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Galerie oqbo

Galerie oqbo galerie oqbo | raum für bild wort ton Die Galerie oqbo // raum für bild wort und ton ist eine Produzentengalerie in Berlin. Die Initiatoren sind Michael Bause, Malerei, interaktive Projekte // Christian Bilger, Bildhauerei // Frank Eltner, Bildhauerei // Dirk Lebahn, Grafik // Seraphina Lenz, Kunst im Stadtraum, Partizipation und Julia Ziegler, Malerei.

Im Frühjahr 2008 fand mit „paperfile#1“ die erste Ausstellung in den Galerieräumen in der Brunnenstraße 63 in Berlin statt. paperfile ist für oqbo ein elementares Prinzip im Umgang mit Kunst. Zwei Papierschränke, bestückt mit ausgewählten Papierarbeiten von mittlerweile 100 Künstlern, stehen für entdeckungsfreudige Besucher bereit. Sie laden dazu ein, selbst die Schubladen zu öffnen und Mappen he

Im Frühjahr 2008 fand mit „paperfile#1“ die erste Ausstellung in den Galerieräumen in der Brunnenstraße 63 in Berlin statt. paperfile ist für oqbo ein elementares Prinzip im Umgang mit Kunst. Zwei Papierschränke, bestückt mit ausgewählten Papierarbeiten von mittlerweile 100 Künstlern, stehen für entdeckungsfreudige Besucher bereit. Sie laden dazu ein, selbst die Schubladen zu öffnen und Mappen he

Wie gewohnt öffnen

9. April 2022 — 14. Mai 2022Eröffnung Freitag 8. April 2022 Form Constrictionzusammengestellt von Martim BrionPedro Boes...
03/04/2022

9. April 2022 — 14. Mai 2022
Eröffnung Freitag 8. April 2022

Form Constriction
zusammengestellt von Martim Brion

Pedro Boese/Berlin
Martim Brion/München
Thorben Eggers/Düsseldorf
Dieter Hammer/Freising
Vera Hilger/Aachen
Tom Saunders/Paris
Isabel Kerkermeier/Berlin
Michael Bause/Berlin

8 Künstler*innen, je 2 Kunstwerke, jedes 80 cm x 60 cm groß. Zwänge, Barrieren, Hürden, wie auch immer man sie nennen möchte, sind auch Katalysatoren, sie fördern die eigene Schaffenskraft und Vorstellungskraft. Die Idee ist also, eine künstliche Einschränkung, wie erwähnt, als Formausgleich hinzuzufügen und zu beobachten, wie verschiedene Menschen mit dieser Barriere umgehen, wie das Problem auf eine Art und Weise gelöst wird und wie sich dies auf die Zusammensetzung der gesamten Ausstellung, den Dialog zwischen den Werken und dem Publikum auswirkt und wie Unterschiede in der Ähnlichkeit entstehen.

VorschauAm 4. Mai 20 Uhr bei oqbo.Ludger Schwarte | Denken in FarbeZur Epistemologie des Malenshttps://www.philomag.de/a...
16/03/2022
Ludger Schwarte: „Farbe ist immer anarchisch“

Vorschau

Am 4. Mai 20 Uhr bei oqbo.

Ludger Schwarte | Denken in Farbe
Zur Epistemologie des Malens

https://www.philomag.de/artikel/ludger-schwarte-farbe-ist-immer-anarchisch

Lange Zeit wurde die Farbe in der Philosophiegeschichte ausgeklammert. Ein Unding, wie Ludger Schwarte in seinem neuen Buch Denken in Farbe erläutert. Schließlich eignen wir uns die Welt nicht nur durch Farben an, sondern sie besitzen auch ein subversives Potenzial.

TOMORROW ! 7pm - opening 6 aus 209 at oqbo!
14/01/2022

TOMORROW ! 7pm - opening 6 aus 209 at oqbo!

