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Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext

Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext Die Vielfalt jüdischen Lebens im heutigen Deutschland ist auch an der Kunstproduktion junger Jüd*innen ablesbar. DAGESH macht dies sichtbar, ohne von einer harmonischen Pluralität auszugehen.

Es geht um die gestalterische Erprobung von etwas Neuem. Allgemeine Informationen

Als Plattform und Netzwerk unterstützt DAGESH junge jüdische Künstler*innen und gibt Stimmen und Ausdrucksformen zur Neudefinition eines gegenwärtigen und zukunftsgewandten jüdischen Selbstverständnisses und -bewusstseins in Deutschland einen Raum.

„DAGESH on Tour“ ist ein Bildungsprojekt, in dem Schüler*innen mit

Es geht um die gestalterische Erprobung von etwas Neuem. Allgemeine Informationen

Als Plattform und Netzwerk unterstützt DAGESH junge jüdische Künstler*innen und gibt Stimmen und Ausdrucksformen zur Neudefinition eines gegenwärtigen und zukunftsgewandten jüdischen Selbstverständnisses und -bewusstseins in Deutschland einen Raum.

„DAGESH on Tour“ ist ein Bildungsprojekt, in dem Schüler*innen mit

Wie gewohnt öffnen

Was ist jüdische Literatur? Wo liegt die Aktualität von Pessach? Wie liest sich Literatur, die von Nichtmuttersprachler*...
20/04/2022

Was ist jüdische Literatur? Wo liegt die Aktualität von Pessach? Wie liest sich Literatur, die von Nichtmuttersprachler*innen verfasst wurde?

Diese und weitere Fragen diskutierten wir heute zusammen mit dem Autor und DAGESH-Künstler Tomer Dreyfus und Schüler*innen der Kantonschule Baden.
Nach dem Austausch über das erste Kapitel des Buches ‚broken german‘ von Tomer Gardi, verfassten die Teilnehmenden ihre eigenen Texte. Es entstanden Kurzgeschichten auf Tamil, Spanisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Schweizerdeutsch, Serbisch und Italienisch.👏

Danke lieber Tomer Dotan-Dreyfus für den tollen Workshop und für das aktive und engagierte Mitmachen aller Teilnehmenden! Es hat sehr viel Spaß gemacht✨

Hillel Deutschland danke für den märchenhaften Workshop-Ort!

• ART RETREAT IN BUCHEN •DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext bietet ein Art Retreat Programm in Buchen an. In Zusammenarbe...
06/04/2022

• ART RETREAT IN BUCHEN •

DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext bietet ein Art Retreat Programm in Buchen an. In Zusammenarbeit mit der Bücherei des Judentums (BdJ) können sich Künstler*innen und Schriftsteller*innen vom 14. bis zum 27. November 2022 in ruhiger Atmosphäre konzentriert ihren Projekten widmen.

Bewerbungsschluss ist der 31.Mai 2022

Ausschreibung: https://dagesh.de/angebote/art-retreat-in-buchen/

29/03/2022

Nur noch wenige Karten!!! Jetzt schnell noch eine sichern und dabei sein.
📍Kino Krokodil, 3. April 2022, 11 Uhr
https://fb.me/e/1wHH77VhD

✨ Wir freuen uns sehr, zusammen mit dem Jüdischen Museum Frankfurt, die Künstler*innen des Artist-in-Residence-Programms...
24/03/2022

✨ Wir freuen uns sehr, zusammen mit dem Jüdischen Museum Frankfurt, die Künstler*innen des Artist-in-Residence-Programms 2022 bekannt zu geben:

𝗛𝗮𝗴𝗮𝗿 𝗢𝗽𝗵𝗶𝗿, 𝗡𝗶𝗻𝗮 𝗣𝗿𝗮𝗱𝗲𝗿, 𝗝𝗮𝘆 𝗦𝗮𝗽𝗲𝗿, 𝗨𝗻-𝗭𝘂 𝗛𝗮-𝗡𝘂𝗹 𝗟𝗲𝗲 und 𝗟𝗮𝗿𝗶𝘀𝘀𝗮 𝗦𝗺𝘂𝗿𝗮𝗴𝗼, herzlichen Glückwunsch, wir sind schon sehr gespannt auf Eure Arbeiten und wünschen Euch eine erfolgreiche und kreative Zeit in Frankfurt!

