JTW Spandau

JTW Spandau JugendTheaterWerkstatt Spandau - Theater, Musik und Kunst seit 1987 DIE JUGEND THEATER WERKSTATT SPANDAU unterstützt junge Menschen, die künstlerisch tätig sein wollen.
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Künstler leiten Kurse für Schauspiel, Regie, Bühnenbild, Fotografie, Tanz und Musik, die auf kleine und große Produktionen vorbereiten. Jugendliche können in der JTW aber auch völlig selbständig künstlerisch arbeiten.

Wie gewohnt öffnen

Für die kommenden Vorstellungen von Herr der Krähen (Regie: Carlos Manuel / Fotos: Patryk Witt) gibt es nur noch Restkar...
06/09/2020

Für die kommenden Vorstellungen von Herr der Krähen (Regie: Carlos Manuel / Fotos: Patryk Witt) gibt es nur noch Restkarten. Also schnell reservieren!

"Die Truppe ein letztes Mal energisch an die Kandare nehmen. Tomas Fitzel war dabei."
03/09/2020
Herr der Krähen in Spandau

"Die Truppe ein letztes Mal energisch an die Kandare nehmen. Tomas Fitzel war dabei."

Generalprobe! Die Truppe ein letztes Mal energisch an die Kandare nehmen. Tomas Fitzel war dabei.

Die neue #Theaterproduktion von Rudi Keiler Gomez de Mello sucht noch Darsteller*innen!Obwohl es sich um eine Theaterins...
23/08/2020

Die neue #Theaterproduktion von Rudi Keiler Gomez de Mello sucht noch Darsteller*innen!

Obwohl es sich um eine Theaterinszenierung für Erwachsene handelt, werden auf der Bühne ausschließlich Kinder ab 11 Jahren stehen.

Wer bei diesem besonderen Projekt mitmachen will: Am Mittwoch 26.8. findet um 15h30 das zweite Vortreffen statt (Stückbesprechung).

Am 5. & 6.9. folgt das Besetzungswochenende. Premiere ist am 31.10.2020

5. Ferienwoche mit Filmprojekten zum Thema Glück.Für die 6. Ferienwoche sind leider alle Plätze bereits belegt.  @ JTW S...
28/07/2020

5. Ferienwoche mit Filmprojekten zum Thema Glück.

Für die 6. Ferienwoche sind leider alle Plätze bereits belegt. @ JTW Spandau

Seit Ende Mai begleitet Tomas Fitzel die Jugendtheaterwerkstatt Spandau bei ihrer neue Theaterproduktion Herr der Krähen...
20/07/2020
Gianni und Darya, Teilnehmer der Jugendtheaterwerkstatt Spandau

Seit Ende Mai begleitet Tomas Fitzel die Jugendtheaterwerkstatt Spandau bei ihrer neue Theaterproduktion Herr der Krähen. Das Stück nach dem Roman des kenianischen Autors Ngugi wa Thiong'o ist gemeinsam mit dem Ensemble erarbeitet, die Rollen sind verteilt und die Proben laufen Tag für Tag intensiv.

Doch was treibt die Darsteller an? Warum opfern sie so viel Zeit und Energie in ihrer Freizeit für so ein Projekt? Welche Lebensgeschichte bringen sie mit? Das wollte Tomas Fitzel wissen. In dieser dritten Folge stellt er nun Gianni Masariè und Darya Lazarieva vor.

Rundfunk Berlin-Brandenburg

Neue Glücksverträge für die gesamte Menschheit wurden diese Woche in der jtw geschlossen. Wird jemand damit nicht glückl...
08/07/2020

Neue Glücksverträge für die gesamte Menschheit wurden diese Woche in der jtw geschlossen. Wird jemand damit nicht glücklich?

