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pieces of berlin Discovering Berlin's everyday life since 2008. Pieces of Berlin is a photo blog about the world’s most marvelous city and its inhabitants.

It attempts to lay out and capture a profile of Berlin’s everyday life in its entirety by way of approaching random people on the street, shooting a portrait and quizzing them about their homes. Online since march 2010, Pieces of Berlin documents both the current bustle and the constant change of our metropolis. All Berlin pictures are analogue 6×6 photos and available as limited edition prints.

Wie gewohnt öffnen

Here comes the final POB XMAS Sale.20% discount ("XMAS2022") on all books and limited prints until 24th of december! 🎄🎉H...
09/12/2022

Here comes the final POB XMAS Sale.
20% discount ("XMAS2022") on all books and limited prints until 24th of december! 🎄🎉
Have a look at the online shop!
https://www.piecesofberlin.com/shop/

Wer ist noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken? 😜Hier gibts noch 5 Exemplare "Pieces of Berlin 2014-2018" für á 20...
05/12/2022

Wer ist noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken? 😜
Hier gibts noch 5 Exemplare "Pieces of Berlin 2014-2018" für á 20€ statt 35€ - PM!

Jürgen; 84; Rentner; Mariendorfer Damm; 5.8.2022;“Ich hab mein ganzes Leben in Mariendorf verbracht. Bin nie krank, nur ...
21/11/2022

Jürgen; 84; Rentner; Mariendorfer Damm; 5.8.2022;
“Ich hab mein ganzes Leben in Mariendorf verbracht. Bin nie krank, nur einmal bin ich hingefallen, da hab ich auf den Bus gewartet, einfach so umgefallen. Im Krankenhaus wusste kein Arzt warum, und tschüss, bin ich wieder nach Hause.
Soweit ich weiß bin ich ja der älteste Mariendorfer. Es gab noch einen älteren, den hab ich aber schon lang nicht mehr gesehen. Der war mein größter fan. Der kam immer zum Blau-Weiß Platz und ich hab damals die Fußballmannschaft trainiert. Einer meiner Spieler hatte später dann sogar für Bayern München gekickt. Ich kannte die Jungs ja alle. Ende 60er habe ich aber damit aufgehört. Ich hatte damals 125 Mark verdient, 25 hab ich behalten und 100 hab ich meinen Eltern gegeben. Das war alles nicht so einfach. Danach war ich Klempner, der beste von Berlin muss ich sagen. Da hab ich eine sechseckige Ampel gebaut, die hängt dort auch heute noch an einer Laterne vor der Firma. Manchmal kommen Klempner zu uns ins Heim, denen muss ich dann erstmal beibringen wie man die Sachen ordentlich repariert.
Für die Zukunft wünsch ich mir bloß, dass meine Frau gesund bleibt, weiter nichts!”

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Cecilie; 26; Studentin; An der Spandauer Brücke; 5.8.2022;“ Ich bin gerade mit Freundinnen ein paar Tage in Berlin auf U...
27/09/2022

Cecilie; 26; Studentin; An der Spandauer Brücke; 5.8.2022;“
Ich bin gerade mit Freundinnen ein paar Tage in Berlin auf Urlaub. Man hat so das Gefühl, dass es hier alles gibt, jede Menge unterschiedliche Menschen. Wir haben sofort super nette, süße Leute kennen gelernt und es scheint so, dass alle sehr frei sind und sich ausleben können wie sie sind. Ich liebe das und finde es wahnsinnig inspirierend einfach durch die Stadt zu spazieren und zu beobachten.Andererseits muss ich auch sagen, ist es uns innerhalb von nur wenigen Tagen schon 3-4 Mal passiert, dass wir gecatcalled wurden. Das wäre in meiner Heimatstadt Aarhusundenkbar. Klar ist das eine kleine Stadt, aber auch in Kopenhagen würde dir sowas nicht passieren.
Berlin würde mir jetzt aber trotzdem nicht als Stadt der Catcalls in Erinnerung bleiben, viel mehr überlagern da erstere Eindrücke und auch, dass die Stadt so vieles Veganes und Vegetarisches zu bieten hat. Das habe ich in dieser Vielfalt auch noch nirgendswo erlebt. Hafermilch gibt’s fast in jedem Café, großartig!”