Es erreichten uns insgesamt #113 eindrucksvolle Bewerbungen, die sich auf vielfältiger Weise mit dem Thema der Ausstellung auseinandersetzten. Wir bedanken uns bei allen Künstler*innen für die spannenden Projektideen!

Die Ausstellung „Rache. Geschichte und Fantasie“ könnt ihr ab sofort im Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse besuchen.

Die außergewöhnliche Ausstellung widmet sich erstmals dem Topos „Rache“ in der jüdischen Kulturgeschichte. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Katalog, einem Podcast, einem Artist-in-Residence-Programm in Kooperation mit DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext und einer Film- und Gesprächsreihe begleitet.

#FILMMATINÉE I 3. April 2022, 11 Uhr Am 3. April 2022, 11 Uhr, zeigt die Filmemacherin und DAGESH-Künstlerin @evgenia.go...
23/03/2022

#FILMMATINÉE I 3. April 2022, 11 Uhr

Am 3. April 2022, 11 Uhr, zeigt die Filmemacherin und DAGESH-Künstlerin @evgenia.gostrer ihren Film „Kirschknochen" (dokumentarischer Animationsfilm, 18min) im Kino Krokodil, Berlin-Prenzlauer Berg.

🎟Karten zur Filmmatinée sind über das Kino Krokodil erhältlich und können per Mail 📧[email protected] vorbestellt werden. Weitere Infos: www.kino-krokodil.de

Nach der Filmvorführung sprechen Evgenia Gostrer, Prof. Dr. Jannis Panagiotidis, Forschungszentrum für die Geschichte von Transformationen an der Universität Wien, und Anna Schapiro, Künstlerin, Autorin, Mitherausgeberin der Zeitschrift Jalta - Positionen zur jüdischen Gegenwart, über den Film und jüdische Kontingentflüchtlinge in Deutschland.

Evgenia Gostrer ist Animations- und Dokumentarfilmemacherin. Geboren in Russland, emigrierte die 15-Jährige als „jüdischer Kontingentflüchtling“ mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie studierte Visuelle Kommunikation und Regie und ist Teil des Künstler*innen-Netzwerkes von DAGESH

Eine Kooperationsveranstaltung von Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), @Jalta - Positionen zur jüdischen Gegenwart, DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext und Leo Baeck Foundation.

Veranstaltungslink: https://facebook.com/events/s/kirschknochen-kino-krokodil/659510798633542/

Das Bild ist aus dem Animationsfilm von Gostrer. (C) Evgenia Gostrer.

#LESETIPP Der Schriftsteller und DAGESH-Künstler Tomer Gardi wurde für seinen Roman „Eine runde Sache“ mit dem Preis der...
22/03/2022

#LESETIPP

Der Schriftsteller und DAGESH-Künstler Tomer Gardi wurde für seinen Roman „Eine runde Sache“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet. Mazel Tov lieber @tomergardi Tomer Gardi und euch allen wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

Tomer Gardi, geboren 1974 in Galiläa, lebt in Berlin. Seine Romane „Broken German“ und „Sonst kriegen sie ihr Geld zurück“ erschienen 2016 und 2019 im Literaturverlag Droschl. „Broken German“ erhielt als Hörspieladaption 2017 den Deutschen Hörspielpreis, das Hörspiel „Die Feuerbringer – eine Schlager-Operetta“ wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Februar 2018 gewählt.

📚Begründung der Jury:
„Unverschämt, dieser Tomer Gardi. Den ersten Teil seines Romans erzählt er nicht in astreinem Deutsch, sondern in einer Kunstsprache mit eigenartiger Rechtschreibung und merkwürdigem Satzbau. Broken German. Es gibt einen zweiten Teil, oder besser: Es gibt den Roman doppelt. Jetzt hat Tomer Gardi ihn auf Hebräisch geschrieben. Anne Birkenhauer hat ihn ins Deutsche übersetzt. … „Eine runde Sache“ ist ein Schelmenstück. Wirklichkeit und Fiktion prallen darin aufeinander wie das Echte und das Gemachte. Dabei spielt Gardi ebenso kunstvoll wie dreist mit Lesegewohnheiten und Erwartungen an einen Roman, zumal an einen deutschsprachigen. „(...) ein Schriftsteller ist jemand, der Schwierigkeiten hat mit die deutsche Sprache“, schreibt er und hinterfragt unser Bedürfnis nach Korrektheit und Geradlinigkeit ebenso wie ästhetische Normen. Dahinter lauert die bittere Frage, wie es einem Menschen überhaupt gelingen kann, seine eigene Sprache zu finden. Kurzum: „Eine runde Sache“ ist ein großzügiger Roman von hoher sprachlicher Präzision.“

