Galerie oqbo

Galerie oqbo galerie oqbo | raum für bild wort ton
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Die Galerie oqbo // raum für bild wort und ton ist eine Produzentengalerie in Berlin. Die Initiatoren sind Michael Bause, Malerei, interaktive Projekte // Christian Bilger, Bildhauerei // Frank Eltner, Bildhauerei // Dirk Lebahn, Grafik // Seraphina Lenz, Kunst im Stadtraum, Partizipation und Julia Ziegler, Malerei. Im Frühjahr 2008 fand mit „paperfile#1“ die erste Ausstellung in den Galerieräumen in der Brunnenstraße 63 in Berlin statt. paperfile ist für oqbo ein elementares Prinzip im Umgang mit Kunst. Zwei Papierschränke, bestückt mit ausgewählten Papierarbeiten von mittlerweile 100 Künstlern, stehen für entdeckungsfreudige Besucher bereit. Sie laden dazu ein, selbst die Schubladen zu öffnen und Mappen herauszunehmen. Der Betrachter kann sich den Arbeiten nach eigenem Maß ohne Glas und Rahmen widmen. Diese persönliche Begegnung erfordert Ruhe und ist nichts für den schnellen Blick. Die Arbeit präsentiert sich als materieller Fakt, (das Material als Rohstoff der Idee), die Handlung als sanfte Bremse. Zeit ist die einzige Vorraussetzung, wenn man sich in paperfile vertiefen möchte. Im Schrank gibt es keine Hierarchie. Es gibt keine Ordnung nach Medien, Format, Alphabeth oder Preis. Zeichnung und Malerei sind ebenso vertreten wie Fotografie und Collage. Konzeptuelle, narrative oder serielle Ansätze ergänzen einander und schaffen Konturen. Als Kompass kann der Thumbnailfolder dienen, die eigene Nase oder das anwesende Mitglied von oqbo. Galerie oqbo// space for image word and sound is an artist-run gallery in Berlin. The co-organizers are Michael Bause, Painting, Interactive Projects // Christian Bilger, Sculpture // Frank Eltner, Sculpture // Dirk Lebahn, Graphic Design // Serpahina Lenz, Art in Public Spaces // Julia Ziegler, Painting. The first exhibit to take place in the gallery at Brunnenstraße 63 was „Paperfile#1“ in the spring of 2008. paperfile is for oqbo an elemental concept, realized in order to bring the public in contact with art. Two file cabinets, filled with selected works on paper from approximately hundred artists, readily await the curious visitor who is eager to enjoy the potential discoveries that lie within. Oqbo invites you to open the drawers of your choice, selecting the portfolios that interest you. The viewer is free to observe the works up close, without glass and frame. This type of personal encounter allows for calm and peace while looking at the art works, and is not for the hasty. The works present themselves as material fact, the material as the conveyor of ideas. Time is the only requirement should you want to delve deeply into the collection. Hierarchy does not exist in the file cabinets, and the portfolios are not organized by medium, size, artist name or price. Drawings and paintings are just as likely to be found as photography and collages. Conceptual, narrative, and serial approaches complement each other, giving the collection depth and dynamism. Feel free to use the catalogue or the present representative from oqbo as a guide, an art-compass, through the cabinets. Or simply allow your own intuition and passions to lead you.

Auch im Dunkeln ein Blick wert!
14/04/2020

Auch im Dunkeln ein Blick wert!

oqbo Auslagen #1Christiane Seiffert | morgens März 2020In einer bewegten Zeit in dieser Stadt starten wir eine neue Auss...
12/04/2020

oqbo Auslagen #1
Christiane Seiffert | morgens März 2020

In einer bewegten Zeit in dieser Stadt starten wir eine neue Ausstellungsreihe, die oqbo Auslagen.
Bei geschlossenen Räumen und abgesagten Ausstellungen bietet das Schaufenster in der Brunnenstraße eine Bühne für kleine künstlerische Inszenierungen.

Den Anfang macht die Berliner Künstlerin Christiane Seiffert mit kleine Figurinen aus Ton, wobei das Wort Ton im Namen des Projektraums oqbo | raum für bild wort und ton eine ganz neue Bedeutung erfährt.