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Khan; 35; Taxifahrer; Burgemeisterstraße; 5.8.2022;“Ich hatte 15 Jahre lang einen indischen und einen mexikanischen Lade...
01/09/2022

Khan; 35; Taxifahrer; Burgemeisterstraße; 5.8.2022;
“Ich hatte 15 Jahre lang einen indischen und einen mexikanischen Laden. Mit Corona kam leider das aus. Danach habe ich bei DHL angefangen, aber der Job ist einfach zu hart. Da hast du bis zu 30 kg schwere Pakete die du in die zweite, dritte Etage schleppen musst. Das macht dich mit der Zeit kaputt. Nun bin ich vor kurzem beim Taxifahren gelandet. Das ist besser, aber die Nachtschichten sind auch nicht einfach. Mir fehlt meine alte Arbeit und wünsche mir, dass sich wieder irgendwas in diese Richtung ergeben wird.
Seit 2003 lebe ich schon hier in Berlin. Ich bin ein Berliner! Ich liebe die Stadt, das ist der beste Ort der Welt. Du hast hier immer Freiheit. Ich gehe jetzt gleich in die Moschee, für niemanden ist das hier ein Problem. In Bangladesch haben alle Religionen ein Problem miteinander. Egal ob Moslems, Hindus oder Christen, alle sind gegeneinander. Natürlich gibt es auch hier Leute die nerven und sagen: “Scheiß Ausländer!”, aber was soll ich machen, ich muss da einfach drüber stehen. Berlin ist mein Haus!”

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Manuela; 56; Kontrolleurin; Lerchenweg; 5.8.2022;“Ich bin seit meinem sechsten Lebensmonat Berlinerin und hab bereits in...
15/08/2022

Manuela; 56; Kontrolleurin; Lerchenweg; 5.8.2022;
“Ich bin seit meinem sechsten Lebensmonat Berlinerin und hab bereits in allen südlichen Westbezirke mal gelebt. Ich kenn mich hier ganz gut aus.
Für mich waren die 80er und 90er auf jeden fall die beste Zeit in Berlin. Da war alles unbeschwerter, man war natürlich auch jünger, aber wenn man das heute alles so sieht, denkt man, Mensch, ja damals war alles irgendwie noch intakt. Da war alles im Aufbruch und jetzt geht’s bergab, vor allem für Geringverdiener. Wenn man wenig Geld in der Tasche hat, wie soll man sich da in Zukunft über Wasser halten können.
Berlin ist auch einfach anstrengend geworden. Niemand nimmt Rücksicht auf den anderen, alle sind so egoistisch. Früher gab’s tatsächlich ein Miteinander. Für mich ist Berlin nicht mehr lebenswert. Ich wollte auch vor 15 Jahren schon mal wegziehen. Leider war das damals meinem Partner zu verdanken, dass ich hier geblieben bin. Jetzt könnte ich, da ich auch alleine bin, aber mir fehlt dazu einfach die Kraft. Meine Lieblingsstadt wäre Osnabrück, ja ganz komisch, aber dort sind alle viel relaxter und nicht so gehetzt.”
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Fritz; 66; Rentner; S-Bahnhof Treptower Park; 12.3.2022;"Ich bin Berliner, ein Original. In Lichtenberg aufgewachsen, 19...
11/07/2022