#DAGESH #DageshKünstler #jüdischevielfalt # TomerGardi #Kirschknochen #einerundesache #leipzigerbuchpreis2022 #JüdischeKunst #DAGESHJüdischeKunst #DAGESHJüdischeKunstImKontext #lbm22 #leipzigerbuchmesse #buchmesse #leipzig

Letzte Woche besuchte die Jüdische Allgemeine unseren „DAGESH on Tour“-Theaterworkshop in Berlin. Unter der Anleitung vo...
17/03/2022
Kunst gegen Diskriminierung

Letzte Woche besuchte die Jüdische Allgemeine unseren „DAGESH on Tour“-Theaterworkshop in Berlin. Unter der Anleitung von Elina Schkolnik, einer jungen Schauspielerin aus dem DAGESH-Netzwerk und ELES-Alumna sowie den DAGESH-Referentinnen Yana Lemberska und Zsófia Bihari, erforschten die Jugendlichen das Potential solidarischen Handelns und erprobten auf eine kreative Art und Weise den produktiven Umgang mit Diversität.

In der Krisenzeit, in der wir uns gerade befinden, ist es uns besonders wichtig, Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft zu übernehmen und einen konkreten Beitrag zur Stärkung der Demokratie zu leisten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule für ihre Offenheit, Kreativität und ihren Enthusiasmus!

Mit Workshops gegen Hass engagiert sich das jüdische Künstler-Programm DAGESH an Schulen

Talya Feldman, die Trägerin des 2. DAGESH-Kunstpreis 2021, sprach mit der ZEIT über ihr künstlerisches Werk, in dem sie ...
16/02/2022
Talya Feldman: Es ist auch ihre Geschichte

Talya Feldman, die Trägerin des 2. DAGESH-Kunstpreis 2021, sprach mit der ZEIT über ihr künstlerisches Werk, in dem sie sich den Opfern rechter Gewalt in Deutschland widmet. In ihrem neuen Projekt "Wir sind hier" arbeitet Talya an einem Verzeichnis von Orten in den deutschen Städten, die in der offiziellen Erinnerung nicht vorkommen. Das "Wir" im Titel steht für die Betroffenen von rassistischer Gewalt.

"Zuletzt bekam Talya Feldman den mit 7000 Euro dotierten Dagesh-Kunstpreis für eine Installation, die sie 2021 im Jüdischen Museum in Berlin zeigte. Die Künstlerin hängte dafür Netze aus schwarzem Kunststoff in den Raum, an denen jeweils ein Smartphone angebracht war. Jedes davon stand für eine rassistische Gewalttat in Deutschland, vom Mord an zwei Kubanern in der DDR im Jahr 1979 bis zum Anschlag in Hanau 2020."

Alle Infos zu dem DAGESH-Kunstpreis auf unsere Webseite:
https://dagesh.de/angebote/2-dagesh-kunstpreis/

https://www.zeit.de/2022/05/talya-feldman-anschlag-halle-saale-kunst

Die Künstlerin Talya Feldman hat den Anschlag von Halle überlebt. Seither widmet sie sich in ihren Werken den Opfern rechter Gewalt – in Hamburg und anderswo.

Wir freuen uns über die hohe Resonanz in den Medien auf den letzten „DAGESH on Tour“ Workshop mit der Künstlerin Adi Lir...
07/02/2022
Künstlerin vermittelt zwischen den Kulturen

Wir freuen uns über die hohe Resonanz in den Medien auf den letzten „DAGESH on Tour“ Workshop mit der Künstlerin Adi Liraz in Schwalbach!

Berichtet haben:

FAZ Rhein-Main-Zeitung:
„In einem Kunstprojekt setzen sich Schwalbacher Schüler mit dem auseinander, was sie ausmacht. Vielen denken dabei an die Herkunft der Eltern. […] Die Stadt Schwalbach veranstaltet das Kunstprojekt zusammen mit der Organisation Dagesch [sic], die jüdische Künstler vermittelt.“
Zum Nachlesen: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kunstprojekt-jugendliche-und-ihr-stolz-auf-die-heimat-17759358.html.