Als Bühne für die Wareninszenierung übte das Schaufenster immer schon eine enorme Anziehungskraft aus, nicht nur auf Passanten und Kauflustige, sondern auch auf Vertreter*innen aus Literatur, Kunst und Fotografie.
Schaufenster waren früher eines der wichtigsten Medien im Kampf um den Kunden. Mit ihrer vielgestalteten Auslage und ihrem Verprechen von Glück, waren sie ein fester Bestandteil des Corporate Designs und ein Erlebnis. Sie inspirierten und ließen die Menschen träumen.
Es etablierte sich eine bis dahin unbekannte Form des Flanierens und Schauens.

Christiane Seiffert:
Seit Jahrzehnten warte ich auf den schicksalshaften Moment, durch den ich quasi von selbst zu Reinigungsgeräten greifen würde, um dem Chaos rundherum ein Ende zu bereiten. Die Geburt der Tochter war kein solcher Moment, der Eintritt der Rente auch nicht. Seitdem habe ich allerdings morgens die Zeit, die Augen geschlossen zu halten und mir mich zu erklären. Sollte ich plötzlich sterben, geht das nicht, weil ich Tochter und Nichte das Chaos ja nicht hinterlassen kann. So tu ich noch ein Gutes und sterbe nicht. So gerne wäre ich eine Künstlerin, die nur in freigeräumten Freiräumen arbeiten kann. Seit einigen Wochen höre ich dauernd von Freundinnen, die endlich zum Fensterputzen kommen, von leeren Regalen, in denen sich Froschprodukte befanden und von den mindestens 30 Minuten Gymnastik täglich, zu denen man nun endlich kommt. Mein Blick schweift über den Laptop auf 3 Kilo Ton. Ich schiebe einen Platz auf dem Küchentisch frei und knete die leichteren Übungen, die auch ich hin und wieder auf die Matte lege. Nach drei Figuren ist das keine künstlerische Herausforderung mehr. Also schau ich auf dem Laptop Bilder von Yogaübungen an. Das Gesamtbild der Figuren gewinnt durch die unterschiedlichen Richtungen, in die Arme und Beine nun zeigen. Um die Figuren heil in die Galerie oqbo zu transportieren, leere ich Schuhkartons, in denen ich Briefe und Fotos schon mal gebündelt hatte, suche Geschirrtücher, Seidenpapier und Luftfolie zusammen, packe alle acht Tonsportler ein, meine Nachbarin bringt mich mit Auto in die Brunnenstraße.

Christiane Seiffert, geboren in Lübeck, studierte Musik in Bremen und Berlin; sie lebt und arbeitet in Berlin.

Bald mehr dazu !
12/04/2020

Bald mehr dazu !

11/04/2020
evan ziporyn

Aus den Archiven
Dezember 2013

Konzert
Evan Ziporyn | "This is Not a Clarinet, Vol 2"

Mit einer Einführung von Arnold Dreyblatt
mit Gastmusiker Gyan Riley, dem Sohn von Terry Riley, an der Gitarre und Iva Bittova an der Violine.

American composer/clarinetist Evan Ziporyn (Steve Reich Ensemble, Eviyan Trio, Bang on a Can) performs original works for solo clarinet and bass clarinet, including new compositions and selections from his acclaimed Cantaloupe CD, This is Not A Clarinet, including Honshirabe (based on Japanese shakuhachi), Thum Nyatiti, and Partial Truths. Ziporyn's work is informed by his 30+ year involvement with Balinese gamelan, which grew from field work in Balinese villages to his 2009 opera A House in Bali, featured at BAM's Next Wave Festival in New York. He has composed for the Silk Road Ensemble, Kronos Quartet, Nederlands Blazers, the American Composers Orchestra, Brooklyn Rider, So Percussion, Maya Beiser, Wu Man, Sentieri Selvaggi. With Steve Reich he recorde New York Counterpoint and shared in a 1998 Grammy for Music for 18 Musicians. He produced several of Bang on a Can's seminal recordings, including Brian Eno's Music for Airports. He has also recorded with Paul Simon, Meredith Monk, and Matthew Shipp. He currently performs with Iva Bittova and Gyan Riley as the Eviyan Trio.

This is "evan ziporyn" by Christian Bilger on Vimeo, the home for high quality videos and the people who love them.

05/04/2020
Finissagische Gesänge - Frieder Butzmann bei oqbo | raum für bild wort ton - Berlin

Aus den Archiven
Samstag 6. Juni 2015

Frieder Butzmann ist vor allem als Musiker bekannt, der seit 1975 zunächst die Berliner Musikszene von Punk,
New Wave wesentlich mitbestimmt hat.