Fritz; 66; Rentner; S-Bahnhof Treptower Park; 12.3.2022;
"Ich bin Berliner, ein Original. In Lichtenberg aufgewachsen, 1961 kurz vor dem Mauerbau nach Kreuzberg und jetzt im hohen Alter bin ich Treptower geworden.Früher und vor allem durch die Montagearbeit hatte ich öfter mal überlegt aus Berlin weg zu gehen, aber irgendwie hat sich nie was anderes ergeben.
Für mich waren die besten Jahre hier die 70er und 80er. In den 90ern gings schon langsam runter. Da fing's an mit den Wessis, den Zugereisten undMultikulti. Das hat gar nichts mit rechts und so zu tun, aber die Berliner Kultur, die Berliner Sprache ist verschwunden, das gibt es gar nicht mehr. Große Schnauze, ordinär, das ist alles weg, das ist das Traurige. Man hört nur noch andere Sprachen, Berlin ist Hektik, Stress und Aggression geworden. Es gibt hier kein Miteinander mehr, sondern nur noch ein Gegeneinander.”

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Good Bye Kaufhalle 😢
05/07/2022

Good Bye Kaufhalle 😢

Philipp; 33; Programmierer; Massower Straße; 15.8.2021;“Ich bin in Berlin geboren, genauer gesagt in Friedrichshain. Be...
28/06/2022

Philipp; 33; Programmierer; Massower Straße; 15.8.2021;
“Ich bin in Berlin geboren, genauer gesagt in Friedrichshain. Berlin ist lebenswert, ganz klar. Du findest hier alle möglichen Kulturen und Menschen. Man muss nur einmal mit der U-Bahn fahren und schon hat man alles vor sich. Das macht die Stadt für mich aus.
Durch Corona hat sich für mich eigentlich nichts geändert,nur das Tragen einer Maske. Und ja, da ist nervig, aber macht Sinn und ist auch nicht so schlimm.”

https://www.piecesofberlin.com/piecesofberlin/berlin-der-philipp/

"Pieces of Berlin 2014-2018" is back in stock at Bildband Berlin❤️📚
04/06/2022

"Pieces of Berlin 2014-2018" is back in stock at Bildband Berlin❤️📚

Glauca; 55; arbeitslos; Frankfurter Allee; 12.3.2022;“Ich bin hier geboren, genauer gesagt in Pankow, und habe mein ganz...
21/05/2022

Glauca; 55; arbeitslos; Frankfurter Allee; 12.3.2022;
“Ich bin hier geboren, genauer gesagt in Pankow, und habe mein ganzes Leben soweit hier verbracht. Die beste Zeit war aber vor der Wende. Ich hatte ein ruhiges, beruhigendes Leben. Es war alles ordentlich und wir hatten viel Spaß.Ich muss aber sagen, trotzdem möchte ich nicht, dass es eine Mauer gibt. Ich möchte natürlich, dass alle in Freiheit leben. Dennoch beängstigt mich gerade eigentlich alles: die Drogen und der Alkoholismus in Berlin, alles ist dreckig hier und natürlich der Krieg in der Ukraine. Ich hatte schon richtige Panikattacken deswegen und ich sag’s ganz ehrlich ich musste schon Beruhigungstabletten nehmen.
Ich habe Angst, dass der Krieg hierher kommt, und ich fühle natürlich mit den Menschen in der Ukraine mit. Die russische Bevölkerung tut mir auch Leid, dass sie unter einem verrückten Machthaber leben müssen.
Ich habe nur einen Wunsch. Es soll sich wieder alles beruhigen, so dass jeder sein normales Leben wieder führen kann und Freude daran haben kann.
Berlin würde ich auf jeden Fall nie verlassen. Berlin ist meine Heimat. Auch wenn hier alles untergehen sollte, ich bleibe bis zum Schluss!”

http://piecesofberlin.com

Leonie, 16; Berolinastraße; 12.3.2022;"Das Coolste an Berlin sind meine Freunde, und dass man an alles ran kommt. Man le...
14/04/2022