#glück #dasstrebennachglück #glücksprinzip @ JTW Spandau

2. Ferienwoche der Spandauer Glücksspiele u.a. mit Theater, Bauen, Kunst und Gärtnern @ JTW Spandau
06/07/2020

2. Ferienwoche der Spandauer Glücksspiele u.a. mit Theater, Bauen, Kunst und Gärtnern @ JTW Spandau

Die ersten Glücksverträge wurden in dieser Woche in der jtw geschlossen. Ziel der Spieler:innen ist es ein allgemeines G...
05/07/2020

Die ersten Glücksverträge wurden in dieser Woche in der jtw geschlossen. Ziel der Spieler:innen ist es ein allgemeines Glückskonzept zu entwickeln, dass so viele Menschen wie möglich glücklich macht. @ JTW Spandau

Hin und wieder wünschen wir uns ein wenig mehr Regen:
01/07/2020
KlimaWerkstatt Spandau

Hin und wieder wünschen wir uns ein wenig mehr Regen:

Termine Regional Aktuelles Gärten verwurzeln im FF Lebensmittelpunkt Zusammen.Wachsen.Lassen! Energie Strommessgeräte leihen Zuhaus in Spandau Stationäre Energieberatung Energieberatung Altsadt Ressourcen Bleib schön, Spandau! Spandau macht Mehrweg Repair Cafés Kleidertausch Plastiktütenfreier...

01/07/2020
Bundeswettbewerbe Berliner Festspiele

"Überbrücken (2)" konnte wegen Corona leider nicht beim Theatertreffen der Jugend öffentlich präsentiert werden - stattdessen ist das Projekt in digitaler Form vertreten:

Die Produktionen der Zwischenauswahl mit den Anfangsbuchstaben S - W stellen sich vor - ab jetzt im Online-Magazin des Theatertreffen der Jugend 2020. Schaut doch mal vorbei 🤓: https://bit.ly/3gtdCAf

Mit: Blickwechsel des Ernst-Mach-Gymnasium Haar, JTW Spandau, Bürgerbühne am Düsseldorfer Schauspielhaus, DIE ELEVEN des Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium Niesky, Dramakiez der Wilhelm von Humboldt Gemeinschaftsschule - GEV, Theatergruppe der Caritas Fachakademie für Sozialpädagogik Bamberg

Proben zu"So much more than this" #gracewanderwaalmit Andreas, Marcelina, Natalie & @maiawitt  @ JTW Spandau
30/06/2020

Proben zu
"So much more than this"
#gracewanderwaal
mit Andreas, Marcelina, Natalie & @maiawitt @ JTW Spandau

Spandauer Glücksspiele  @ JTW Spandau
30/06/2020

Spandauer Glücksspiele @ JTW Spandau

Sommerferien in der jtw mit den Spandauer Glücksspielen. Gleich beginnt unsere erste Ferienwoche mit Schwerpunkt Musik. ...
29/06/2020

Sommerferien in der jtw mit den Spandauer Glücksspielen. Gleich beginnt unsere erste Ferienwoche mit Schwerpunkt Musik. @ JTW Spandau

25/06/2020
Dalibors Roadshow Live

LIVE-KONZERT in der jtw mit LIVE-ÜBERTRAGUNG auf youtube:
Samstag 27.6.2020 | 19:15

Dalibors Roadshow macht feinsten Deutschrock, zwischen Westernhagen und Torfrock, mit genialen Gitarren-Parts, mal laut, mal balladesk, dann ein Tango aus dem wieder ein Rocksong wird, tanzbare Disco-Nummern, mit jeder Menge Spaß und Verkleidung auf der Bühne.

Dustin Mader legt mit diesem Konzert seine Abschlussprüfung als Veranstaltungstechniker ab. Nach 3-jähriger Ausbildung am Stage Theater des Westens gestaltet er für „Oberhavels älteste Boygroup“ eine bunte Licht- und Bühnenshow. Für Freund*innen knackiger Rocksongs Live zu erleben – coronabedingt nicht in der jtw – sondern auf YouTube.

Spandauer Glücksspiele in der jtw mit folgenden kostenlosen Workshops, Projekten und Angeboten:
15/06/2020

Spandauer Glücksspiele in der jtw mit folgenden kostenlosen Workshops, Projekten und Angeboten:

Kostenlose Angebote, Workshops & Projekte in 6 Sommerferien-Wochen für Kinder & Jugendliche in der jtw. Mit Theater, Mus...
15/06/2020
Spandauer Glücksspiele -

Kostenlose Angebote, Workshops & Projekte in 6 Sommerferien-Wochen für Kinder & Jugendliche in der jtw. Mit Theater, Musik, Film, Kunst, Foto, Tanz, Performance...

#kostenlos #spandau #berlin

Kostenlose Sommerferien-Angebotefür Kinder & JugendlichIn 6 Ferienwochen, den Spandauer Glücksspielen, könnt ihr das Thema Glück in vielen kostenlosen Angeboten erforschen. Die Ergebnisse werden in diesem Jahr mit Fotos, Texten, Videos und Filmen online und in einem Buch präsentiert. Ebenfalls ...

