel eines Buches über die Karrieren von Berliner Kochbuchautorinnen. Das fällt einem „gelernten Wiener“ gleich einmal auf. Denn im Zusammenhang mit Wiener Kochbuchautorinnen ist der Begriff Rebellion höchstwahrscheinlich noch nie gefallen. Am...

Gleich zwei große Besprechungen in einer Woche von Joachim Schloers "Im Herzen immer ein Berliner. Jüdische Emigranten i...
08/10/2021

Gleich zwei große Besprechungen in einer Woche von Joachim Schloers "Im Herzen immer ein Berliner. Jüdische Emigranten im Dialog mit ihrer Heimatstadt":

Für die Berliner Zeitung schrieb Bernadette Conrad gestern von "Traum und Trauma": "Joachim Schlörs Buch ist viel mehr als eine kulturhistorisch und literarisch großartige Quelle, es ist selbst etwas wie ein Berliner Mahnmal.“

Für #hsozkult fand heute Irmela von der Lühe lobende Worte:
„Das Erkenntnisinteresse und die Ergebnisse des vorliegenden Bandes konzentrieren sich […] auf ‚Berlin-Gefühle‘, die einem aus besonderem Anlass entstandenen Korpus von persönlichen Briefen abzulesen sind. Sie aufmerksam und kenntnisreich aus ihrem Kontext heraus zu verstehen, hauptsächlich aber als Stimme der emigrierten Jüdinnen und Juden zur Geltung kommen zu lassen, ist das große Verdienst von Joachim Schlör.“
Die ganze Besprechung: https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-97576

Wir danken beiden Rezensentinnen sehr!

The German-Jewish Diaspora and their relationship to Germany: book launch am 5. Oktober, 18:00 UhrAllen Hindernissen - C...
04/10/2021
The German-Jewish Diaspora and their relationship to Germany: book launch | The Parkes Institute | University of Southampton

The German-Jewish Diaspora and their relationship to Germany: book launch am 5. Oktober, 18:00 Uhr

Allen Hindernissen - Corona und räumlicher Entfernung, Brexit - zum Trotz findet diese Buchvorstellung statt und zwar online!
Unser Autor Joachim Schloer spricht mit der Leiterin der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum und Historikerin Dr. Anja Siegemund über die Beziehung jüdischer Emigranten mit ihrer Heimatstadt Berlin und sein Buch "Im Herzen immer ein Berliner".

Organisiert sind Gespräch und Buchvorstellung von der University of Southampton, dem Department of History und dem Parkes Institute - teilnehmen kann man per Anmeldung über die Website:
https://www.southampton.ac.uk/parkes/news/events/2021/10/the-german-jewish-diaspora-and-their-relationship-to-germany-book-launch.page?fbclid=IwAR3FI71Wq9-gL9ZT9YFJp6nfaM05nlpU3TtV9gOWaU4-X57qIc7eKUnueCE

This seminar on the German-Jewish diaspora’s relationship with Germany is jointly organised by the Department of History and the Parkes Institute to mark the publication of Professor Joachim Schlör’s latest book

Making of ... In der DZA Druckerei zu Altenburg GmbH entsteht gerade der fantastische Fotoband "Arbeitswelten und Lebens...
29/09/2021

Making of ... In der DZA Druckerei zu Altenburg GmbH entsteht gerade der fantastische Fotoband "Arbeitswelten und Lebensräume" von Lorenz Kienzle (Fotograf) mit Langzeitbeobachtungen in Brandenburger Industrierevieren.

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Berlin
13189

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Sachbücher zur Berlin und Brandenburg, insbesondere mit Bezug zu Literaturgeschichte, Zeitgeschichte, Kulturgeschichte