Leonie, 16; Berolinastraße; 12.3.2022;
"Das Coolste an Berlin sind meine Freunde, und dass man an alles ran kommt. Man lernt auch immer neue Leute kennen, klar in der Schule, aber auch von draußen.Mein Plan ist jetzt mal das Abi zu machen, eine Ausbildung und dann mal kucken. Irgendwas in Richtung Zahnärztin würde mich interessieren.
Ich bin aber jetzt einfach mal froh wieder in die Schule gehen zu können. Mit den letzten zwei Corona Jahren bin ich gar nicht klar gekommen. Ich durfte keine Freunde sehen undHomeschooling fand ich ganz schlimm. Zum Glück ist das jetzt vorbei!"

https://www.piecesofberlin.com/piecesofberlin/berlin-die-leonie

Marek; 36; IT; Niemetzstraße; 15.5.2021;“Ich komme eigentlich aus Tschechien, bin in England aufgewachsen, zurück nach P...
11/03/2022

Marek; 36; IT; Niemetzstraße; 15.5.2021;
“Ich komme eigentlich aus Tschechien, bin in England aufgewachsen, zurück nach Prag und da es mir dort zu langweilig geworden ist, habe ich mich vor 3 Jahren für Berlin ent- schieden. Die Stadt ist aufregend, ein guter Vibe, ich mag die Leute und abgesehen von dem grauen, deprimierenden Winter gibt es für mich nichts zu bereuen. Ja, der Winter gepaart mit Corona war wirklich etwas tricky, da musste man schon acht geben, dass man zu Hause in seiner Bude nicht verrückt wird.Gearbeitet habe ich schon immer von zu Hause, da hat sich für mich nichts geändert. Aber wenn man sonst kaum Gelegenheit hat jemanden zu treffen, dann wird es eben schwierig.
Jetzt scheint die Sonne, man kann raus, was will man mehr?! Man muss versuchen positiv zu bleiben, alles andere bringt und ändert nichts.Ich fand es auf jeden Fall seltsam, dass man überall einkaufen kann, aber Museen mussten zum Beispiel schließen. Es wäre wichtig gewesen für die Leute, dass solche Orte zwarreglementiert, aber offen sind, damit man in solch einerSituation ein bißchen vernünftiger im Kopf bleibt.”

https://www.piecesofberlin.com/piecesofberlin/berlin-der-marek/

Timeline photos
27/02/2022

Timeline photos

In Berlin sind heute mehr als Hunderttausend Menschen gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße gegangen.

STOP WARS
24/02/2022

STOP WARS

Wisam; 19; Schüler; Hertzbergstraße; 5.5.2021;“Ich mache gerade mein Abitur fertig. Eine Prüfung habe ich noch vor mir. ...
19/02/2022

Wisam; 19; Schüler; Hertzbergstraße; 5.5.2021;
“Ich mache gerade mein Abitur fertig. Eine Prüfung habe ich noch vor mir. Die ganzen Umstellungen wegen Corona waren schon hart. Wir machen quasi alles online, von zu Hause aus. Das ist sicher eine gute Vorbereitung auf die Uni, da man sich selber organisieren, strukturieren muss, aber ich weiß auch, dass da leider viele dabei untergegangen sind. Viele Fristen haben sich überschnitten, und man musste oft mal Nächte durchlernen. Vielen hat da verständlicherweise auch die Eigendisziplin gefehlt. Aber die Probleme fangen ja schon beim fehlenden Equipment der Schüler an, bzw. beim Arbeitsumfeld. Viele leben ohnehin mit ihrer Familie schon in einer kleinen Wohnung, müssen sich das Zimmer mit den Geschwistern teilen. Wie soll das funktionieren? Von der Politik sind diese Problematiken so gut wie gar nicht berücksichtig worden …und dazu kommen dann auch oft noch Existenzängste, die die Pandemie auslöst.
Am meisten hat mir gefehlt, mal unbeschwert..."

https://www.piecesofberlin.com/piecesofberlin/berlin-der-wisam/

Ich darf morgen (11.2) ab 19:30 in der Berliner Salonage (2G+) ein paar Pieces of Berlin Geschichten vorlesen, zusammen ...
10/02/2022
Berliner Salonage: Pieces of Berlin

