Koalition der Freien Szene Berlin

Koalition der Freien Szene Berlin Die Koalition der Freien Szene hat sich im März 2012 in Berlin gegründet. Ziele: neue Ideen für die Kulturpolitik . Alle Infos unter www.berlinvisit.org

Die Koalition der Freien Szene Berlin gründete sich im März 2012 in Berlin, um Ideen für eine neue Kulturpolitik zu entwickeln. Freie Szene - das sind die freien Kunst- und Kulturschaffenden, die rund 95 Prozent der Berliner Kunstszene ausmachen. Sie sind nicht an den Opernhäusern, Theatern, Orchestern oder Museen der Stadt angestellt und partizipieren somit von lediglich 2,5 Prozent des Berliner

Die Koalition der Freien Szene Berlin gründete sich im März 2012 in Berlin, um Ideen für eine neue Kulturpolitik zu entwickeln. Freie Szene - das sind die freien Kunst- und Kulturschaffenden, die rund 95 Prozent der Berliner Kunstszene ausmachen. Sie sind nicht an den Opernhäusern, Theatern, Orchestern oder Museen der Stadt angestellt und partizipieren somit von lediglich 2,5 Prozent des Berliner

„Berlin ernährt seine Künstler nicht“, erklärt der Bildende Künstler Ulf Saupe vor seiner Keramikskulptur, daran habe ma...
26/08/2019
Ausstellung in den Uferhallen: Kunst gegen Internetraketen

„Berlin ernährt seine Künstler nicht“, erklärt der Bildende Künstler Ulf Saupe vor seiner Keramikskulptur, daran habe man sich schon gewöhnt. „Die Stadt hat es zu lange versäumt, alle Kulturschaffenden als etwas Schützenswertes zu sehen.“

In den von „Rocket Internet“ gekauften Weddinger Uferhallen findet mit „Eigenbedarf“ die letzte Werkschau der ansässigen KünstlerInnen statt.

Hamburg kann.https://www.abendblatt.de/hamburg/article226286045/Kuenstler-uebernehmen-dauerhaft-die-Regie-im-Gaengeviert...
25/06/2019
Künstler übernehmen dauerhaft die Regie im Gängeviertel

Hamburg kann.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article226286045/Kuenstler-uebernehmen-dauerhaft-die-Regie-im-Gaengeviertel.html?fbclid=IwAR3pB-6k9UgCutYz7Z4GG31Jffwdh-jOU9uunb-OvQWdfNNUemVGdRq3qew

Vor zehn Jahren hatten 200 Künstler das vom Abriss bedrohte Hamburger Gängeviertel besetzt und den Erhalt gefordert. Jetzt haben sie sich mit dem Senat auf einen Vertrag für den langfristigen Erhalt geeinigt. Vertreter der Gängeviertel-Genossenschaft zeigen sich zufrieden.

13/06/2019

Alle kulturpolitischen Sprecher*innen r2g und der Kultursenator sind beim 3.öffentlichen Forum der Alten Münze. Es kann also gemeinsam kompetent kulturpolitisch gearbeitet werden. Das ist schön.

Öffentliches Forum #3 des Beteiligungsverfahrens "Alte Münze" am 13.06.2019 um 18.00hOrt: „Alte Münze" (Haus 3, Loft, 1....
12/06/2019

Öffentliches Forum #3 des Beteiligungsverfahrens "Alte Münze" am 13.06.2019 um 18.00h

Ort: „Alte Münze" (Haus 3, Loft, 1. OG. Am Krögel 2, 10179 Berlin)

Es kann erstmalig in Berlin gelingen, dass ein beispielhaftes Areal der freien Kunst- und Kulturszene auf viele Jahre entwickelt und gesichert wird - wenn
es denn politisch gewollt ist.