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Bemerkungen

Hallo zusammen, ab 1975 schrieb ich in Magdeburg insgesamt 30 Ausreiseanträge zur BRD, stand unter Fluchtverdacht, hatte an Westdeutsche Ämter und TV-Sender geschrieben, was auch strafbar war. Anfang 1976 musste ich für insgesamt 4 Jahre ins Gefängnis. Dort verweigerte ich die Bestimmungen und die Zwangsarbeit. Wie es in Einzelarrest ist, mit Hunger, harte Verhöre der Stasi, schreib, lese und kontaktverbot klarzukommen, kann man in meiner Homepage oder im Buch -Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers-lesen. Erst jetzt im Juni, 31 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR, schaffte ich es auch in eine Magdeburger Zeitung zu kommen. Hier in NRW allerdings, war ich schon in 5 Zeitungen mit meiner Geschichte. Wünschenswert wäre, das die Schulen mehr über „damals“ berichten, damit die Zeit der Diktatur nicht vergessen wird. Im Oktober haben wir 30 Jahre deutsche Einheit, aber 70-85 jährige durch die Haft geschädigte Opfer , müssen leider noch heute um eine gerechte Entschädigung mit den Ämtern kämpfen. Wenn sie den Homepage -Link an ihrer Schulwandtafel schreiben würden, könnten andere meine Webseite lesen. Meine Homepage > http://rurufi.ibk.me Freundlicher Gruß Jürgen Brand Diese Mail bekam ich vor einigen Tagen. Sehr geehrter Herr Brand, haben Sie herzlichen Dank für Ihre E-Mail an Herrn Staatsminister Robra, mit der Sie auf Ihre Bücher, in denen Sie Ihre Hafterlebnisse in der damaligen DDR schildern, aufmerksam machen. Er hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. Herr Staatsminister ist beeindruckt, dass Sie trotz dieses Leidensweges Ihren Lebensmut nie verloren haben und mit Ihren Büchern diese Erlebnisse verarbeiten. Gleichzeitig leisten Sie mit Ihren Erinnerungen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Verhältnisse in der damaligen DDR. Dafür gebührt Ihnen Hochachtung und Anerkennung. Schön, dass es dazu auch einen Artikel in einer Zeitung Ihrer Heimatstadt Magdeburg gegeben hat und dass Sie sich dieser noch immer verbunden fühlen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und alles Gute. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Ulrike Müller-Blockhaus Referat Ressortkoordinierung MI, MJ; Verfassung Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt Hegelstraße 40 39104 Magdeburg Tel. : +49 391 567 6574 E-Mail: [email protected] Sachsen-Anhalt #moderndenken Ein kleiner Teil meiner Erlebnisse. An einem Vormittag kamen 2 Männer zu mir in den Arrestkeller. Einer schloss die Tür und dann das Zwischengitter auf. Sind sie Brand? Ich sagte ja. Von den 2 Zivilisten wurde ich mit Schupsen aus der Zelle befördert. Einer hatte seinen Gummiknüppel in der Hand und fuchtelte damit rum. Vorwärts! gehen sie schneller, schrien die 2. Ich wusste nicht wer die Leute waren und weshalb die mich nun aus der Zelle raus holten. Ich kriegte Stöße von hinten, das ich fast zu Boden fiel. Ich hatte bloß die Latschen an und konnte nicht so schnell gehen, wie ich sollte. Mehrere Zwischengitter wurden aufgeschlossen, um zur anderen Station zu kommen. Los schneller - nicht einschlafen Brand, hörte ich mehrfach. Ob es wichtig war, so schnell wie möglich dahin zu kommen, wo diese es wollten? Das es nur Stasi-Leute sein können, ahnte ich nun. Bisher hatte sich in Torgau noch niemand von solchen Leuten bei mir blicken lassen. Gespräch(Verhör). Obwohl ich zum damaligen Zeitraum schon mehrere Wochen im strengen Arrest saß. Richtig Schockiert von dieser Behandlung, kam ich bald mit den zweien in deren Büro an. “Da hinstellen, mit dem Gesicht zur Wand!” schrie einer mich an .Da stand ich eine Weile, bis ein Typ aus der Tür raus geschossen kam und mir Befahl “Umdrehen!” Dann schrie der mich dermaßen, unverhofft kräftig und laut an, dass ich mächtig geschockt und eingeschüchtert war. Mit Worten, “was erlauben sie sich Brand, hier alles zu verweigern, was denken sie wohl was wir mit ihnen