Ich darf morgen (11.2) ab 19:30 in der Berliner Salonage (2G+) ein paar Pieces of Berlin Geschichten vorlesen, zusammen mit Frederic Wianca, Kathrin Bach und Matthias Hufnagl.
Ticktes gibt's noch!!! Kommt vorbei 🙌🏼❤️
https://literatur-berlin.tickettoaster.de/produkte/1896-tickets-berliner-salonage-pieces-of-berlin-lettretage-berlin-am-11-02-2022

Veteranenstraße 21
Lettrétage
Berliner Salonage: Pieces of Berlin

Danke Isobel Markus ❤️

Die Salonabende von Isobel Markus legen sich nicht fest. Sie verschreiben sich nicht nur einer Ku...

Leninallee
28/01/2022

Leninallee

Berlin S-Bahn station Leninallee (today Landsberger Allee), Berlin, Germany. Image by Gerd Danigel, gerd-danigel.de.

Liebe Leute,Ich darf im Berliner Salonage - echte, analoge Veranstaltung 🙌🏼 mit 2Gplus - in der Lettrétage im Studio Acu...
28/01/2022
Berliner Salonage: Pieces of Berlin - Lettrétage

Liebe Leute,
Ich darf im Berliner Salonage - echte, analoge Veranstaltung 🙌🏼 mit 2Gplus - in der Lettrétage im Studio Acud - euch was aus pieces of berlin lesen und zeigen.
Das Ganze findet am 11.2 um 19:30 statt! Schaut's vorbei!
Danke für die Einladung, Isobel Markus! ❤️

Lesung mit Frederic Wianka, Kathrin Bach, Matthias Hufnagl und Florian Reischauer Die Salonabende von Isobel Markus legen sich nicht fest. Sie verschreiben sich nicht nur einer Kunstform, sondern verbinden verschiedene Künste und Formen des künstlerischen Ausdrucks in der Idee, Kunst in ihren vers...

✊🏼
24/01/2022
Lause-Rettung auf der Zielgeraden (nd-aktuell.de)

✊🏼

Nach unzähligen Flyern, Plakaten, Demonstrationen und kreativen Protestaktionen ist die Rettung der Berliner Mischung im Kreuzberger Gewerbehof Lausitzer Straße 10/11 zum Greifen nah.

Ale; 32; Trockenbau Azubi; Badener Ring; 16.11.2021;“Ich komm ursprünglich aus dem Libanon und bin 2015 nach Berlin, wei...
23/01/2022

Ale; 32; Trockenbau Azubi; Badener Ring; 16.11.2021;
“Ich komm ursprünglich aus dem Libanon und bin 2015 nach Berlin, weil meine Frau hier wohnt. Vorher war ich in Hamburg und ich vermisse die Stadt ein wenig. In Berlin ist immer Chaos. Bist du mit dem Auto unterwegs, stehst du im Stau. Wenn du mit den Öffentlichen fährst, ist meist irgendwo ein Polizeieinsatz, alles verzögert sich und man kommt immer zu spät. Aber Berlin ist billiger, und man findet hier alles. Ich bin Araber und was das Essen angeht, kann ich mich hier wie in meiner alten Heimat fühlen. Das ist schon toll!
Die Pandemie hat mich leider stark getroffen. Ich hatte schon zwei mal Corona, ganz am Anfang und wieder vor einem Monat. Das zweite Mal war schlimm und ich hab noch immer mit Müdigkeit, Atemnot und schlimmen Kopfschmerzen zu kämpfen. Das erste Mal war nicht problematisch und ich dachte, Corona wär für mich erledigt. Deswegen habe ich mich nicht impfen lassen. Das war ein großer Fehler."

https://www.piecesofberlin.com/piecesofberlin/berlin-der-ale/

Fabrizia; 65; Architektin und Publizistin; Gormannstraße; 8.11.2021;“Ich lebe in Indien, Italien und Berlin. Hierher, na...
30/12/2021