Höchster Kreisblatt, Frankfurter Neue Presse:
„Das Jugendbildungswerk und der Kulturkreis der Stadt veranstalteten unter dem Motto "Kreativ gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit" einen Kunstworkshop in der Schule. Mit Hilfe des Programms "DAGESH on Tour" nahm sich der Abschlussjahrgang der Berufsorientierungsklasse 9D dem Thema an. Die israelische Performancekünstlerin Adi Liraz begleitete Schüler und Lehrer auf ihrem kreativen Weg der Selbstfindung und Glaubensfreiheit.“
Beitrag wurde auf der Online-Präsenz der Frankfurter Neue Presse veröffentlicht: https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/schwalbach-ort95921/kuenstlerin-vermittelt-zwischen-den-kulturen-91272292.html

Schwalbacher Zeitung:
„„Das Projekt war ein Erfolg und das durchgängig positive Feedback der Jugendlichen bestätigt dies“, resümiert Nadine Desoi und verweist auf die Identitätenflagge, die ab sofort den Klassenraum der 9d zieren wird.“
Zum Nachlesen: https://schwalbacher-zeitung.de/2022/02/01/eine-flagge-der-vielfaeltigen-identitaeten/

👉 Als Nächstes geht „DAGESH on Tour“ an die Nelson-Mandela-Schule in Berlin. Gerne kommen wir auch zu Ihnen an die Schule oder Jugendverein! Schreiben Sie uns einfach: https://dagesh.de/angebote/juedische-kunst-und-kulturvermittlung.

Der Holocaust soll nicht vergessen werden.

Natalia Sinelnikovas erster Langspielfilm „Wir könnten genauso gut tot sein“ („We Might As Well Be Dead)“ feiert seine W...
03/02/2022
cineuropa.org

Natalia Sinelnikovas erster Langspielfilm „Wir könnten genauso gut tot sein“ („We Might As Well Be Dead)“ feiert seine Weltpremiere auf der Berlinale 2022 und eröffnet die Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10.-20.02.2022).

Mazel Tov, liebe Natalia! Wir freuen uns für dich und sind stolz dich in unserem DAGESH Künstler*innen-Netzwerk zu haben!

Das Programm ist veröffentlicht und die Vorführtermine stehen fest. Wir sind schon sehr gespannt auf die Filmvorführung nächste Woche! Seid Ihr es auch? https://www.berlinale.de/de/programm/programm/detail.html?film_id=202202508.

Weitere Information zum Film auf der Seite der Berlinale - Berlin International Film Festival.

Weitere Infos zu der Regisseurin auf unserer Webseite: https://dagesh.de/kuenstler/natalia-sinelnikova/.

https://cineuropa.org/imgCache/2022/02/02/1643800526533_0620x0435_202x0x1001x702_1643800588163.jpg

Rückblick auf den "DAGESH on Tour"-Workshop in Schwalbach am Taunus (24.01 - 27.01.2022)Unter dem Motto „Kreativ gegen A...
31/01/2022

Rückblick auf den "DAGESH on Tour"-Workshop in Schwalbach am Taunus (24.01 - 27.01.2022)
Unter dem Motto „Kreativ gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit“ fand vergangene Woche ein „DAGESH on Tour“-Workshop mit der Künstlerin Adi Liraz an der Friedrich-Ebert-Schule in Schwalbach am Taunus statt. Der Abschlussjahrgang der Berufsorientierungsklasse 9D setzte sich im Rahmen der Projektwoche kreativ mit den Themen Identität und Vielfalt auseinander. So arbeiteten die Jugendlichen vor allem mit Textilien, die sie durch Verzierungen, Muster, Farben, Bilder und Stickereien individuell gestalteten, um den zuvor in Kleingruppen ausgearbeiteten Botschaften einen Ausdruck zu verleihen. Unter der kunstpädagogischen Anleitung von Adi Liraz, die für ihre Kunst bevorzugt Textilreste nutzt, bekam jedes Kunstwerk eine individuelle Handschrift. Zum Abschluss des Workshops nähten die Schüler*innen alle Einzelteile zu einem Patchwork-Bild zusammen. Das gemeinsam entworfene Kunstwerk – die Vielfaltsflagge – soll nun öffentlich ausgestellt werden.