"Das Ensemble der Jugendtheaterwerkstatt Spandau beschäftigt sich in seiner aktuellen Inszenierung mit dem Roman "Herr d...
03/06/2020
"Herr der Krähen" aus Spandau

"Das Ensemble der Jugendtheaterwerkstatt Spandau beschäftigt sich in seiner aktuellen Inszenierung mit dem Roman "Herr der Krähen" des kenianischen Autors Ngugi wa Thiong´o und entwirft eine Polit-Parabel über Wahrheit und Herrschaft."

Das Ensemble der Jugendtheaterwerkstatt Spandau beschäftigt sich in seiner aktuellen Inszenierung mit dem Roman "Herr der Krähen" des kenianischen Autors Ngugi wa Thiong´o und entwirft eine Polit-Parabel über Wahrheit und Herrschaft.

#blackouttuesday⚫️#noracism
02/06/2020

#blackouttuesday⚫️
#noracism

Schade eigentlich, so überlebenstechnisch gesehen. Warum wehrt sich die Politik in #Spandau so gegen eine grüneren und n...
13/05/2020

Schade eigentlich, so überlebenstechnisch gesehen. Warum wehrt sich die Politik in #Spandau so gegen eine grüneren und nachhaltigeren Bezirk?

#Klimanotspandau #Klimanotstand
#klimaneustartberlin
#Klimagerechtigkeit
#fighteverycrisis

Am 10.5. erfolgt die TEXTAUSGABE für die neue Produktion von Carlos Manuel (Herr der Krähen) in unserem Garten. Alternat...
01/05/2020

Am 10.5. erfolgt die TEXTAUSGABE für die neue Produktion von Carlos Manuel (Herr der Krähen) in unserem Garten. Alternativ könnt ihr die Texte auch digital erhalten.

Ansonsten ist das Haus auch für andere Gruppen geöffnet. Jede Gruppe kann erstmal mit 3 Teilnehmenden in einen Raum. Anders als sonst, müssen sich Besucherinnen und Gruppen vorher anmelden, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig in der jtw sind.

Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung. Bis bald.

Um die dynamische Verbreitung des CORONAVIRUS zu hemmen, finden in der jtw ab sofort und voraussichtlich bis zum 19.Apri...
16/03/2020

Um die dynamische Verbreitung des CORONAVIRUS zu hemmen, finden in der jtw ab sofort und voraussichtlich bis zum 19.April KEINE ÖFFENTLICHEN VERANSTALTUNGEN, keine Kurse, keine Proben, keine Gruppen, keine Workshops und keine Schulprojekte statt. Das Haus ist für den öffentlichen Betrieb geschlossen.

TaO! - Theater am Ortweinplatz
09/03/2020

TaO! - Theater am Ortweinplatz

#taoontour in Berlin!
Unsere #Zucht Mädels haben ihre Zeit als Gastspieltruppe im Berliner #jtwSpandau und ihre Vorstellungen sehr genossen. Danke für die schöne Zeit und die Einladung!
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#theateramortweinplatz #gastspiel #Zucht #jugentheater #berlin #jtw #brandenburgertor #körperbilder #weiblichkeit

Publikumsgespräch mit den Macher*innen von #Körperismus nach der Vorstellung von Körperismus und vor Beginn der Vorstell...
07/03/2020

Publikumsgespräch mit den Macher*innen von #Körperismus nach der Vorstellung von Körperismus und vor Beginn der Vorstellung von #Zucht @ JTW Spandau

04/03/2020
KörperIsmus (2020)

6.-8.3.2020 | KörperIsmus (Regie: Peggy Klinkert)

mit: Anna-Marie Starkowski, Anna-Sophie Lange, Antonia Sternberg, Chiyedza Mukada, Friederike Seiberlich, Leon Schley, Louisa Lehmann, Luise Ahles, Mariano de Gerard, Martha Foday, Melina Behrendt, Nico Kühn, Nicola Köhler, Yewon Kang

#Körperismus  @ JTW Spandau
29/02/2020

#Körperismus @ JTW Spandau

Demnächst in der jtw: Körperbilder unserer Gesellschaft
24/02/2020

Demnächst in der jtw: Körperbilder unserer Gesellschaft

Adresse

Gelsenkircher Str. 20
Berlin
13583

Ab dem U und S Bahnhof Rathaus Spandau mit dem Bus M37 Richtung Freudstraße (bzw. Spektefeld) bis Westerwaldstraße.