Das Beteiligungsverfahren Alte Münze der Senatsverwaltung für Kultur und Europa kommt zum Abschluss. Seit Februar wurden in vier Workshops Wege zur Transformation der Alten Münze in einen gemeinnützigen Kulturstandort innerhalb der Parameter des AGH-Beschlusses eingebracht. Dank vieler Akteur*innen und Unterstützer*innen der engagierten freien Kultur-Szene, kann es nun gelingen, dass Berlin ein beispielhaftes Areal der freien Kunst- und Kulturszene auf viele Jahre entwickeln und sichern kann, wenn es denn politisch ernsthaft gewollt und dieser Empfehlung im Abgeordnetenhaus gefolgt wird.

Der derzeitige Stand der politischen Empfehlung zur Zukunft der Alten Münze wird am

13.06.2019 in der Alten Münze vorgestellt.

Die Diskussionsinhalte des 3. öffentlichen Forums fließen in die an das AGH übergebenen Empfehlungen ein.

Formal endet mit diesem öffentlichen Forum der partizipative Prozess. Was ab jetzt bis zur Eröffnung der Alten Münze im Jahr 2026 geplant und entwickelt wird, entzieht sich der öffentlichen Kontrolle.

Grundlegende Schritte liegen von Akteur*innenseite nahe –

Grundsätzliche Fragen sind derzeit noch offen und müssen dringend politisch beantwortet werden:

Es muss politisch gewährleistet sein, dass die Münze langfristig als Standort der freien Kunst- und Kulturszene mit dem Schwerpunkt Musik gesichert ist.

Unbeantwortet ist bisher: Wer überprüft die Umsetzung der unverbindlichen Empfehlung in konkrete Beschlüsse, wer steuert die Umsetzung der Nutzungsziele als Areal der gesamten freien Kunst- und Kulturszene?

Die Transformation muss ab jetzt in der Münze sichtbar sein, um den akuten Raummangel an Ateliers und Studios in der Freien Szene schon heute anzugehen – Wir fragen: Welchen finanziellen Mittel werden bis 2026 bereitgestellt, um die Entwicklungsfortschritte und das zukünftige Nutzungskonzept in die Zivilgesellschaft zu vermitteln?

Die Koalition der Freien Szene, Akteurin in diesem partizipativen Prozess, erwartet von der Politik Verbindlichkeit in der langfristigen Nutzung für die freie Kunst- und Kulturszene durch Festlegung der Nutzungsziele, Durchsetzungsvermögen gegenüber Verwaltungen und BIM und plädiert dafür, dass die Zivilgesellschaft weiter mit der Politik und Verwaltung in einem offenen und transparenten Austausch über die nächsten Schritte einer kulturellen Nutzung bleibt.

AG Alte Münze der Koalition der Freien Szene

www.neue-muenze.de

www.koalition-der-freien-szene-berlin.de

Wibke Behrens / Chris Benedict / Tine Elbel / Katja Kettner / Michael Müller / Julia Schell / Bastian Sistig / Teo S. Vlad

Danke für das konstruktive Treffen gestern. Wir als AG fühlen uns sehr in u seren Bemühungen die Alte Münze als nicht-ko...
09/04/2019
Standort Alte Münze — meinBerlin

Danke für das konstruktive Treffen gestern. Wir als AG fühlen uns sehr in u seren Bemühungen die Alte Münze als nicht-kommerziellen Ort für die Freie Szene zu sichern, unterstützt. Dies zur politischen Empfehlung zu machen, ist unser gemeinsames Ziel. Bitte beteiligt Euch unbedingt noch beim Online-Votum - es läuft nur noch 13 Stunden. Wir sehen uns hoffentlich morgen beim Forum um 19.00h in der Alten Münze: https://mein.berlin.de/projects/standort-altemunze/

Das Beteiligungsverfahren Alte Münze wird von Februar bis Juni 2019 im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH durchgeführt. Es basiert auf einem Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses die Alte Münze als Kultur- und Kreativstandort zu ...

Vielen Dank an alle, die heute Abend bei der Auftakt-Veranstaltung zum partizipativen Prozess der Alten Münze dabei ware...
12/02/2019
VISION - Neue Münze

Vielen Dank an alle, die heute Abend bei der Auftakt-Veranstaltung zum partizipativen Prozess der Alten Münze dabei waren und den Geist, der stärker ist als Kapital - versucht haben, festzuhalten - sagen wir eher: zu finden....