Unser Buch CONTAINER LOVE ist bei Textem erschienen! Bei Interesse zu bestellen unter info@oqbo.dehttps://www.textem-ver...
13/01/2022
TEXTEM

Unser Buch CONTAINER LOVE ist bei Textem erschienen! Bei Interesse zu bestellen unter [email protected]

https://www.textem-verlag.de/textem/kunst/494

oqbo | raum für bild wort und ton existiert seit 2008 und wird seitdem in nahezu unveränderter Besetzung von sechs Künstler*innen in der Berliner Brunnenstraße betrieben. In der ersten Ausstellung wurden Mappen mit originalen Papierarbeiten in Planschränken gezeigt. Besucher*innen konnten die A...

Eröffnung am Samstag, den 15. Januar 2022 um 19 Uhr !
09/01/2022

Eröffnung am Samstag, den 15. Januar 2022 um 19 Uhr !

ANWANDELNJulia ZieglerEröffnung | Freitag 5. November 2021 | 19.00 Uhr6. November 2021 – 18. Dezember 2021Der Titel sper...
03/11/2021

ANWANDELN
Julia Ziegler

Eröffnung | Freitag 5. November 2021 | 19.00 Uhr
6. November 2021 – 18. Dezember 2021

Der Titel sperrt sich gegen klare Deutung. Man braucht das Wort kaum im Infinitiv oder aktiv. Betroffene werden eigentümlich ergriffen, handeln impulsiv und ungeplant. Die Endung ...eln impliziert bei Verben immer etwas Vages, das sich in Schlaufen bewegt und Spiel und Zufall beherbergt. Die Vokabel enthält auch die Worte an, Wand, und Wandel , die man zu einer konkret gerichteten Tätigkeit bündeln kann.
Julia Ziegler widmet diese Einzelausstellung bei oqbo keiner homogenen Werkgruppe, sondern zeigt Papierarbeiten mit unterschiedlichen Motiven und Materialien. Durch flüchtige Blickmomente angestoßen, konzentrieren sie sich auf den Aspekt, der Anlass für das Bild war. Gestützt auf ein Foto oder eine Erinnerung zeigen sie Ansichten, denen die gegenständliche Welt zugrunde liegt. Der Ausstellungsraum ist malerisch verändert, behauptet neue Gegebenheiten, etwas größer zu sein oder einen Nebenraum zu besitzen. Die Bilder als Protagonisten spielen mit.

Arnold Dreyblatt last saturday at oqbo!
01/11/2021

Arnold Dreyblatt last saturday at oqbo!

Samstag 30. Oktober | 20 UhrArnold DreyblattNew and old solo works for amplified excited strings and digital processing,...
29/10/2021

Samstag 30. Oktober | 20 Uhr
Arnold Dreyblatt
New and old solo works for amplified excited strings and digital processing, 2021
Live-Set mit anschließendem Gespräch

Arnold Dreyblatt (b. New York City, 1953) is an American media artist and composer. He has been based in Berlin, Germany since 1984. He is currently Professor of Media Art at the Muthesius Academy of Art and Design in Kiel, Germany. One of the second generation of New York minimal composers, Dreyblatt studied music with Pauline Oliveros, La Monte Young, and Alvin Lucier and media art with Woody and Steina Vasulka. His early activities in music and performance included the albums "Nodal Excitation", "Propellers In Love" and the opera project "Who's Who in Central and East Europe 1933”. Dreyblatt has invented a set of new and original instruments, performance techniques, and a system of tuning. Often characterized as one of the more rock-oriented of American minimalists, Dreyblatt has cultivated a strong underground base of fans for his transcendental and ecstatic music with his "Orchestra of Excited Strings". His music has been performed by the Bang On A Can All-Stars in New York, Jim O'Rourke, The Great Learning Orchestra in Stockholm, Pellegrini String Quartet and the Crash Ensemble Dublin. He has recorded for such labels as Tzaddik, Hat Hut, Table of the Elements, Cantaloupe, Important, Choose and Black Truffel. Dreyblatt has taught music workshops resulting in performed compositions with musicians at "The Music Gallery", Toronto; MIT Boston, Serralves Foundation, Porto, Portugal and many others. He has performed with and without his ensemble at the Whitney Museum, New York; the Maerz Music Festival, Berlin; the Angelika Festival, Bologna; The Lab in San Francisco, Berghain Berlin and countless other festivals and concert venues in Europe and in North America.
https://www.dreyblatt.net/