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 21:00
Dienstag 09:00 - 21:00
Mittwoch 09:00 - 21:00
Donnerstag 09:00 - 21:00
Freitag 09:00 - 21:00
Samstag 11:00 - 23:00
Sonntag 12:00 - 19:00

Telefon

+493037587623

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Bemerkungen

Gegen #SexistischeKackscheiße gibt es eine App. Und unser #Barcamp im September.
Wir geben für R. alles ... wenn noch jemanden Ideen hat ... nur zu! Hallo liebes Netzwerk, wie der eine oder andere von Euch bei "echten" Treffen jenseits der Virtualität mitbekommen hat, kämpft in meinem Umfeld ein junger Mann aus Palästina um sein Studium in Deutschland. Erst in der zurückliegenden Nacht, redeten sich viele aus meinem Umfeld den Kopf heiß, was wir tun könnten. Nicht nur dieses, nahezu alle fangen bei der Geschichte an zu zweifeln, ob dies noch alles seine Richtigkeit hat. Juristerei vs. Leben! Ich kündigte gestern an, diesbezüglich einen offenen Brief zu formulieren, damit wir vielleicht doch noch eine Wende einleiten können, die über dem Betroffenen hinaus, uns - meinem Freundeskreis - , wieder den Glauben an die Gerechtigkeit zurück gibt. --------------------------------------------- Sehr geehrte/r Frau/Herr ###x das Schicksal eines jungen Palästinensers, der bei uns studieren möchte, letztlich aber an schwer nachvollziehbaren Formalien scheitert, lassen meinen Bekanntenkreis und mich nachhaltig an den bestehenden Verhältnissen in Berlin zweifeln. Deshalb möchte ich mich an Sie und weitere Vertreter der Berliner Politik bzw. zuständige Behörden mit der nachfolgenden Geschichte wenden: Der junge Mann kam 2016, mit dem Wunsch Medizintechnik zu studieren, nach Deutschland. Zur Vorbereitung des Studiums begann er an einer Sprachenschule Deutsch zu lernen. Die notwendigen Gebühren wurden von ihm bzw. seiner Familie bezahlt. Gleichermaßen finanzierte er seinen Lebensunterhalt eigenständig. Nun sind die wenigsten Palästinenser Millionäre und müssen wie jeder andere einen Blick ins Portemonnaie werfen. Deshalb beschloss er, einen Teil der Kosten zu sparen und sich unsere Sprache jenseits des Unterrichts anzueignen. Das Ergebnis ist beeindruckend. Neidvoll merken wir, dass viele von uns an der einen oder anderen Stelle ein wenig Nachhilfe vertragen könnten. Doch dieses nur am Rande. Jedenfalls versuchte er sein Glück zunächst an der FU Berlin, da dort im Gegensatz zur TU Berlin ein Testverfahren ausreicht, ohne dass ein ebenfalls gebührenpflichtiger Sprachtest vorgelegt werden muss. Leider reichte das Ergebnis nicht aus, um in das Kontingent ausländischer Studenten aufgenommen zu werden. Vor einem zweiten Anlauf an der TU Berlin, reiste er zu seiner Familie nach Palästina. Uns erscheint es nachvollziehbar, dass ein junger Mann in dieser Lage, zu Hause um Rat bittet. Sein Besuch fiel genau in den Zeitraum, innerhalb dessen US Präsident Donald Trump Jerusalem anerkannte. Wie Sie wissen kam es dadurch in Palästina zu einer prekären Sicherheitslage. Er saß in Palästina fest, schlimmer noch, ihm wurde dort zeitweilig der Pass weggenommen. Keiner von uns ist ein Experte für den Nahen Osten. Aber wir sind alle ein wenig in der Welt herumgekommen und wissen, dass man ohne eine eigene Beteiligung zwischen die Fronten geraten kann. Immerhin bekam er nach einigen hin – und her seinen Pass zurück. Beinahe fluchtartig verließ er Palästina und reiste wieder nach Deutschland. Deutsche Anmeldefristen sind wenig geeignet zur flexiblen Lösung menschlicher Schicksale. Mit meiner Unterstützung bemühte er sich, wenigstens alle Voraussetzungen für ein Studium zu erfüllen. Sprachtest, Anmeldungen und Weiteres absolvierte er mit Bravour. Zwischenzeitlich hat er sogar Ausbildungs- bzw. Arbeitsangebote erhalten, die ihm aber alle