Neben den kunsthandwerklichen Modulen, gaben die pädagogischen Lerneinheiten den Teilnehmenden einen Einblick in das Leben der gegenwärtigen jüdischen Communities in Deutschland. Die Möglichkeit der Begegnung und des persönlichen Austausches mit der jüdischen Künstlerin Adi Liraz sowie der gemeinsamer koscherer Brunch machten das Gelernte erfahrbar und wurden zu einem besonderen Erlebnis.

Das Programm wurde durch die Vorführung des preisgekrönten Films „Mazel Tov Cocktail“ und durch das Filmgespräch mit dem Regisseur Arkadij Khaet aus dem DAGESH Künstler*innen-Netzwerk, abgerundet. Mit dem „DAGESH on Tour“- Programm ist es dem Jugendbildungswerk und dem Kulturkreis der Stadt Schwalbach am Taunus gelungen, ein klares Zeichen anlässlich des Holocaustgedenktages am 27. Januar zu setzten: „Die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule möchten […] nicht vergessen. Ihr Wandkunstwerk soll buntes Mahnmal für eine liberale und weltoffene Gesellschaft sein“*.

Wir bedanken uns bei der DAGESH-Künstlerin Adi Liraz für ihren großartigen Einsatz sowie bei der Jugendbildungsreferentin Nadine Desoi und den Lehrkräften für die wunderbare Zusammenarbeit! Vor allem wollen wir uns aber bei allen Workshop-Teilnehmenden für das Interesse, die Offenheit und den kreativen Elan bedanken! Was für ein gelungener Start in das Kalenderjahr 2022!

*„Künstlerin vermittelt zwischen den Kulturen“, in: Höchster Kreisblatt (Montag, 31. Januar 2022).

👉 Als Nächstes geht DAGESH on Tour an die Nelson-Mandela-Schule in Berlin. Gerne kommen wir auch zu Ihnen an die Schule oder Jugendverein! Schreiben Sie uns einfach https://dagesh.de/angebote/juedische-kunst-und-kulturvermittlung/

Adresse

Postfach 120855
Berlin
10598

Webseite

www.dagesh.de

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NEUE SICHTBARKEIT FÜR JÜDISCHE KÜNSTLER*INNEN

Jüdisches Leben im heutigen Deutschland ist so vielfältig wie nie. Diese Vielfalt ist auch an der Kunstproduktion junger Jüdinnen und Juden abzulesen. DAGESH macht dies sichtbar, ohne von einer harmonischen jüdischen Pluralität auszugehen. Es geht um die gestalterische Erprobung und Inszenierung von etwas Neuem.

DAGESH ist ein Programm der Leo Baeck Foundation (LBF), dass durch Mittel des Bundesministerium für Bildung und Erforschung (BMBF) ermöglicht wird. DAGESH bewegt sich an der Schnittstelle zwischen kultureller und politischer Bildungsarbeit. Als Plattform und Netzwerk unterstützt DAGESH junge jüdische Künstler*innen und gibt Stimmen und Ausdrucksformen zur Neudefinition eines gegenwärtigen und zukunftsgewandten jüdischen Selbstverständnisses und -bewusstseins in Deutschland einen Raum.

DAGESH fördert innovative Kunstprojekte und multimediale künstlerische Kooperationen, sensibilisiert die etablierte Kunstwelt für jüdische Perspektiven und jüdische Überlieferungen und schafft einen kreativen Austausch zwischen unterschiedlichen, jüdischen wie nicht-jüdischen, partikularen wie globalen Kunstformen und -traditionen. Ziel ist es, anhand künstlerischer Arbeiten und Auseinandersetzungen unterschiedlicher jüdischer Perspektiven und Positionen auf unsere Gesellschaft die Lücke zur Gegenwart jüdischen Lebens zu schließen.