all_go_rhythm_ _ _ This isa free concert Über das Schreiben und Zeichnen von Sound organisiert von Dirk Lebahn & Stefan ...
06/10/2021

all_go_rhythm_ _ _ This is
a free concert
Über das Schreiben und Zeichnen von Sound

organisiert von Dirk Lebahn & Stefan Römer

25. September — 30. Oktober 2021

Peter Ablinger \ Ursula Bogner \ Thomas Brinkmann \ Andreas Bülhoff & Marc Matter \ Daniel Door \ Arnold Dreyblatt \ Alessandra Eramo \ The Ghosts of Nothing \ Jasmine Guffond \ Jan Jelinek \ Sven-Åke Johansson \ Johannes Kreidler \ Felix Kubin \ Frau Kraushaar \ Zoë Mc Pherson \ Cosey Müller \ Mads Emil Nielsen \ Andreas Reihse \ Julia Reidy \ Stefan Römer \ Aura Rosenberg \ Schlammpeitziger \ Conrad Schnitzler & Wolfgang Seidel \ Nika Son \ Asmus Tietchens \ Jan St. Werner \ Miki Yui \ Joseph Young

Live Talk-, Screening- und Listening-Sessions In dieser ausstellungsbegleitenden Reihe spricht Stefan Römer mit eingeladenen KünstlerInnen über ihre spezifische Komposition und wie sich dazu der Sound und die Inhalte verhalten, entweder gefolgt von einem Live-Set oder das Gespräch wird mit vielen Hörbeispielen gemischt.

O P E N I N G
Freitag 24. September \ 20 Uhr
Andreas Reihse
ist Gründer der Band Kreidler, veröffentlicht in einer Vielzahl von musikalischen Kontexten und komponiert Filmmusik u. a. für Heinz Emigholz oder Fette Sans Gespräch mit DJ-Set

K O N Z E R T
Freitag 1. Oktober \ 19 Uhr
Alessandra Eramo
ist eine Stimmperformerin und Elektromusikerin aus Berlin
Gespräch mit anschließendem Live-Set

\ 20:30 Uhr
Daniel Door
ist ein Noise- und Livecode-Musiker aus München
Gespräch mit anschließendem Live-Set

F I L M S C R E E N I N G
Sonntag 3. Oktober \ 20 Uhr
Sounds of Unridden Waves, a film by The Ghosts of Nothing, Australien 2021
("Sounds of Unridden Waves is the world's first feature length surf film without any human surfers presented as a work of conceptual art. Produced and created by The Ghosts of Nothing* (aka Sean Lowry and Ilmar Taimre), it was filmed on location in Australia, Fiji, Iceland, Bali, Ireland, Portugal, Tahiti and Hawaii by ten leading cinematographers, many of them well-known surf filmmakers and artists. This footage was then remixed, abstracted and set to an original soundtrack created by The Ghosts of Nothing… Like untamed entities that allegorically dwarf the insignificant mortality of the beholder, each successive wave and accompanying wall of ambient sound work together to build a quasi-narrative strangeness." https://soundsofunriddenwaves.com
Trailer: https://vimeo.com/581944932/f693bb44c2
*The Ghosts of Nothing is a fictional "band" formed in 2014 to perform a pseudonymous artist function within the contemporary artworld.)

K O N Z E R T
Freitag 15. Oktober \ 20 Uhr
Jasmine Guffond + Julia Reidy
sind Elektromusikerinnen aus Berlin
Gespräch mit anschließender Live-Sound-Video-Performance

K O N Z E R T
Dienstag 26. Oktober \ 20 Uhr
Zoë Mc Pherson
ist eine Electro-Musikerin aus Berlin
Gespräch gemischt mit vielen Hörbeispielen

K O N Z E R T
Donnerstag 28. Oktober \ 20 Uhr
Thomas Brinkmann
ist ein Minimaltechno-Musiker aus Berlin
Vortragsperformance über sein Album "Raupenbahn" (2019) mit vielen Hörbeispielen