Zu entwickeln gilt es einen Kultur- und Kreativstandort - also 100% Kultur. Die Freie Szene wurde von der Verwaltung, in Person von Helge Rehders, heute mehrmals erwähnt: jährlich verlieren wir 300 Ateliers; Orte, der Freien Szene brauchen in den nächsten Jahren viele neue Räume. Mit der Liegenschaft Alte Münze kann also etwas entstehen, was die Kultur langfristig sichert und die Kunst in der Mitte der Stadt hält.

Auf das es gelinge!

Zum 12. Februar 2019 wurde von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zum Auftakt des Beteiligungsverfahrens Die „Alte Münze“ als Kulturstandort entwickeln eingeladen.Hier stellen wir die Leitgedanken der Koalition der Freien Szene für ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept und einen dahin...

wir freuen uns auf heute Abend. Und laden schon einmal ein, einen Blick auf unsere Website (AG Alte Münze der Koalition ...
12/02/2019
VISION - Neue Münze

wir freuen uns auf heute Abend. Und laden schon einmal ein, einen Blick auf unsere Website (AG Alte Münze der Koalition der Freien Szene) zu werfen:
https://neue-muenze.de

Zum 12. Februar 2019 wurde von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zum Auftakt des Beteiligungsverfahrens Die „Alte Münze“ als Kulturstandort entwickeln eingeladen.Hier stellen wir die Leitgedanken der Koalition der Freien Szene für ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept und einen dahin...

http://www.koalition-der-freien-szene-berlin.de/2019/02/07/aufruf-kommt-zum-start-des-partizipativen-prozesses-die-alte-...
07/02/2019
AUFRUF: Kommt zum Start des partizipativen Prozesses "Die ALTE MÜNZE wird zum Kulturstandort" am 12. Februar 18 Uhr - Koalition der freien Szene

http://www.koalition-der-freien-szene-berlin.de/2019/02/07/aufruf-kommt-zum-start-des-partizipativen-prozesses-die-alte-muenze-wird-zum-kulturstandort-am-12-februar-18-uhr/ / on the website also in English

Liebe Künstler*innen Berlins: SEID DABEI! Die "Alte Münze" wird als neuer innovativer Kulturstandort entwickelt. 15.000qm Fläche im Zentrum – das eine großartige Chance für Berlin für die Freie Szene. Wir, die Koalition der Freien Szene, haben mit vielen Unterstützer*innen seit Jahren auf d...

Macht die Verhandlungen zum Hauptstadtkulturvertrag doch endlich tranparent!Wir brauchen einen neuen Politikstil, transp...
16/09/2016
Hauptstadtkultur: Kulturstaatsministerin Grütters kritisiert Berliner Senat

Macht die Verhandlungen zum Hauptstadtkulturvertrag doch endlich tranparent!

Wir brauchen einen neuen Politikstil, transparente Diskussion von kulturpolitischen Leitlinien und Zielen, verbindliche Partizipation, Townhallmeetings, etc.
Jetzt wird in Hinterzimmern verhandelt - Schaden wird das sowohl der Stadt, als auch den Akteuren in der Kunst!

Hier die Pressemitteilung der Koalition der Freien Szene zum HKF:http://www.berlinvisit.org/wp-content/uploads/2016/09/PM-zum-HKF-13-9-16.pdf

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hauptstadtkultur-kulturstaatsministerin-gruetters-kritisiert-berliner-senat-24752604

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat dem Senat die Verantwortung dafür zugeschrieben, dass der neue Vertrag zur Finanzierung der Hauptstadtkultur vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus nicht mehr unterschrieben worden ist. Zugleich drohte sie indirekt, dass der Bund bereits ausgehandelte Zusa...