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Bemerkungen

☀ SOMMER SATT: Die #Sommerakademie aller 13 Begabtenförderungswerke, die Summer School „117 Jahre Jüdische Filmgeschichte in Deutschland“ zum 28. JFBB - Jewish Film Festival Berlin & Brandenburg, Sommerkollegs in Brandenburg ("Jiddische Lyrik als Spannungsfeld zwischen Verständnis und Verfremdung") oder Baden-Württemberg ("Schabbat mal anders – Reichtum in der Verschiedenheit") — wir haben im Sommer viel vor mit Euch. Für all diese Angebote der ideellen Förderung von ELES könnt Ihr Euch noch anmelden. Und zur Info: 👉 Die Sommerakademie der Werke (28.08. bis 04.09. 2022) beschäftigt sich mit der Frage „Demokratie im Wandel – auf dem Weg zu einer neuen globalen Ordnung?“. 👉Die Anmeldefrist wurde auf den 30. April 2022 verlängert. 👉Zur Summerschool über jüdische Filmgeschichte erwarten Euch Gespräche mit u. a. Dr. Lea Wohl von Haselberg, Jeanine Meerapfel und den Regisseur*innen und ELES-Stipendiat*innen Arkadij Khaet ("Masel tov Cocktail") und Sharon Ryba-Kahn ("Displaced"). Das vorläufige Programm findet Ihr jezt bei den Infos zum Kolleg im ELES/Net. 👉 Beim Kolleg zu jiddischer Lyrik lernt Ihr die großartigen Texte der jiddischen Autor*innen Avrom Sutzkever, Moyshe Kulbak, Jacob Glatshteyn, Celia Dropkin, Debora Vogel und Malka Lee kennen. Und Sommer ist dann auch! Alle Infos und die Option zur Anmeldung im ELES/Net. Foto: Phil Vetter, aufgenommen beim Sommerfestival "TRANSITIONS. Festival jüdischer Gegenwartskünste" der Kolleginnen von Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext. #ELESStudienwerk #Begabtenförderung #jüdisch #Sommer22
VERANSTALTUNGSTIPP FÜR BERLIN Evgenia Gostrer ist Animations- und Dokumentarfilmemacherin und Teil des Künstler*innen-Netzwerkes von Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext. Geboren in Russland, emigrierte die 15-Jährige als „jüdischer Kontingentflüchtling“ mit ihrer Familie nach Deutschland. In ihrem Kurzfilm „Kirschknochen“ setzt sich die ELES-Alumna mit den Leerstellen rund um (ihre) Migration auseinander: Das Erlernen einer neuen Sprache, der Frage, was Jüdischsein in Russland oder Deutschland bedeutet, der Bedeutung des Verlusts von sozialem Status und Freund*innen. Oder die Weigerung der deutschen Mehrheitsgesellschaft sich als das zu sehen, was sie längst ist: eine Einwanderungsgesellschaft. Am 3. April 2022, 11 Uhr, zeigt die Künstlerin „Kirschknochen“ (dokumentarischer Animationsfilm, 18min) im Kino Krokodil, Berlin-Prenzlauer Berg. Nach der Filmvorführung sprechen Evgenia Gostrer, Prof. Dr. Jannis Panagiotidis, Forschungszentrum für die Geschichte von Transformationen an der Universität Wien, und Ana Shapiro, Künstlerin, Autorin, Mitherausgeberin der Zeitschrift Jalta - Positionen zur jüdischen Gegenwart und ELES-Alumna, über den Film und jüdische Kontingentflüchtlinge in Deutschland. Karten zur Filmmatinée sind über das Kino Krokodil erhältlich und können per Mail [email protected] vorbestellt werden. Weitere Infos: https://fb.me/e/1tZbEwbqy Eine Kooperationsveranstaltung von Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Jalta - Positionen zur jüdischen Gegenwart, Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext und Leo Baeck Foundation. #ELESEhemalige #JüdischeKunst #EvgeniaGostrer #Kirschknochen
"Mich fasziniert die Macht der Angst und was sie aus Menschen macht. Angst ist ein System, das sich selbst reproduziert. Wie wird aus einer Mücke ein Elefant? Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Dieser Prozess interessiert mich." Die Regisseurin Natalia Sinelnikova sprach mit Jens Balkenborg, Jüdische Allgemeine, über ihren Film "Wir könnten genauso gut tot sein", der auf der Berlinale - Berlin International Film Festival die Sektion "Perspektive Deutsches Kino" eröffnet hat. Sinelnikova ist ELES-Alumna und Teil des Künstler*innen-Netzwerkes von Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext. Interview: https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/angst-ist-ein-katalysator/