K O N Z E R T
Samstag 30. Oktober \ 20 Uhr
Arnold Dreyblatt
ist Bildender Künstler und Komponist in Berlin
Gespräch mit anschließendem Live-Set

Credits:
Unser Dank geht an alle beteiligten KünstlerInnen; Dank für Hinweise und Tipps auch an: Wendelin Büchler, Arnold Dreyblatt, Tina Georgi, Birgit Herbst, Mo Loschelder, Arno Raffeiner, Bettina Wackernagel und viele andere

oqbo

Heute Abend !oqbo | raum für bild wort und ton ZU GAST IM GARTEN DER RHEINSBERGER SRASSE 13 | 10115 BERLIN„Beute” / Ein ...
17/09/2021

Heute Abend !
oqbo | raum für bild wort und ton
ZU GAST IM GARTEN DER RHEINSBERGER SRASSE 13 | 10115 BERLIN

„Beute” / Ein Gespräch mit den Herausgeber*innen Philippa Sissis, Merten Lagatz, Robert Skwirblies und Lektorin Magdalena Schrefel

Freitag 17. September 2021 | 18:30 Uhr

Seit 2017 forscht die Forschungsgruppe „translocations" am TU-Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne zu Kulturgutverlagerungen unter asymmetrischen Machtverhältnissen, über das Nehmen, Aneignen und Zurückgeben von Kulturgütern. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler*innen nun, erzählt anhand von Text- und Bildquellen aus über 2000 Jahren Menschheitsgeschichte, erstmalig in dem Bildatlas und der Anthologie zu Kunstraub und Kulturerbe "BEUTE" auch für eine breitere Öffentlichkeit zusammengetragen. Zum einen der Bildatlas, herausgegeben von Bénédicte Savoy, Merten Lagatz, Philippa Sissis und das Pendant zum großen Bildatlas die Anthologie zu Kunstraub und Kulturerbe, herausgegeben von Bénédicte Savoy, Robert Skwirblies, Isabelle Dolezalek.

Weltgeschichte in Bildern neu erzählt: vom wechselhaften Leben der Objekte zwischen Erwerb, Entwendung und Restitution.
Im Zentrum steht die Ikonographie von »Beutenahmen« und »Entwendungen«, »Beschlagnahmungen«, »Zwangsgaben« oder schlicht und einfach: Raubgütern. Erzählt wird Weltgeschichte hier nicht nur über Objekte im Kontext ihrer Entstehung oder Präsentation, sondern im Spiegel der wechselhaften Eigentumsverhältnisse, in denen sie sich befanden, und der Besitzansprüche, die an sie gestellt werden. Diese den Gegenständen eingeschriebenen Beziehungen sind bis heute geprägt von Macht- und Überlegenheitsansprüchen.
Und: Weltgeschichte kann nicht ohne Kolonialismus erzählt werden, die europäische Moderne nicht ohne Rassismus. Dieser verblüffende Bildatlas enthüllt diese Geschichte und zeigt, dass über alle Zeiten hinweg Darstellungen solcher Entwendungen auch Unrecht dokumentiert haben.

Merten Lagatz
studierte Kunstwissenschaft, Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur. Er koordinierte zwischen 2017 und 2020 den Forschungscluster translocations und arbeitet an der Technischen Universität Berlin zu Cultural Activism, queeren Kollektiven und den Künsten im Jetzt.

Philippa Sissis
studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Berlin und Paris. Sie promovierte über das SchriftBild von Renaissance-Manuskripten. Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungscluster translocations.

Robert Skwirblies
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin und forscht zu Kunsthandel, Sammlungs- und Museumsgeschichte im 18. und 19. Jahrhundert. Er ist PostDoc Fellow im Forschungscluster translocations.