Fabrizia; 65; Architektin und Publizistin; Gormannstraße; 8.11.2021;
“Ich lebe in Indien, Italien und Berlin. Hierher, nach Westberlin, bin ich das erste Mal 1982 als Studentin gekommen. Es hat lange gedauert um eine Verbundenheit mit der Stadt herzustellen, ich bin eigentlich noch immer nicht mit Berlin verbunden. Das ist schwer, für mich ist es wichtig so lange es möglich ist eine eigene Identität zu bewahren. Ich will mich gar nicht mit etwas anderem identifizieren. Natürlich wird man von seiner Umgebung verändert und ich bin in Berlin der Mensch geworden, der ich jetzt bin. Man war damals auch zwischen ost und west, das war eine ganz andere Chance. Irgendwie immer nirgendwo anzukommen, immer neu anzufangen, das ist ein Gefühl, dass mich immer noch begleitet. Ich bin am Anfang und solang man das physische Ende nicht erreicht hat, muss man immer wieder neu anfangen. Ich war damals sehr dankbar, dass ich weder die Sprache konnte, noch die Leute, das Klima hier kannte. Ich hab mich nie angepasst.
Berlin verändert sich ständig, natürlich auch durch Corona, aber was hier statt findet ist nicht mehr interessant. Ich beobachte die Stadt seit fast 40 Jahren. Berlin ist nicht mehr praktikabel. Die Nischen, die Phantasie, die Arbeitsmöglichkeiten, sind längst vorbei. Wenn man sich nur noch den Kopf darüber zerbrechen muss wie man seine Kosten decken kann, dann ist nichts mehr interessant. Dann braucht man einen neuen Spielplatz. Deshalb sind Länder wie Indien hoch interessant. Aber ja, das ist nur meine Meinung, und ich bin ein seltener Vogel.”

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Pieces of Berlin is a photo blog about the world’s most marvelous city and its inhabitants. It attempts to lay out and capture a profile of Berlin’s everyday life in its entirety by way of approaching random people on the street, shooting a portrait and quizzing them about their homes. Online since march 2010, Pieces of Berlin documents both the current bustle and the constant change of our metropolis. all berlin pictures are analogue 6×6 photos and are available as limited prints.

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Philipp; 33; Programmierer; Massower Straße; 15.8.2021;
“Ich bin in Berlin geboren, genauer gesagt in Friedrichshain. Berlin ist lebenswert, ganz klar. Du findest hier alle möglichen Kulturen und Menschen. Man muss nur einmal mit der U-Bahn fahren und schon hat man alles vor sich. Das macht die Stadt für mich aus.
Durch Corona hat sich für mich eigentlich nichts geändert,nur das Tragen einer Maske. Und ja, da ist nervig, aber macht Sinn und ist auch nicht so schlimm.”

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am Ostkreuz, 12.3.2022
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a piece of canvas, 3.5.2022, lietzenburger straße

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Glauca; 55; arbeitslos; Frankfurter Allee; 12.3.2022;
“Ich bin hier geboren, genauer gesagt in Pankow, und habe mein ganzes Leben soweit hier verbracht. Die beste Zeit war aber vor der Wende. Ich hatte ein ruhiges, beruhigendes Leben. Es war alles ordentlich und wir hatten viel Spaß.Ich muss aber sagen, trotzdem möchte ich nicht, dass es eine Mauer gibt. Ich möchte natürlich, dass alle in Freiheit leben. Dennoch beängstigt mich gerade eigentlich alles: die Drogen und der Alkoholismus in Berlin, alles ist dreckig hier und natürlich der Krieg in der Ukraine. Ich hatte schon richtige Panikattacken deswegen und ich sag’s ganz ehrlich ich musste schon Beruhigungstabletten nehmen.
Ich habe Angst, dass der Krieg hierher kommt, und ich fühle natürlich mit den Menschen in der Ukraine mit. Die russische Bevölkerung tut mir auch Leid, dass sie unter einem verrückten Machthaber leben müssen.
Ich habe nur einen Wunsch. Es soll sich wieder alles beruhigen, so dass jeder sein normales Leben wieder führen kann und Freude daran haben kann.
Berlin würde ich auf jeden Fall nie verlassen. Berlin ist meine Heimat. Auch wenn hier alles untergehen sollte, ich bleibe bis zum Schluss!”