Wir gratulieren der Regisseurin und ELES-Alumna Natalia Sinelnikova! Ihr Film „Wir könnten genauso gut tot sein (We Might As Well Be Dead)“ eröffnet die Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10.-20.02.2022). Die Berliner Zeitung stellte Sinelnikova gestern vor. Im großen Portrait auf Seite 3 erzählt die russisch-jüdische Regisseurin über ihren Film: „Unser Ziel war es, spürbar zu machen, wie es sich anfühlt, in eine neue Welt zu kommen und nicht dazuzugehören.“ Das Portrait von Jens Blankennagel, Berliner Zeitung, hier nachlesen: https://bit.ly/3IUF9Ii Weitere Information zum Film auf der Seite der Berlinale - Berlin International Film Festival. Sinelnikova ist Teil des Künstler*innen-Netzwerkes Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext. Weitere Infos auch dort: https://dagesh.de/kuenstler_innen/
Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext und Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse schreiben vier Künstler*innen-Residenzen aus. Ihr könnt Euch noch bis zum 1. Februar 2022 bewerben. Viel Erfolg!
Yana Lemberska von Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext berichtete über das Lichterfest Chanukkah am Campus Efeuweg, wo heute das Hörspielprojekt -> Thema #zivilcourage
Die Kolleginnen von Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext und das Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse schreiben für die Laufzeit der Ausstellung „Rache: Geschichte und Fantasie“ (18.03.2022 - 17.07.2022) 10- bis 14-tägige künstlerische Residenzen aus. Künstler*innen sind eingeladen, sich dabei mit dem Thema der Schau zu befassen. Zur Bewerbung aufgerufen sind Künstler*innen, die in den performativen, literarischen, musikalischen oder bildenden Künsten tätig sind und einen positionierten Blick auf jüdische Gegenwartsperspektiven und -erfahrungen haben. Bewerbungen sind bis zum 31.12.2021 möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung: https://bit.ly/31tGNAk Infos zur Ausstellung: https://www.juedischesmuseum.de/besuch/detail/rache-geschichte-und-fantasie/ #ELESstudienwerk #JüdischeKunst #JüdischeRache #DageshJüdischeKunst #callforartists
“Das sind die Stimmen, auf die wir jetzt wirklich hören sollten.“ (Talya Feldman) Talya Feldmans Arbeit “The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts” wurde mit dem 2. DAGESH-Kunstpreis von Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext und Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin ausgezeichnet. Jetzt wird die Installation der Künstlerin in Halle gezeigt. Die Eröffnung findet am 7. Oktober 2021 im Künstlerhaus 188 e.V., Böllberger Weg 188, 06110 Halle (Saale) statt. Im Rahmen des Gedenkens an den zweiten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags am 9. Oktober 2019 in Halle (Saale) kann sie ab 8. Oktober 2021 für zwei Wochen in Halle (Saale) besucht werden. Weitere Infos zur Veranstaltung von Mobile Opferberatung und der Koalition gegen Antisemitismus Halle: Talya Feldmans audiovisuelle Installation beleuchtet die Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland von 1979 bis heute anhand von Sprachaufnahmen von Überlebenden, Familien der Opfer und Initiativen aus 18 Städten. Die Stimmen in der Ausstellung erschüttern, stellen Zusammenhänge her, klagen an, fordern Gerechtigkeit und Konsequenzen. Zugleich sind sie ermutigende und beeindruckende Zeugnisse für unermüdlichen Widerstand und gelebte Solidarität gegen eine politische Instrumentalisierung von Trauer und Erinnerung. Für das multimediale Projekt wurde die in Denver geborene und derzeit in Hamburg lebende Medienkünstlerin, selbst Überlebende des rechtsterroristischen Attentats von Halle, mit dem 2. DAGESH-Kunstpreis ausgezeichnet. +++ ERÖFFNUNG am 7. Oktober 2021 +++ - ab 15:30 Uhr: Erkunden der Ausstellung - 17 Uhr: offizielle Begrüßung, Keynote des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki und Einführung in die Ausstellung durch Talya Feldman und Rachel Spicker - 17:30 – 18:45 Uhr: Podiumsdiskussion “Why We Fight: Gedenken und Solidarität” mit Talya Feldman, Ismet Tekin & Soligruppe Kiez Döner, Initiative 12. August und Bündnis Tag der Solidarität - Kein Schlussstrich Dortmund Die Veranstaltung wird simultan ins Englische und bei Bedarf auch in weitere Sprachen übersetzt. Aufgrund der Covid-19-Beschränkungen sind die Plätze begrenzt und eine vorherige Anmeldung per E-Mail an [email protected] erwünscht. Die Veranstaltung kann ab 17 Uhr auch per Livestream in deutscher und englischer Sprache verfolgt werden. Weitere Infos zur Installation und Ausstellung hier: https://www.mobile-opferberatung.de/ausstellungseroeffnung-am-07-10-21-the-violence-we-have-witnessed-carries-a-weight-on-our-hearts/ Infos zur Installation hier: https://dagesh.de/angebote/2-dagesh-kunstpreis/