Magdalena Schrefel,
in Wien geboren, studierte nach längeren Arbeitsaufenthalten in Vukovar und Göteborg Europäische Ethnologie an der Universität Wien und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Adresse

Brunnenstr. 63
Berlin
13355

Öffnungszeiten

Donnerstag 15:00 - 18:00
Freitag 15:00 - 18:00
Samstag 15:00 - 18:00

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9. April 2022 — 14. Mai 2022 Eröffnung Freitag 8. April 2022 Form Constriction zusammengestellt von Martim Brion Pedro Boese/Berlin Martim Brion/München Thorben Eggers/Düsseldorf Dieter Hammer/Freising Vera Hilger/Aachen Tom Saunders/Paris Isabel Kerkermeier/Berlin Michael Bause/Berlin 8 Künstler*innen, je 2 Kunstwerke, jedes 80 cm x 60 cm groß. Zwänge, Barrieren, Hürden, wie auch immer man sie nennen möchte, sind auch Katalysatoren, sie fördern die eigene Schaffenskraft und Vorstellungskraft. Die Idee ist also, eine künstliche Einschränkung, wie erwähnt, als Formausgleich hinzuzufügen und zu beobachten, wie verschiedene Menschen mit dieser Barriere umgehen, wie das Problem auf eine Art und Weise gelöst wird und wie sich dies auf die Zusammensetzung der gesamten Ausstellung, den Dialog zwischen den Werken und dem Publikum auswirkt und wie Unterschiede in der Ähnlichkeit entstehen.
Vorschau Am 4. Mai 20 Uhr bei oqbo. Ludger Schwarte | Denken in Farbe Zur Epistemologie des Malens https://www.philomag.de/artikel/ludger-schwarte-farbe-ist-immer-anarchisch
TOMORROW ! 7pm - opening 6 aus 209 at oqbo!
Unser Buch CONTAINER LOVE ist bei Textem erschienen! Bei Interesse zu bestellen unter [email protected] https://www.textem-verlag.de/textem/kunst/494
Eröffnung am Samstag, den 15. Januar 2022 um 19 Uhr !
ANWANDELN Julia Ziegler Eröffnung | Freitag 5. November 2021 | 19.00 Uhr 6. November 2021 – 18. Dezember 2021 Der Titel sperrt sich gegen klare Deutung. Man braucht das Wort kaum im Infinitiv oder aktiv. Betroffene werden eigentümlich ergriffen, handeln impulsiv und ungeplant. Die Endung ...eln impliziert bei Verben immer etwas Vages, das sich in Schlaufen bewegt und Spiel und Zufall beherbergt. Die Vokabel enthält auch die Worte an, Wand, und Wandel , die man zu einer konkret gerichteten Tätigkeit bündeln kann. Julia Ziegler widmet diese Einzelausstellung bei oqbo keiner homogenen Werkgruppe, sondern zeigt Papierarbeiten mit unterschiedlichen Motiven und Materialien. Durch flüchtige Blickmomente angestoßen, konzentrieren sie sich auf den Aspekt, der Anlass für das Bild war. Gestützt auf ein Foto oder eine Erinnerung zeigen sie Ansichten, denen die gegenständliche Welt zugrunde liegt. Der Ausstellungsraum ist malerisch verändert, behauptet neue Gegebenheiten, etwas größer zu sein oder einen Nebenraum zu besitzen. Die Bilder als Protagonisten spielen mit.
Arnold Dreyblatt last saturday at oqbo!
Samstag 30. Oktober | 20 Uhr Arnold Dreyblatt New and old solo works for amplified excited strings and digital processing, 2021 Live-Set mit anschließendem Gespräch Arnold Dreyblatt (b. New York City, 1953) is an American media artist and composer. He has been based in Berlin, Germany since 1984. He is currently Professor of Media Art at the Muthesius Academy of Art and Design in Kiel, Germany. One of the second generation of New York minimal composers, Dreyblatt studied music with Pauline Oliveros, La Monte Young, and Alvin Lucier and media art with Woody and Steina Vasulka. His early activities in music and performance included the albums "Nodal Excitation", "Propellers In Love" and the opera project "Who's Who in Central and East Europe 1933”. Dreyblatt has invented a set of new and original instruments, performance techniques, and a system of tuning. Often characterized