In der Folgezeit entwickelt er vor allem seine Elektrobeats weiter und kombiniert sie in seinen Liveauftritten mit Performance, Soundpoetry und Film. In der von Michael Glasmeier konzipierten Ausstellung seriös! zeigt er Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Video der Jahre 1973 – 2014.
Die meisten Werke in der Ausstellung werden in Berlin zum ersten Mal zu sehen sein.

Frieder Butzmann ist vor allem als Musiker bekannt, der seit 1975 zunächst die Berliner Musikszene von Punk, New Wave wesentlich mitbestimmt hat. In der Folgezeit…

03/04/2020
oqbo motorenwerke 3

Aus den Archiven !
2013

motorenwerke #3 kuratiert von
Christian Bilger

Doris Kuwert | Berlin
Kalle Grude | Oslo
Manfred Kroboth | Hamburg
Christian Bilger | Berlin

Doris Kuwert baut Installationen mit Bewegung und Geräusch. Alltagsmaterialien werden zu labilen Konstruktionen kollagiert. Die einzelnen Aktionen der Objekte sind simpel, vor der Hand liegend. Bei längerem Ablauf zeigen sich Ungenauigkeiten, Zufälligkeiten und Störungen.
Eingebunden in ihre technischen Apparate sind sie oft nahe daran sich selbst zu Fall zu bringen.

Kalle Grude: 1991, während des Golfkriegs, war ich in New York. Eines Tages sah ich plötzlich etwas auf der Straße, das sich gleichzeitig faszinierend und abstoßend bewegte. Es war ein batteriebetriebenes Spielzeug, in Form eines Wüstensoldaten. Es kroch vorwärts und schoss dabei. Irgendwie schien es ein Bild der sehr verdorbenen Atmosphäre dieser Zeit zu sein. Ich kaufte sofort eine dieser Figuren, aber nach kurzem Nachdenken ging ich zurück und kaufte ganz viele davon. Diese Beschreibung ist typisch für Kalle Grude. Die Entdeckung irgend eines Dings als Initialzündung für den Start eines neuen Werks. Bei oqbo werden es ebenfalls Spielzeuge sein, die ihren erweiterten Einsatz auf dem Kunstgebiet zeigen. Vor einiger Zeit ließ er auch in einem Osloer Museum weiße Mäuse in seiner Kunst agieren. Sie lebten in Terrarien mit Büchern, die sie nach und nach durchlöcherten und fraßen.

Manfred Kroboth erweckt in seinen Arbeiten tote Dinge zum Leben. Wie von Geisterhand bewegt sich eine Zeichenfeder, während sich Selbstbildnisse von van Gogh und Picasso miteinander unterhalten, gelegentlich unterbrochen von "dem Schrei". Das oqbo_Kabinett wird zur Theaterbühne und der Besucher steht mitten darin.

Christian Bilger zeigt Apparatives und Maschinenhaftes. Er ist gleichzeitig Initiator und Kurator der Ausstellung.

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02/04/2020
Yasamin Shahhosseini | OUD // Ulrike Brand | CELLO

Aus den Archiven

KONZERT
Yasamin Shahhosseini, Oud | Ulrike Brand, Cello
Donnerstag 11. April 2019 | 20 Uhr

Die beiden Musikerinnen Yasamin Shahhosseini und Ulrike Brand haben sich 2018 in Teheran kennengelernt, wo sie gemeinsam in dem von Mehdi Jalali gegründeten Yarava-Ensemble gespielt haben.
Nun machte Yasamin Shahhosseini bei ihrer Deutschland-Tournee in Berlin Station und gaben ein gemeinsames Konzert in der oqbo Gallerie.

Yasamin Shahhosseini spielt Solostücke für Oud aus der persischen traditionellen Musik und improvisiert im Duo mit der Cellistin Ulrike Brand.

Die Oud kommt ursprünglich aus Persien und wurde im 7. Jahrhundert durch die Arabern nach Andalusien gebracht. Das Wort „Al Oud“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „das Holz“. Der Korpus der Oud besitzt drei Schalllöcher und wird mit fünf Doppelsaiten, manchmal auch einer zusätz- lichen einzelnen Basssaite bespannt. Gespielt wird die Oud mit einem Plektrum, der “Risha”. Aus der Oud entstehen mehrerer Saiteninstrumente, unter anderem Laute und Gitarre. Die Oud hat im Mittelalter sowohl in der islamischen Kultur als auch in den christlichen mitteleuropäischen Ländern eine bedeutende Rolle gespielt.