Koalition der Freien Szene Berlin's cover photo
13/09/2016

Koalition der Freien Szene Berlin's cover photo

KULTUR AKTUELLKoalition der Freien Szene formuliert Forderungen an die PolitikMo 29.08.16 17:10 | 04:16 min | Verfügbar ...
29/08/2016
Video Koalition der Freien Szene formuliert Forderungen an die Politik

KULTUR AKTUELL
Koalition der Freien Szene formuliert Forderungen an die Politik
Mo 29.08.16 17:10 | 04:16 min | Verfügbar bis 06.09.16 | kulturradioUnter dem Motto "Nichts ist erledigt" fordert die Koalition der Freien Szene im Vorfeld der Berliner Wahlen von der Politik strukturelle Veränderungen zur Stärkung der freien Szene. Eine ihrer Forderungen: 100 Prozent der City Tax für die Kultur, davon 50 Prozent für die freie Szene. Dieser und anderen Ideen hat die Koalition der Freien Szene heute auf einer Pressekonferenz Nachdruck verliehen. Kirsten Buchmann berichtet.
http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturradio-am-Morgen/Koalition-der-Freien-Szene-formuliert-Fo/kulturradio/Audio?documentId=37409114&topRessort=radio&bcastId=9839110

Unter dem Motto "Nichts ist erledigt" fordert die Koalition der Freien Szene im Vorfeld der Berliner Wahlen von der Politik strukturelle Veränderungen zur Stärkung der freien Szene. Eine ihrer ...

Brace/Choir
09/07/2016
Brace/Choir

Brace/Choir

Affordable studio space for artists and musicians in Berlin is disappearing fast. So too our 15-year-old DIY co-op PostOst near Strausberger Platz. Germany’s largest start-up incubator bought the building and initially wanted to evict us, but with the help of a bunch of far more powerful and important people, we have managed to convince them to consider letting the city build 3 floors for us on top of the current building. Here’s a good article on the project in the Berliner Zeitung, with a few minor (and totally forgivable) music-related inaccuracies.

08/06/2016

***today***1930***nGbK***Oranienstraße25***
Plenary Session

TOPs
- what hapened in the last months
- we and this years elections
- results of AK Räume
- how is the city tax funding working, jury memebers will be present

ART BUT FAIR
18/05/2016
ART BUT FAIR

ART BUT FAIR

Die „art but fair - Studie" ist ab sofort online nachzulesen und downzuloaden

"Arbeitsbedingungen von Künstlern: 70 Prozent arbeiten teils unbezahlt, 80 Prozent empfinden ihre Beschäftigung als unsicher

Auf der Bühne sein Geld zu verdienen, ist ein hartes Geschäft: Viele Künstlerinnen und Künstler arbeiten unter prekären Bedingungen, zeigt eine neue Studie. Eine deutliche Mehrheit rechnet mit Altersarmut. Um das zu ändern, wären mehr gewerkschaftliches Engagement von Künstlern, mehr Problembewusstsein beim Publikum und ein Kurswechsel der Kulturpolitik gefragt.

Wie es aktuell um die berufliche Situation von Kunstschaffenden steht, hat Maximilian Norz von der Künstlerinitiative „art but fair“ untersucht. Seiner Untersuchung zufolge, die von der Hans-Böckler-Stiftung und der Kulturpolitischen Gesellschaft gefördert wurde, herrschen in den schönen Künsten oft unschöne Arbeitsbedingungen: Musiker, Tänzer und Schauspieler müssen sich mehrheitlich mit unzureichender Vergütung und unsicheren Jobs arrangieren.

Die Zahl derjenigen, die hierzulande einen künstlerischen Beruf ausüben, ist offiziellen Statistiken zufolge durchaus beachtlich: 2011 gab es über 18.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Musiker und knapp 22.000 darstellende Künstler. Bei der Künstlersozialkasse, die Selbständigen ab einem Jahreseinkommen von 3.900 Euro offensteht, waren 2014 etwa 51.000 Musikanten und über 24.000 Schauspieler und Tänzer gemeldet.