as one of the more rock-oriented of American minimalists, Dreyblatt has cultivated a strong underground base of fans for his transcendental and ecstatic music with his "Orchestra of Excited Strings". His music has been performed by the Bang On A Can All-Stars in New York, Jim O'Rourke, The Great Learning Orchestra in Stockholm, Pellegrini String Quartet and the Crash Ensemble Dublin. He has recorded for such labels as Tzaddik, Hat Hut, Table of the Elements, Cantaloupe, Important, Choose and Black Truffel. Dreyblatt has taught music workshops resulting in performed compositions with musicians at "The Music Gallery", Toronto; MIT Boston, Serralves Foundation, Porto, Portugal and many others. He has performed with and without his ensemble at the Whitney Museum, New York; the Maerz Music Festival, Berlin; the Angelika Festival, Bologna; The Lab in San Francisco, Berghain Berlin and countless other festivals and concert venues in Europe and in North America. https://www.dreyblatt.net/
all_go_rhythm_ _ _ This is a free concert Über das Schreiben und Zeichnen von Sound organisiert von Dirk Lebahn & Stefan Römer 25. September — 30. Oktober 2021 Peter Ablinger \ Ursula Bogner \ Thomas Brinkmann \ Andreas Bülhoff & Marc Matter \ Daniel Door \ Arnold Dreyblatt \ Alessandra Eramo \ The Ghosts of Nothing \ Jasmine Guffond \ Jan Jelinek \ Sven-Åke Johansson \ Johannes Kreidler \ Felix Kubin \ Frau Kraushaar \ Zoë Mc Pherson \ Cosey Müller \ Mads Emil Nielsen \ Andreas Reihse \ Julia Reidy \ Stefan Römer \ Aura Rosenberg \ Schlammpeitziger \ Conrad Schnitzler & Wolfgang Seidel \ Nika Son \ Asmus Tietchens \ Jan St. Werner \ Miki Yui \ Joseph Young Live Talk-, Screening- und Listening-Sessions In dieser ausstellungsbegleitenden Reihe spricht Stefan Römer mit eingeladenen KünstlerInnen über ihre spezifische Komposition und wie sich dazu der Sound und die Inhalte verhalten, entweder gefolgt von einem Live-Set oder das Gespräch wird mit vielen Hörbeispielen gemischt. O P E N I N G Freitag 24. September \ 20 Uhr Andreas Reihse ist Gründer der Band Kreidler, veröffentlicht in einer Vielzahl von musikalischen Kontexten und komponiert Filmmusik u. a. für Heinz Emigholz oder Fette Sans Gespräch mit DJ-Set K O N Z E R T Freitag 1. Oktober \ 19 Uhr Alessandra Eramo ist eine Stimmperformerin und Elektromusikerin aus Berlin Gespräch mit anschließendem Live-Set \ 20:30 Uhr Daniel Door ist ein Noise- und Livecode-Musiker aus München Gespräch mit anschließendem Live-Set F I L M S C R E E N I N G Sonntag 3. Oktober \ 20 Uhr Sounds of Unridden Waves, a film by The Ghosts of Nothing, Australien 2021 ("Sounds of Unridden Waves is the world's first feature length surf film without any human surfers presented as a work of conceptual art. Produced and created by The Ghosts of Nothing* (aka Sean Lowry and Ilmar Taimre), it was filmed on location in Australia, Fiji, Iceland, Bali, Ireland, Portugal, Tahiti and Hawaii by ten leading cinematographers, many of them well-known surf filmmakers and artists. This footage was then remixed, abstracted and set to an original soundtrack created by The Ghosts of Nothing… Like untamed entities that allegorically dwarf the insignificant mortality of the beholder, each successive wave and accompanying wall of ambient sound work together to build a quasi-narrative strangeness." https://soundsofunriddenwaves.com Trailer: https://vimeo.com/581944932/f693bb44c2 *The Ghosts of Nothing is a fictional "band" formed in 2014 to perform a pseudonymous artist function within the contemporary artworld.) K O N Z E R T Freitag 15. Oktober \ 20 Uhr Jasmine Guffond + Julia Reidy sind Elektromusikerinnen aus Berlin Gespräch mit anschließender