Yasamin Shahhosseini (Teheran 1992) hat an der Universität Teheran Traditionelle Persische Musik und Oud, die persische Form der Laute, studiert. Seitdem hat sie viele Wettbewerbe gewonnen und konzertiert in Iran und auf internationalen Festivals, u.a. in Tunesien, Irak, Südafrika, Australien, USA, sowie in zahlreichen Europäischen Ländern. Sie gibt Workshops und Seminare zu Oud und traditioneller persischer Musik und hat in Teheran den Arbeitskreis Pouesh gegründet, der unterschiedliche Aspekte der Persischen Musik erforscht. Sie spielt in verschiedenen Ensembles für traditionelle persische Musik, darunter Paliz, Avaye Tehran, Ahoora Daad, Oud Trio, Persian Quartet und Derang.
Außerdem spielt Yasamin Shahhosseini auf der Oud Zeitgenössische Musik; sie ist Mitglied des von dem iranischen Komponisten Alireza Mashayekhi gegründeten Tehran New Orchestra und komponiert eigene Solostücke für ihr Instrument. In den letzten Jahren hat sie mehrfach Werke von iranischen und europäischen Komponisten für Oud - auch in Verbindung mit Live-Elektronik - uraufgeführt. Yasamin Shahhosseini hat zahlreiche CDs eingespielt, 2015 ist in Teheran ihr Soloalbum Gahan erschienen, demnächst wird das Duo-Album mit dem Santour-Spieler Ramtin Nazarijou veröffentlicht.

Die Cellistin Ulrike Brand konzertiert auf internationalen Festivals für Neue Musik, wo sie zahlreiche Werke uraufgeführt hat. Ihr besonderes Interesse gilt grenzüberschreitenden Projekten in den Bereichen Bildende Kunst, Tanz und Performance. Sie setzt sich intensiv mit freier und konzeptuelle Improvisation auseinander, wobei sie im Zwischenbereich von improvisierter und notierter Musik eigene Stücke entwickelt. Sie schreibt Texte und Essays und hält Gastvorlesungen im In- und Ausland.
Von 1987 bis 1997 war sie künstlerische Leiterin der Quaderni Perugini di Musica Contemporanea in Perugia, Italien. 2015 erhielt sie zusammen mit dem composer-performer Tomomi Adachi und mit dem Gitarristen Olaf Rupp das Arbeits- und Recherchestipendium des Berliner Senats. 2016 war sie Stipendiatin des Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Kultur Brandenburg im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.
Sie ist Lehrbeauftragte für Improvisation an der Universität der Künste Berlin.

K O N Z E R T // oqbo | raum für bild wort ton www.oqbo.de Yasamin Shahhosseini, Oud | Ulrike Brand, Cello Donnerstag 11. April 2019 | 20 Uhr Die beiden…

31/03/2020
Viktor Mazin - Freuds Gespenster

Aus dem Archiv - 2016

Radio-Gespenster | Auf Sendung gehen
in Zusammenarbeit mit dem Verlag Matthes & Seitz Berlin
Übersetzt aus dem Russischen von Maria Rajer
mit Viktor Mazin, Ivan Razumov, Joulia Strauss, Wladimir Velminski, Moritz Mattern und Iwanka Srivanek

Auf Freuds Spuren

"Die Frage nach den Gespenstern erweist sich als unmittelbar mit der Frage nach der Technik verknüpft. Es ist die Technik, die die gewohnte Vorstellung von Zeit und Raum auflöst; sie desorganisiert und reorganisiert die Aktuvirtualität. Diese Techno-Auflösung von Raum und Zeit setzt Gespenster frei. Sie verfolgen das Subjekt, überwältigen es, führen ihm vor: Der Tod ist bereits da, vor dir, der Tod ist bereits fort, hinter dir. Du bist ein Toter. Gespenster sind unsterblich.

Die technische Reproduzierbarkeit erzeugt einen Effekt des Spuks. Die Techno-Realität von Fotografie, Film, Fernsehen, Telefon und Internet offenbart Gespenster, die ihre »Herren« überleben und von deren Abwesenheit zeugen. Diese Gespenster sind weder Subjekt noch Kopie eines Originals, keine Wiederholung, sondern die Kehrseite des Effektes der Tele-Techno-Subjektivität. Die Reproduzierbarkeit verstärkt den Iterabilitätseffekt." (aus dem Text Freuds Gespenster von Viktor Mazin, Übersetzung Maria Rajer)

This is "Viktor Mazin - Freuds Gespenster" by Christian Bilger on Vimeo, the home for high quality videos and the people who love them.