Um einen Eindruck von den Arbeitsbedingungen dieser Berufsgruppe zu gewinnen, hat Norz eine Online-Umfrage durchgeführt, an der sich 2.635 Erwerbstätige aus den Bereichen Musik und Darstellende Kunst beteiligt haben. 2.160 der Befragten sind Künstler, 475 gehen einer anderen Tätigkeit nach, beispielsweise als Bühnenarbeiter oder Techniker. 91 Prozent sind in Deutschland tätig, der Rest in Österreich und der Schweiz. Zusätzlich wurden ausführliche Interviews mit 22 Künstlern, Veranstaltern, Vermittlern, Politikern sowie Vertretern von Bildungsinstitutionen und Verbänden geführt. Die Befragung ist nicht repräsentativ, erlaubt aber qualifizierte Einblicke in die Arbeitsbedingungen von Künstlern.

Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die Akteure auf Theater- und Konzertbühnen einige Missstände in Kauf nehmen müssen. 79 Prozent von ihnen halten ihre Gagen für unangemessen. Das Nettoeinkommen liegt bei 40 Prozent unter 10.000 Euro pro Jahr. Die prekäre Einkommenssituation hängt auch damit zusammen, dass 70 Prozent der Musiker, Tänzer und Schauspieler unbezahlte Leistungen erbringen müssen. Besonders zu Beginn der Karriere würden von Künstlern kostenlose Auftritte erwartet, damit sie Erfahrung und Renommee sammeln können, so der Autor. Später sei es üblich, dass sie ohne finanzielle Gegenleistung proben oder Nutzungsrechte übertragen. Mit Altersarmut rechnen angesichts der bescheidenen Vergütung in ihrer Branche vier von fünf Befragten. Zu diesen Befürchtungen dürfte auch beitragen, dass viele Künstler – beispielsweise Tänzer – wegen der körperlichen Belastungen in ihrem Job früh aus dem Berufsleben ausscheiden müssen.

Ein weiteres gravierendes Problem ist fehlende Planungssicherheit: Gut 80 Prozent der Befragten empfinden ihre Beschäftigungssituation als unsicher. Tatsächlich ist Norz‘ Analyse zufolge das Normalarbeitsverhältnis im künstlerischen Bereich keineswegs der Normalfall: Während die Anzahl der Selbständigen unter den männlichen Künstlern zwischen 2006 und 2011 um 25 Prozent und unter den Künstlerinnen um 39 Prozent gestiegen ist, hat die Gruppe der abhängig beschäftigten Männer nur um vier und die der Frauen um sieben Prozent zugenommen. Bei den per Werkvertrag beschäftigten Künstlern betrug der Zuwachs zwischen 2005 und 2010 fast ein Drittel. Eine Folge der unsteten Beschäftigungssituation ist die fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die 60 Prozent der befragten Künstler beklagen.

Defizite beim Arbeitsumfeld wie ungeheizte Räume, ungeeignete Tanzböden oder schlechte Unterkünfte stellen für die Hälfte der Künstler ein Problem dar. Fast ebenso viele geben an, dass Schutzvorschriften wie beispielsweise das Arbeitszeitgesetz teilweise nicht eingehalten werden. Ein Drittel hat Erfahrungen mit Vertragsbrüchen, Machtmissbrauch und Willkür. Fehlende Mitbestimmung bei der Arbeit kennen 25 Prozent, Mobbing 17 Prozent, sexuelle Belästigung fünf Prozent.

Norz hat sich auch damit auseinandergesetzt, was gegen Missstände unternommen werden könnte. Nach seiner Einschätzung sind Gewerkschaften durchaus geeignet, sich wirksam für bessere Arbeitsbedingungen von Künstlern einzusetzen. Allerdings sei der Organisationsgrad auch wegen der vielen Selbständigen und atypisch Beschäftigten eher gering. Hilfreich könnte ein Gütesiegel sein, das Veranstaltern die Einhaltung von Mindeststandards bescheinigt. Die Politik wiederum sollte ihre Kulturförderung an soziale Kriterien knüpfen, empfiehlt der Autor.