Live-Sound-Video-Performance K O N Z E R T Dienstag 26. Oktober \ 20 Uhr Zoë Mc Pherson ist eine Electro-Musikerin aus Berlin Gespräch gemischt mit vielen Hörbeispielen K O N Z E R T Donnerstag 28. Oktober \ 20 Uhr Thomas Brinkmann ist ein Minimaltechno-Musiker aus Berlin Vortragsperformance über sein Album "Raupenbahn" (2019) mit vielen Hörbeispielen K O N Z E R T Samstag 30. Oktober \ 20 Uhr Arnold Dreyblatt ist Bildender Künstler und Komponist in Berlin Gespräch mit anschließendem Live-Set Credits: Unser Dank geht an alle beteiligten KünstlerInnen; Dank für Hinweise und Tipps auch an: Wendelin Büchler, Arnold Dreyblatt, Tina Georgi, Birgit Herbst, Mo Loschelder, Arno Raffeiner, Bettina Wackernagel und viele andere oqbo
oqbo auf der POSITIONS Berlin Art Fair 2021
Heute Abend ! oqbo | raum für bild wort und ton ZU GAST IM GARTEN DER RHEINSBERGER SRASSE 13 | 10115 BERLIN „Beute” / Ein Gespräch mit den Herausgeber*innen Philippa Sissis, Merten Lagatz, Robert Skwirblies und Lektorin Magdalena Schrefel Freitag 17. September 2021 | 18:30 Uhr Seit 2017 forscht die Forschungsgruppe „translocations" am TU-Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne zu Kulturgutverlagerungen unter asymmetrischen Machtverhältnissen, über das Nehmen, Aneignen und Zurückgeben von Kulturgütern. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler*innen nun, erzählt anhand von Text- und Bildquellen aus über 2000 Jahren Menschheitsgeschichte, erstmalig in dem Bildatlas und der Anthologie zu Kunstraub und Kulturerbe "BEUTE" auch für eine breitere Öffentlichkeit zusammengetragen. Zum einen der Bildatlas, herausgegeben von Bénédicte Savoy, Merten Lagatz, Philippa Sissis und das Pendant zum großen Bildatlas die Anthologie zu Kunstraub und Kulturerbe, herausgegeben von Bénédicte Savoy, Robert Skwirblies, Isabelle Dolezalek. Weltgeschichte in Bildern neu erzählt: vom wechselhaften Leben der Objekte zwischen Erwerb, Entwendung und Restitution. Im Zentrum steht die Ikonographie von »Beutenahmen« und »Entwendungen«, »Beschlagnahmungen«, »Zwangsgaben« oder schlicht und einfach: Raubgütern. Erzählt wird Weltgeschichte hier nicht nur über Objekte im Kontext ihrer Entstehung oder Präsentation, sondern im Spiegel der wechselhaften Eigentumsverhältnisse, in denen sie sich befanden, und der Besitzansprüche, die an sie gestellt werden. Diese den Gegenständen eingeschriebenen Beziehungen sind bis heute geprägt von Macht- und Überlegenheitsansprüchen. Und: Weltgeschichte kann nicht ohne Kolonialismus erzählt werden, die europäische Moderne nicht ohne Rassismus. Dieser verblüffende Bildatlas enthüllt diese Geschichte und zeigt, dass über alle Zeiten hinweg Darstellungen solcher Entwendungen auch Unrecht dokumentiert haben. Merten Lagatz studierte Kunstwissenschaft, Theaterwissenschaften und Neuere deutsche Literatur. Er koordinierte zwischen 2017 und 2020 den Forschungscluster translocations und arbeitet an der Technischen Universität Berlin zu Cultural Activism, queeren Kollektiven und den Künsten im Jetzt. Philippa Sissis studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Berlin und Paris. Sie promovierte über das SchriftBild von Renaissance-Manuskripten. Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungscluster translocations. Robert Skwirblies ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin und forscht zu Kunsthandel, Sammlungs- und Museumsgeschichte im 18. und 19. Jahrhundert. Er ist PostDoc Fellow im Forschungscluster translocations. Magdalena Schrefel, in Wien geboren, studierte nach längeren Arbeitsaufenthalten in Vukovar und Göteborg Europäische Ethnologie an der Universität Wien und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.