aufgrund der ablaufenden Aufenthaltsfrist nicht von Nutzen sind. Die ihm entgegenschlagende Sympathie bewerte ich als deutliches Zeichen für das Potenzial dieses jungen Palästinensers. Dann kam es zu einer Situation, die unsererseits niemand nachvollziehen kann. Seitens der Ausländerbehörde wurde ihm mitgeteilt, dass er mit seinem Eigenstudium gegen die Auflagen des VISA verstieß und somit illegal in Deutschland ist. Ich bringe es mal auf eine einfache Formel: Es ist bei uns nicht entscheidend, ob jemand unsere Sprache erlernt, sondern wie er es tut. Wie erwähnt, spricht der junge Mann, nach 1 1/2 Jahren fließend Deutsch. In Folge dessen setzten wir alle Hebel in Bewegung. Zur Zeit laufen allerdings alle behördlichen Aussagen auf die oben erwähnte juristische Betrachtung hinaus. Damit wird die Diskrepanz zwischen einer menschlichen Bewertung und dem Handeln auf Basis abstrakter juristischer Betrachtung im größer. An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte verlieren, die gleichzeitig der Grund sind, warum ich diese Zeilen hier als «offenen» Brief schreibe, und sie nicht ausschließlich an Sie richte. Der erwähnte Personenkreis, mit dem der junge Palästinenser in Kontakt gekommen ist, repräsentiert einen Querschnitt des Berliner Mittelstands. Polizeibeamte, Banker, Pflegekräfte, Handwerker und Studierende. Manch einer von uns blickt auf ein langjähriges Berufsleben zurück. Ich selbst bin Kriminalbeamter und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Wir haben in den zurückliegenden Jahren eine Unzahl Personen kennengelernt, die als aus dem Ausland stammende Kriminelle unser Staatssystem ausgebeutet haben. Wir haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass diese Kriminellen nicht des Landes verwiesen werden können. Gerade als Berliner müssen wir täglich auf ein Neues erleben, wie Familien, die der Mafia ähnliche Strukturen aufweisen, dem deutschen Rechtssystem die Grenzen der Funktionalität zeigen. Manch einer dieser Personen besitzt die Frechheit sich selbst als Paten zu bezeichnen, mit teuren Karossen durch die Stadt zu fahren und dennoch Sozialleistungen zu beziehen. Auf der anderen Seite sehen wir einen jungen Palästinenser, der bisher keinerlei Hilfe in Anspruch nahm, hochintelligent ist und ernsthaft einen Beitrag leisten will. Für uns läuft es auf eine populistische Erfahrung hinaus: «Wer nur kriminell und ausgeschlafen genug ist, kommt bei uns durch, die Ehrlichen verabschieden wir wieder.» Vielleicht können Sie nachvollziehen, dass bei der Beobachtung des Schicksals jenes jungen Palästinensers, der innere Glaube an unser System auf dem Prüfstein steht. Es mag daran liegen, dass wir bisher selten hinter die Kulissen geschaut haben, unter Umständen ist das aber gut so. Wir gedenken, diese Geschichte in die öffentliche Diskussion zu stellen. In einer Zeit der Politikverdrossenheit und immer mehr erstarkender Rechtspopulistischer Gesellschaftskreise ist es notwendig aufzuzeigen, welche Blüten die Hysterie und Ablehnung mittlerweile treiben. Gesetze sind unserer Auffassung nach für Menschen gemacht und dürfen nicht zum Selbstzweck verkommen, der Volljuristen Geld und innere Befriedigung beschert. Noch ist das Ende der Geschichte nicht erreicht. Im April entscheidet sich, wie weit unser Vertrauen in ein System, welches wir beruflich teilweise jahrzehntelang vertreten haben, berechtigt war oder sich als Illusion erweist. Es geht dabei nicht mehr nur um das Schicksal des jungen Mannes, sondern auch um eine Symbolik. Muss ein vielversprechender junger Mann, der alle Anlagen besitzt, die wir uns wünschen, letztlich an der Bürokratie und zu eng gefassten Vorschriften scheitern? Lässt sich hier nicht ein anderes Ergebnis herbeiführen, als das jemand mit diesem Potenzial ohne Perspektive bleibt? Können Sie dem jungen Mann und uns weiter helfen? Ich bedanke mich im Voraus für das gezeigte Interesse. Mit freundlichen Grüßen Andreas Trölsch