Für Dr. Norbert Kluge, Leiter der Abteilung Mitbestimmungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung, weisen die Ergebnisse der Untersuchung weit über den künstlerischen Bereich hinaus. „Die Studie erlaubt Einblicke in die `Gig economy´, wie sie manche Digitalisierungs-Enthusiasten als schöne neue Arbeitswelt propagieren. Die ist für viele Kreative längst Alltag. Faire Arbeitsbedingungen und eine stabile soziale Absicherung stehen dabei leider sehr oft nicht auf dem Spielplan“, sagt der Soziologe. Für gute Arbeit im Musik- und Bühnenbetrieb zu sorgen, sei deshalb nicht allein Aufgabe der Kulturpolitik, sondern eng verbunden mit zentralen Zukunftsfragen des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherung. Die oft prekären Arbeitsbedingungen von Künstlern zeigten aber auch, wie wichtig eine kollektive Interessenwahrnehmung sei: „Man sieht: Als Einzelkämpfer kommen auch unter Kreativen nur sehr wenige weiter“, sagt Kluge."

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➔ Atelierbeauftragter und Atelierbüro im kulturwerk des bbk berlin hat insgesamt fünf geförderte Ateliers aus dem Arbeitsraumprogramm ausgeschrieben. ⏰ Bewerbungsfrist: 21. September ➔ https://www.bbk-kulturwerk.de/atelierangebote/gefoerdert/ausschreibung-november-2021 #Kulturförderung #Ateliers Klaus Lederer Koalition der Freien Szene Berlin
CHICKS* freies performancekollektiv suchen Menschen die sich mit uns eine Lagerfläche teilen. Bei 3 Parteien wären es 110 € / Monat für je 17qm in Berlin. Wir haben die Lagerfläche bereits gefunden. [email protected]
Art & politics . … das Video Braunland und die Bombe, die uns töten sollte habe ich eben hochgeladen ... https://www.youtube.com/watch?v=P4oILSVE8UU... wenn's gefällt klicken und Kanal abonnieren Presse Beiträge zur Bombe http://www.ausstellung-rausch.de/1_Bom.../Presse_Alle.htm... Grüße Bernd
Schon gesehen? Das BVG-Kultur-Ticket ist da! Alle gemeinsam für die Berliner Kulturszene, das finden wir absolut unterstützenswert.💯 🙌 Wer jetzt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Berliner Verkehrsbetriebe unterwegs ist, ünterstützt beim Kauf des Kultur-Tickets direkt mit einem Euro die Berliner Kulturszene. Na, wenn das kein guter Deal ist! 💛 Alle Infos https://bvg-kultur-ticket.de/#spenden Weil wir dich lieben Senatsverwaltung für Kultur und Europa Koalition der Freien Szene Berlin
Freie Kunst- und Kultur in planetaren Grenzen – ein Kolloquium mit Vorträgen am 15. Juni im Haus der Statistik Wie kann die Freie Szene zur Entlastung der Umwelt beitragen? Das Haus der Materialisierung (HdM) als Beispiel für einen Teil der Lösung ist ein guter Ort, sich unter Kunstschaffenden dazu auszutauschen. Die Veranstaltung der AG Materielle Infrastruktur will Impulsgeber sein, um einen Klima-Leitfaden für freies Kunstschaffen zusammenzustellen und Anregungen für die Kunst- und Kulturförderung zu entwickeln, wie klimagerechte und ressourcenschonende Produktion gefördert wird, ohne dabei die künstlerische Freiheit einzuschränken. Das Kolloqium wird veranstaltet von der Koalition der Freien Szene Berlin und ist Teil unserer #LetsPanic Kooperation mit Extinction Rebellion Berlin. Wann: Dienstag, 15.6., 17 bis 20 Uhr Wo: Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1 Seid dabei! Um Anmeldung wird gebeten: [email protected] #FreieszeneBerlin #Allesandersplatz #Nachhaltigkeit #Berlinart #Berlinartscene #FreieSzene #Kulturpolitik #OnePlanet #Artistsupportartists #Interdisciplinary #Letspanic #KulturwandelstattKlimawandel #CultureClimateRebellion