29/03/2020
Rita Bischof | Georges Bataille | Lascaux oder die Geburt der Kunst

Für alle, die diesen Abend verpasst haben!
Aus unserem Archiv - Vortrag von Rita Bischof | 4. März 2020
Einführung: Rike Felka
Aus dem Französischen von Karl Georg Hemmerich. Mit den Fotografien von Hans Hinz.

Zu einem Zeitpunkt, wo die Tier- und Pflanzenwelt, das „wilde Leben“, mehr denn je bedroht erscheinen, illuminiert Rita Bischof den Text von Georges Bataille über Lascaux. Den Tiermalereien, die 17.500 Jahre lang in der Nacht der Höhle auf ihre Entdeckung gewartet haben, begegnete Bataille mit der Frage nach dem Ursprung der Kunst. Er fragte auch, was aus der Entdeckung der Höhlenmalereien für die Hegelsche Geschichtsphilosophie folgt.
Seine Antworten, die grundlegende Begriffe auf ungeahnte Weise in Beziehung setzen, werden im Zusammenhang der prähistorischen
Forschung und des zeitgenössischen Denkens im Spannungsverhältnis zwischen Technik und Ästhetik situiert.

Rita Bischof, Dr. phil. habil., freie Autorin und Übersetzerin. Zahlreiche Veröffentlichungen auf den Gebieten der Avantgardeforschung, der
vergleichenden Ästhetik und der Kulturanthropologie. Letzte Veröffentlichungen u. a.:
Tragisches Lachen. Die Geschichte von Acéphale, Berlin 2010; Nadja revisited (mit den Briefen und Zeichnungen von Léona „Nadja“ Delcourt), Berlin 2013. Bataille mit Sade.Der Entwurf einer Heterologie, Berlin 2015.
So ist alles: des Eises Purpur – Euer Traum. Zum Werk von Unica Zürn, Berlin 1916. Negativität und Anerkennung. Hegel, Kojève, Bataille und das Ende der Geschichte,Berlin 2017. Lascaux oder die Geburt des Menschen, Berlin 2019.
Rita Bischof lebt in Berlin.

Mittwoch| Philosophische Reihe Lesung Rita Bischof Georges Bataille | Lascaux oder die Geburt der Kunst mit einem Essay von Rita Bischof Mittwoch | 4. März…

Liebe Freund*innen der Galerie,aufgrund der aktuellen Weltlage bleiben unsere Ausstellungen bis auf weiteres geschlossen...
20/03/2020

Liebe Freund*innen der Galerie,

aufgrund der aktuellen Weltlage bleiben unsere Ausstellungen bis auf weiteres geschlossen.

Die Ausstellung Bleibt's bei heute? mit Werken von Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel kann nach Terminabsprache besucht werden.

Wir arbeiten intern an allen laufenden Projekten weiter
und sind per e-mail oder telefonisch zu erreichen.

In der Zwischenzeit folgen Sie uns gern auf facebook und besuchen uns online unter www.oqbo.de

Alle Gute
das oqbo Team

Heute 20 Uhr!
04/03/2020

Heute 20 Uhr!

Endlich wieder lieferbar: Batailles fulminanter Essay über Lascaux bei Brinkmann & Bose! Buchvorstellung am 4. März 2020 | 20 Uhr in der Galerie oqbo

Bilder einer Ausstellung!Bleibt´s bei heute?Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel22. Fe...
03/03/2020

Bilder einer Ausstellung!
Bleibt´s bei heute?

Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel

22. Februar 2020 — 28. März 2020

Galerie oqbo
24/02/2020

Galerie oqbo

Schon mal vormerken !
Mittwoch | 4. März 2020 | 20 Uhr

|Mittwoch| Philosophische Reihe
Lesung Rita Bischof
Georges Bataille | Lascaux oder die Geburt der Kunst mit einem Essay von Rita Bischof

Aus dem Französischen von Karl Georg Hemmerich. Mit den Fotografien von Hans Hinz. Zu einem Zeitpunkt, wo die Tier- und Pflan- zenwelt, das „wilde Leben“, mehr denn je bedroht erscheinen, illuminiert Rita Bischof den Text von Georges Bataille über Lascaux. Den Tiermalereien, die 17.500 Jahre lang in der Nacht der Höhle auf ihre Entdeckung gewartet haben, begegnete Bataille mit der Frage nach dem Ursprung der Kunst. Er fragte auch, was aus der Entdeckung der Höhlenmalereien für die Hegelsche Geschichtsphilosophie folgt. Seine Antworten, die grundlegende Begriffe auf ungeahnte Weise in Beziehung setzen, werden im Zusammenhang der prähistorischen Forschung und des zeitgenössischen Denkens im Spannungsverhältnis zwischen Technik und Ästhetik situiert.