Da es u.a. um einen von Euch geht ... hier mal direkt ... Hallo liebes Netzwerk, wie der eine oder andere von Euch bei "echten" Treffen jenseits der Virtualität mitbekommen hat, kämpft in meinem Umfeld ein junger Mann aus Palästina um sein Studium in Deutschland. Erst in der zurückliegenden Nacht, redeten sich viele aus meinem Umfeld den Kopf heiß, was wir tun könnten. Nicht nur dieses, nahezu alle fangen bei der Geschichte an zu zweifeln, ob dies noch alles seine Richtigkeit hat. Juristerei vs. Leben! Ich kündigte gestern an, diesbezüglich einen offenen Brief zu formulieren, damit wir vielleicht doch noch eine Wende einleiten können, die über dem Betroffenen hinaus, uns - meinem Freundeskreis - , wieder den Glauben an die Gerechtigkeit zurück gibt. --------------------------------------------- Sehr geehrte/r Frau/Herr ###x das Schicksal eines jungen Palästinensers, der bei uns studieren möchte, letztlich aber an schwer nachvollziehbaren Formalien scheitert, lassen meinen Bekanntenkreis und mich nachhaltig an den bestehenden Verhältnissen in Berlin zweifeln. Deshalb möchte ich mich an Sie und weitere Vertreter der Berliner Politik bzw. zuständige Behörden mit der nachfolgenden Geschichte wenden: Der junge Mann kam 2016, mit dem Wunsch Medizintechnik zu studieren, nach Deutschland. Zur Vorbereitung des Studiums begann er an einer Sprachenschule Deutsch zu lernen. Die notwendigen Gebühren wurden von ihm bzw. seiner Familie bezahlt. Gleichermaßen finanzierte er seinen Lebensunterhalt eigenständig. Nun sind die wenigsten Palästinenser Millionäre und müssen wie jeder andere einen Blick ins Portemonnaie werfen. Deshalb beschloss er, einen Teil der Kosten zu sparen und sich unsere Sprache jenseits des Unterrichts anzueignen. Das Ergebnis ist beeindruckend. Neidvoll merken wir, dass viele von uns an der einen oder anderen Stelle ein wenig Nachhilfe vertragen könnten. Doch dieses nur am Rande. Jedenfalls versuchte er sein Glück zunächst an der FU Berlin, da dort im Gegensatz zur TU Berlin ein Testverfahren ausreicht, ohne dass ein ebenfalls gebührenpflichtiger Sprachtest vorgelegt werden muss. Leider reichte das Ergebnis nicht aus, um in das Kontingent ausländischer Studenten aufgenommen zu werden. Vor einem zweiten Anlauf an der TU Berlin, reiste er zu seiner Familie nach Palästina. Uns erscheint es nachvollziehbar, dass ein junger Mann in dieser Lage, zu Hause um Rat bittet. Sein Besuch fiel genau in den Zeitraum, innerhalb dessen US Präsident Donald Trump Jerusalem anerkannte. Wie Sie wissen kam es dadurch in Palästina zu einer prekären Sicherheitslage. Er saß in Palästina fest, schlimmer noch, ihm wurde dort zeitweilig der Pass weggenommen. Keiner von uns ist ein Experte für den Nahen Osten. Aber wir sind alle ein wenig in der Welt herumgekommen und wissen, dass man ohne eine eigene Beteiligung zwischen die Fronten geraten kann. Immerhin bekam er nach einigen hin – und her seinen Pass zurück. Beinahe fluchtartig verließ er Palästina und reiste wieder nach Deutschland. Deutsche Anmeldefristen sind wenig geeignet zur flexiblen Lösung menschlicher Schicksale. Mit meiner Unterstützung bemühte er sich, wenigstens alle Voraussetzungen für ein Studium zu erfüllen. Sprachtest, Anmeldungen und Weiteres absolvierte er mit Bravour. Zwischenzeitlich hat er sogar Ausbildungs- bzw. Arbeitsangebote erhalten, die ihm aber alle aufgrund der ablaufenden Aufenthaltsfrist nicht von Nutzen sind. Die ihm entgegenschlagende Sympathie bewerte ich als deutliches Zeichen für das Potenzial dieses jungen Palästinensers. Dann