PRESSEMITTEILUNG // Koalition der Freien Szene Berlin Studie zur Situation von Freien Kunstschaffenden Berlins während der Corona-Krise: Die Pandemie verdeutlicht die prekäre Situation von Berliner Künstler:innen❗ Eine repräsentative Erhebung zur Lebens- und Arbeitssituation freischaffender Kulturakteur:innen in Berlin stellte bisher eine Lücke dar. Die Koalition der Freien Szene hat im Juni und Juli 2020 eine spartenübergreifende Befragung von Berliner Kunstschaffenden der Freien Szene zu Auswirkungen der Coronakrise sowie zu den Perspektiven und Forderungen der Betroffenen mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa durchgeführt. Die Erkenntnisse sollen bei der Entwicklung von (Förder-)Programmen und sozialen Sicherungssystemen für selbstständige Kunstschaffende berücksichtigt und um eine anschließende Befragung über den gesamten Zeitraum vom März 2020 bis voraussichtlich August 2021 mit Vergleichswerten der Pre-Pandemie-Zeiten erweitert werden. ▶ Die Studie als PDF:https://www.koalition-der-freien-szene-berlin.de/wp-content/uploads/2021/04/210408-Auswertung-Umfrage-Freie-Szene-web-03.pdf ▶ Und auf unserer Website: https://www.tanzraumberlin.de/artikel/koalition-der-freien-szene-berlin-studie-situation-freien-kunstschaffenden-berlins-wa%CC%88hrend-corona-krise/
Für Kulturschaffende, Künstler*innen und Kreative hat das letzte Jahr verheerende Folgen. Schon vor der Pandemie waren die unverhältnismäßig hohen Mietpreise und damit der Mangel an verfügbaren Räumlichkeiten drängende Probleme, die sich nun verschärfen - etwa wenn Raummieten weiter gezahlt werden müssen, aber der Raum nicht oder nur eingeschränkt für den eigentlichen Nutzungszweck verwendet werden kann. Ich habe mit der Koalition der Freien Szene Berlin, darunter Vertreter*innen der Bildenden Kunst, Schauspieler*innen, Performance-Künstler*innen, Musiker*innen und Architekt*innen sowie der Tempelhof Projekt GmbH über Konzepte für eine Wiederbelebung der Berliner Kultur- und Kunstszene gesprochen. Ein wegweisendes Projekt für die kommenden Jahre, das wir Grüne unterstützen, ist der Tempelhofer Flughafen, der als Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft weiterentwickelt werden soll. Ein herausforderndes Vorhaben mit endlosem Potenzial. Dafür brauchen wir einen breiten, effektiven Beteiligungsprozess mit klarer Steuerung zwischen #Politik, #Kultur und #Kunst. Wir müssen aber auch Wege finden, wie eine größere finanzielle Unabhängigkeit durch bspw. staatlich finanzierte Fonds, Kooperationen mit Genossenschaften oder zweckgebundenem Eigentum geschaffen werden kann. Wir brauchen einen #Kulturwandel für die Kultur – und das jetzt!
Spätestens jetzt, wo Kultur kaum stattfinden darf, merken wir, wie sehr wir sie brauchen. Wenn uns die Kunst- und Kulturszene in Berlin erhalten bleiben soll, müssen wir uns um die passende Infrastruktur kümmern. Bei der Dynamik des Immobilienmarktes brauchen wir ein breites Netzwerk, das sich gemeinsam ins Zeug legt und neue Wege geht, um Räume langfristig zu sichern, am besten in öffentlicher Hand. Atelierbeauftragter und Atelierbüro im kulturwerk des bbk berlin Koalition der Freien Szene Berlin Senatsverwaltung für Kultur und Europa #Kulturräume #Berlin
Kisch & Co bleibt! Bitte unterschreiben und teilen, danke!