hier machen werden? Sie sind nur ein Gefangener, wir bestimmen hier. Vergessen sie ihre Wünsche, sie kriegen Nachschlag(Zusätzlich Haftmonate extra). Hier wieder raus kommen sie erst, wenn wir es wollen!” Dann hörte ich Worte wie : sie Asozialer Typ, Krimineller, Schmarotzer, Abschaum, DDR-Verräter, Parasit unserer Gesellschaft und andere Schimpfwörter, die auf mich einprasselten. Bei seinem Geschrei stand er so nah vor mir, das seine feuchte Aussprache in meinem Gesicht landete. Ich wollte die Spucke aus dem Gesicht wischen. Da schrie der fette Sack zu mir - Arme unten lassen oder wollen sie mich angreifen?! Ich war fertig mit meinen Nerven!!! Und durch den Wochenlangen Arrest, den Strapazen und Hungern, war ich sowieso schon ausgelaugt. So hatte mich noch keiner angeschrien oder runtergeputzt. Nach Ende des Geschreis hörte ich die Frage “Wollen sie uns noch länger verscheißern oder nun endlich arbeiten” ? Ich zitterte am ganzen Körper und hatte nicht mit solch einem Wutanfall des Stasi-Offiziers gerechnet. Aber trotzdem wusste ich genau, das sich wegen solch einem Irren, mein Standpunkt nicht ändert. ”Was wollen sie Strafgefangener Brand, mit ihrem Benehmen erreichen?”, fragte der jetzt schon etwas leiser? Ich will in den Westen ausreisen! antwortete ich. Da fing der Mensch laut an zu lachen und mit seinem knallroten Gesicht rief er zu mir. Vielleicht als Rentner, wenn sie Torgau überlebt haben! “Wir haben hier das Sagen. Sie kriminelle Laus sind ein nichts. Hier werden wir uns noch öfters treffen und mal sehen was sie dann noch sagen. Umdrehen Brand!” hörte ich von ihm. Da stand ich eine jetzt Weile mit dem Gesicht zur Wand und zitterte einem Nervenzusammenbruchs nahe. Dann sagte mir einer der Stasi-Leute die mich aus der Zelle geholt hatten, “Brand nehmen sie mal hier Platz.” Der sprach ganz höflich zu mir, als ob nichts wäre. Der bot mir sogar eine Zigarette an. Überlegen sie sich jetzt mal in Ruhe Strafgefangener Brand, ob es nicht besser wäre, die Arbeit im Strafvollzug aufzunehmen. Sie hätten wieder Kontakt zu anderen Gefangenen, dürfen Briefe empfangen und schreiben. Ich gebe ihnen Paketscheine. Einkaufen wie andere Strafgefangene, könnten sie dann auch. Sie müssen nicht mehr unten im Keller Leiden, bleiben Gesund. Denken sie an die Wiedergutmachung Strafgefangener Brand!” Der blieb auch noch höflich und ruhig, als ich ihn fragte, was ich denn wiedergutmachen sollte. Ich will aus diesem Land raus. Dem seine Erwiderung lautete nicht mehr so höflich: “Brand, so kann ich ihnen auch nicht weiter helfen, dann verrotten sie in ihrem Keller.” Als bald ein SV-Obermeister(3 Sterne auf den Schulterstücken) eintraf, wurde ich von ihm in den Arrestbereich den Tigerkäfig(besondere Zellen nannte man so) zurück gebracht. Der Spuk hatte ca.3 Stunden gedauert. Wenn ich in diesem Kellerloch verreckt wäre, nie hätte man die Wahrheit drüber erfahren. Wer ähnliche Verhöre mal mitgemacht hat, weiß wie ich mich dort gerade fühlte. Später erst erfuhr ich, das der große fette Miese Kerl ein Hauptmann der Stasi war und die beiden anderen die mich geholt hatten, waren ein Unterleutnant und ein Leutnant. Aber wenn mir im Alter von 24 Jahre von DDR-Beamten gesagt wird sie kommen nie in den Westen, bleiben ewig in Haft, da konnte man verzweifeln. Schließlich haben sie die Macht gehabt. Beschweren konnte man sich nirgendwo. Noch 3 Jahre musste ich im Gefängnis in der DDR sitzen. Durch meine Sturheit machte ich mir diese Zeit zur Hölle. Viele Strapazen und auch Erziehungsgespräche(Verhöre) mit Morddrohungen, hatte ich damals noch vor mir. Schon Seltsam, für diese Leute war ich und andere politischen Gefangene, alles Kriminelle. Dabei waren diese doch die wahren Kriminellen. Die hätten dort in die Zellen rein gehört. Ich bin stolz drauf, keiner der vielen IM oder Mitläufer gewesen zu sein. Als gedrucktes Buch 9,95€ und als E-Book für 2,99€ bei Amazon oder beim epubli-Shop zu bekommen
glückwunsch, lieber André!!