Bleibt´s bei heute?Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel22. Februar 2020 — 28. März 202...
21/02/2020

Bleibt´s bei heute?

Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel

22. Februar 2020 — 28. März 2020
Eröffnung: Freitag 21. Februar 2020 | 19 Uhr

Today 7 pmTim Stapel beim Aufbau!
21/02/2020

Today 7 pm

Tim Stapel beim Aufbau!

Freitag Eröffnung | 21. Februar | 19 Uhr Bleibt's bei heute?Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | ...
19/02/2020

Freitag Eröffnung | 21. Februar | 19 Uhr

Bleibt's bei heute?

Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel

22. Februar 2020 — 28. März 2020
Eröffnung: Freitag 21. Februar 2020 | 19 Uhr

Kommende AusstellungBleibt´s bei heute?Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel22. Februar...
15/02/2020

Kommende Ausstellung

Bleibt´s bei heute?

Benedikt Terwiel | Miguel Angel Fernandez | Shirin Sabahi | Tim Stapel

22. Februar 2020 — 28. März 2020
Eröffnung: Freitag 21. Februar 2020 | 19 Uhr

Tim Stapel wurde 1979 in Braunschweig geboren. Ab 2001 studierte er Bildende Kunst an der UdK- Berlin und schloss 2008 als Meisterschüler von Prof. Frank Badur ab. Seitdem lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin und war in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Hierfür realisierte er meist großflächige Wand- und Bodenarbeiten an der Schnittstelle von Raum und Bild. Seine formalen Bildflächen speisen sich aus architektonischen Strukturen und Versatzstü- cken. Eine weitere Grundlage seiner Arbeit bildet seine 2016 entwickelte Typographie mit welcher er seine Bildsprache um Schriftbilder erweitert.

Shirin Sabahi arbeitet mit und über das Medium Film. Ausstellungen und Beteiligungen fanden un- ter anderem im Broad Art Museum (Michigan 2020), dem Centro Botin (Santander 2019), Art Jameel Center (Dubai 2019), The Mosaic Rooms (London 2019), im Edith-Russ-Haus (Oldenburg 2018, solo) und dem Beirut Art Center (2018) statt. Sie lebt in Berlin, wo sie unter dem Titel PLACES eine nomadische Serie von Vorträgen mit-veranstaltet, in welcher Gäste eingeladen werden einen realen oder imaginierten Ort vorzustellen. 2020 ist sie Teilnehmerin des Berlin Program for Artists.

In vielen seiner Arbeiten folgt Benedikt Terwiel Spuren einer ephemeren Geschichte der Aneignung von Raum und deren Produktion als Bild. Deren Narrative nachzugehen und zu bearbeiten, versucht er in einem weiten Feld von Medien unsere Beziehungen zu Orten, Objekten zu verdichten, um sich die komplexen kulturgeschichtlichen Verschränkungen unserer Umgebungen zu erarbeiten. Geboren 1980 in München, studierte 2001-2009 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin, und 2003 bis 2004 an der Universidad de Belles Artes in Barcelona. Seine künstlerische Arbeit wurde durch das Arbeitsstipendium des Berliner Senats, der Stiftung Kunstfonds Bonn und dem DAAD ge- fördert und unter anderem im Museum unter Tage (2019), der Kunsthalle Bielefeld (2013) und dem Skulpturenpark Köln (2011) gezeigt. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Miguel Ángel Fernández, 1976 in Yeste (Spanien) geboren, studierte sechs Jahre an der Facultad de Bellas Artes in Granada und drei Jahre an der Universidad Complutense in Madrid. Seit 2006 wohnt er in Berlin. Er interessiert er sich heute unter anderem für Haltungen (nicht der Art, wie je- mand steht oder den Körper hält, sondern die individuelle Weise wie die eine Person denkt, die Welt betrachtet und sich ihr gegenüber verhält) und Keramik (also Ton, der durch große Hitze im Ofen sehr hart geworden ist).

Adresse

Brunnenstr. 63
Berlin
13355

Öffnungszeiten

Donnerstag 15:00 - 18:00
Freitag 15:00 - 18:00
Samstag 15:00 - 18:00

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