Der Sprecher*innen-Kreis der Koalition der Freien Szene Berlin appelliert an die Politik und empfiehlt dringend eine Neukonzeption der Überbrückungshilfen sowie die Entwicklung langfristiger Strukturmaßnahmen - u.a. über eine Debatte zu einem Grundeinkommen, Nachdenken über einen New Deal für Kunst und Kultur, Strukturverbesserungen über mehr Beschäftigungs- und nachhaltige Fördermöglichkeiten, mehr Produktions- und Präsentationsräume und weitere Maßnahmen zur sozialen Absicherung für Künstler*innen: https://www.koalition-der-freien-szene-berlin.de/2020/11/09/shutdown-ii-freie-szene-auf-dem-abstellgleis/
In ihrem Fünften Offenen Brief an die Berliner Kulturverwaltung und Kulturpolitik regt die Koalition der Freien Szene Berlin ein Stipendienprogramm an: „Krisenüberbrückung für professionelle Kulturschaffende“. https://www.koalition-der-freien-szene-berlin.de/2020/06/02/corona-fuenfter-offener-brief/
+++Stellungnahme vom #b1605 zu unseren Bündnis- Gegenprotesten von einer Vertretung der VVN BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Dem Verein, 1947 von Holocaust-Überlebenden gegründet, wurde im vergangenen Jahr die Gemeinnützigkeit entzogen. Das hatte einen Aufschrei zur Folge.+++ "Einen Skandal" nannte es das Internationale Auschwitz-Komitee, als der VVN im vergangenen Jahr, aufgrund einer Einschätzung des Verfassungsschutzes, die Gemeinnützigkeit entzogen wurde. Jüdische Gemeinden solidarisierten sich ebenso wie Gewerkschaften, Sozialverbände und Parteien: https://taz.de/VVN-BdA-nicht-mehr-gemeinnuetzig/!5644360/ Die Begründung des VS: Der Verein vertrete seit 1947 einen "kommunistisch orientierten Antifaschismus" - na sapperlot! Das könnte daran liegen, dass Kommunist*innen schon sehr früh Opfer des NS-Regimes wurden und in Vernichtungslagern umkamen. Dieselben Kommunist*innen waren es, die sich schon sehr früh den Faschist*innen entgegenstellten - auch auf dem Rosa-Luxemburg-Platz, damals Bülowplatz. Antifaschistische Kommunist*innen, die erkannten, in welche Richtung sich die Gesellschaft in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bewegte. Wir möchten hier nochmal an die mitlesenden Kunstschaffenden und Politiker*innen appellieren. Der gesellschaftliche Rechtsruck ist allgegenwärtig. Das obige Urteil zur VVN ist Ausdruck dessen, ebenso sind es die Hygiene-Demos oder das Erstarken der #NoAfD in diversen Bundesländern. Es ist JETZT die Zeit gekommen, da ihr euch aus der Comfort-Zone bewegen solltet. Um das Karl-Liebknecht-Haus war es in den vergangenen Wochen erschreckend still. Dasselbe gilt für weite Teile der Kulturlandschaft. Faschistoide Gesinnungen lassen sich nicht aussitzen. Sie verschwinden nicht einfach wieder, sind kein Einzelphänomen. In der gestrigen online-Veranstaltung der Volksbühne Berlin kam das Wort "Gegenproteste" genau 1x vor. Vielleicht kriegen wir das alle gemeinsam noch besser hin. Wir geben die Hoffnung nicht auf. Hier geht's zum Bericht mit Rosa Rave vom Alexanderplatz, auf dem Reclaim Club Culture ebenfalls stabilen Gegenprotest organisierte und wie unsere Partner*innen in der Linienstraße/Schendelpark Repressionen durch die Polizei erfuhr: https://www.youtube.com/watch?v=sfQ8cTUPWnA #reclaimrosaluxemburgplatz #keinplatzfürnazis #reclaimberlin #rosaluxantwortet VVN-BdA, Berliner VVN-B.d.A Reclaim Club Culture, Potse Berlin, SJZ Drugstore, Bergpartei, die überpartei, Linksjugend ['solid] Berlin, DIE LINKE. Berlin, LAG Antifaschismus DIE LINKE. Berlin, MIETERPARTEI, AStA TU Berlin, Kunstblock, Koalition der Freien Szene Berlin, Aufstehen gegen Rassismus Berlin, Berlin gegen N***s