kam es zu einer Situation, die unsererseits niemand nachvollziehen kann. Seitens der Ausländerbehörde wurde ihm mitgeteilt, dass er mit seinem Eigenstudium gegen die Auflagen des VISA verstieß und somit illegal in Deutschland ist. Ich bringe es mal auf eine einfache Formel: Es ist bei uns nicht entscheidend, ob jemand unsere Sprache erlernt, sondern wie er es tut. Wie erwähnt, spricht der junge Mann, nach 1 1/2 Jahren fließend Deutsch. In Folge dessen setzten wir alle Hebel in Bewegung. Zur Zeit laufen allerdings alle behördlichen Aussagen auf die oben erwähnte juristische Betrachtung hinaus. Damit wird die Diskrepanz zwischen einer menschlichen Bewertung und dem Handeln auf Basis abstrakter juristischer Betrachtung im größer. An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte verlieren, die gleichzeitig der Grund sind, warum ich diese Zeilen hier als «offenen» Brief schreibe, und sie nicht ausschließlich an Sie richte. Der erwähnte Personenkreis, mit dem der junge Palästinenser in Kontakt gekommen ist, repräsentiert einen Querschnitt des Berliner Mittelstands. Polizeibeamte, Banker, Pflegekräfte, Handwerker und Studierende. Manch einer von uns blickt auf ein langjähriges Berufsleben zurück. Ich selbst bin Kriminalbeamter und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Wir haben in den zurückliegenden Jahren eine Unzahl Personen kennengelernt, die als aus dem Ausland stammende Kriminelle unser Staatssystem ausgebeutet haben. Wir haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass diese Kriminellen nicht des Landes verwiesen werden können. Gerade als Berliner müssen wir täglich auf ein Neues erleben, wie Familien, die der Mafia ähnliche Strukturen aufweisen, dem deutschen Rechtssystem die Grenzen der Funktionalität zeigen. Manch einer dieser Personen besitzt die Frechheit sich selbst als Paten zu bezeichnen, mit teuren Karossen durch die Stadt zu fahren und dennoch Sozialleistungen zu beziehen. Auf der anderen Seite sehen wir einen jungen Palästinenser, der bisher keinerlei Hilfe in Anspruch nahm, hochintelligent ist und ernsthaft einen Beitrag leisten will. Für uns läuft es auf eine populistische Erfahrung hinaus: «Wer nur kriminell und ausgeschlafen genug ist, kommt bei uns durch, die Ehrlichen verabschieden wir wieder.» Vielleicht können Sie nachvollziehen, dass bei der Beobachtung des Schicksals jenes jungen Palästinensers, der innere Glaube an unser System auf dem Prüfstein steht. Es mag daran liegen, dass wir bisher selten hinter die Kulissen geschaut haben, unter Umständen ist das aber gut so. Wir gedenken, diese Geschichte in die öffentliche Diskussion zu stellen. In einer Zeit der Politikverdrossenheit und immer mehr erstarkender Rechtspopulistischer Gesellschaftskreise ist es notwendig aufzuzeigen, welche Blüten die Hysterie und Ablehnung mittlerweile treiben. Gesetze sind unserer Auffassung nach für Menschen gemacht und dürfen nicht zum Selbstzweck verkommen, der Volljuristen Geld und innere Befriedigung beschert. Noch ist das Ende der Geschichte nicht erreicht. Im April entscheidet sich, wie weit unser Vertrauen in ein System, welches wir beruflich teilweise jahrzehntelang vertreten haben, berechtigt war oder sich als Illusion erweist. Es geht dabei nicht mehr nur um das Schicksal des jungen Mannes, sondern auch um eine Symbolik. Muss ein vielversprechender junger Mann, der alle Anlagen besitzt, die wir uns wünschen, letztlich an der Bürokratie und zu eng gefassten Vorschriften scheitern? Lässt sich hier nicht ein anderes Ergebnis herbeiführen, als das jemand mit diesem Potenzial ohne Perspektive bleibt? Können Sie dem jungen Mann und uns weiter helfen? Ich bedanke mich im Voraus für das gezeigte Interesse. Mit freundlichen Grüßen Andreas Trölsch