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Liebig 34, 2015

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Leonie, 16; Berolinastraße; 12.3.2022;
"Das Coolste an Berlin sind meine Freunde, und dass man an alles ran kommt. Man lernt auch immer neue Leute kennen, klar in der Schule, aber auch von draußen.Mein Plan ist jetzt mal das Abi zu machen, eine Ausbildung und dann mal kucken. Irgendwas in Richtung Zahnärztin würde mich interessieren.
Ich bin aber jetzt einfach mal froh wieder in die Schule gehen zu können. Mit den letzten zwei Corona Jahren bin ich gar nicht klar gekommen. Ich durfte keine Freunde sehen undHomeschooling fand ich ganz schlimm. Zum Glück ist das jetzt vorbei!"

https://www.piecesofberlin.com/piecesofberlin/berlin-die-leonie
Donaustraße, 31.1.2022
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Marek; 36; IT; Niemetzstraße; 15.5.2021;
“Ich komme eigentlich aus Tschechien, bin in England aufgewachsen, zurück nach Prag und da es mir dort zu langweilig geworden ist, habe ich mich vor 3 Jahren für Berlin ent- schieden. Die Stadt ist aufregend, ein guter Vibe, ich mag die Leute und abgesehen von dem grauen, deprimierenden Winter gibt es für mich nichts zu bereuen. Ja, der Winter gepaart mit Corona war wirklich etwas tricky, da musste man schon acht geben, dass man zu Hause in seiner Bude nicht verrückt wird.Gearbeitet habe ich schon immer von zu Hause, da hat sich für mich nichts geändert. Aber wenn man sonst kaum Gelegenheit hat jemanden zu treffen, dann wird es eben schwierig.
Jetzt scheint die Sonne, man kann raus, was will man mehr?! Man muss versuchen positiv zu bleiben, alles andere bringt und ändert nichts.Ich fand es auf jeden Fall seltsam, dass man überall einkaufen kann, aber Museen mussten zum Beispiel schließen. Es wäre wichtig gewesen für die Leute, dass solche Orte zwarreglementiert, aber offen sind, damit man in solch einerSituation ein bißchen vernünftiger im Kopf bleibt.”

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STOP WARS
Schöneweide, 2015

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Wisam; 19; Schüler; Hertzbergstraße; 5.5.2021;
“Ich mache gerade mein Abitur fertig. Eine Prüfung habe ich noch vor mir. Die ganzen Umstellungen wegen Corona waren schon hart. Wir machen quasi alles online, von zu Hause aus. Das ist sicher eine gute Vorbereitung auf die Uni, da man sich selber organisieren, strukturieren muss, aber ich weiß auch, dass da leider viele dabei untergegangen sind. Viele Fristen haben sich überschnitten, und man musste oft mal Nächte durchlernen. Vielen hat da verständlicherweise auch die Eigendisziplin gefehlt. Aber die Probleme fangen ja schon beim fehlenden Equipment der Schüler an, bzw. beim Arbeitsumfeld. Viele leben ohnehin mit ihrer Familie schon in einer kleinen Wohnung, müssen sich das Zimmer mit den Geschwistern teilen. Wie soll das funktionieren? Von der Politik sind diese Problematiken so gut wie gar nicht berücksichtig worden …und dazu kommen dann auch oft noch Existenzängste, die die Pandemie auslöst.
Am meisten hat mir gefehlt, mal unbeschwert..."

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