„Wie sind Sie dazu gekommen, einen Workshop für Kinder zu machen?“ 🙌 Im Sommer trafen sich Schüler:innen der Bötzow-Grundschule Berlin um an einer Medienwerkstatt zum Thema „Jüdische Lebenswelten" von Vincentino e.V. - Kultur stärkt Kinder in Berlin und Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext teilzunehmen. Dabei ist dieses tolle Video entstanden! Schaut mal rein! #tsuzamen #EVZgefördert
Sehr geehrte Politiker*innen, Wir adressieren Sie heute mit der dringenden Bitte, Ihren Einfluss und Ihre Reichweite dafür zu nutzen, den Menschen in Afghanistan umgehend und unbürokratisch zu helfen. Seit mehreren Wochen sind die Taliban auf dem Vormarsch. Sie erobern Städte, in denen die Bundeswehr über Jahre stationiert war. Unter der Herrschaft der Taliban sind die Menschen vor Ort mit massiver Gewalt, politischen und ethnischen Säuberungen und anderen Gefahren konfrontiert. Insbesondere Frauen, Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten wie schiitische Hazara, Christen, Sikhs und andere; Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Journalist:innen, Aktivist:innen, LGBTQIA+ People; werden gezielt ermordet, ebenso diejenigen, die mit der afghanischen Regierung und westlichen Behörden zusammen gearbeitet haben. Zusätzlich zur Gewalt des Krieges haben die Menschen in Afghanistan massiv unter Corona sowie unter einer Dürre und einer damit einhergehenden Hungersnot zu kämpfen. Die Ressourcen, um Menschen in Lebensbedrohung aufzunehmen, sind in Deutschland vorhanden und nach 20 Jahren Einsatz trägt die deutsche Regierung gegenüber den Menschen in Afghanistan eine Verantwortung, die sich nicht mit dem Einmarsch der Taliban abschütteln lässt. Während des Jahres 2021 feiert Deutschland 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Nach den Jüdischen Werten der Thora, des Talmud und aller jüdischen Schriften fordern wir Sie auf, gemäß „Pikuach Nefesh“ (Rettung aus Lebensgefahr) sowie „Tikkun Olam“ (Verbesserung der Welt) zu handeln und Menschen in Not sofortige Hilfe bereitzustellen. Jeder Mensch ist nach dem Abbild G"ttes geschaffen, so steht im Talmud “Wer einen Menschen rettet, handelt, als würde er eine Welt erretten.’ (Sanhedrin 37a). Wir müssen Sie kaum an das zentrale Gebot im Christentum “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst” erinnern. Da nicht mehr sicher ist, wie lange der Flughafen in Kabul noch zur Ausreise genutzt werden kann, ist schnelle Hilfe nötig. Wir bitten Sie, alles Ihnen mögliche zu tun und Ihren politischen Einfluss dazu zu nutzen, wenigstens einen Teil der Menschen in Afghanistan zu schützen. Im Namen der unten aufgeführten jüdischen Institutionen sind folgende Forderungen formuliert: 1. Sofortige Evakuierung all derjenigen, die für deutsche Organisationen und Ministerien gearbeitet haben. Ohne Einzelnachweis von Bedrohung. Visa on Arrival. Evakuierung auch ohne Reisepass, nur mit Ausweis. Alle großen Städte inklusive Kabul sind inzwischen eingenommen. Es zählt jede Stunde und die Hilfe in Form einer Luftbrücke und sicheren Fluchtwegen muss JETZT anlaufen. Das bisherige Programm gilt ausschließlich für ehemalige Mitarbeitende deutscher Ministerien, der GIZ und der KfW sowie deren Consultantfirmen und gilt nur für Mitarbeitende der letzten beiden Jahre. All diejenigen, die in den Jahren zuvor angestellt waren – der Einsatz dauerte fast 20 Jahre – fallen aus dem Raster. Mitarbeitende von Organisationen wie der Caritas oder der Welthungerhilfe haben bisher keine Möglichkeit aus dem Land zu kommen, auch die Mitarbeitenden politischer Stiftungen stecken fest. Das sind Menschen, die teilweise zehn Jahre und länger mit Deutschen Behörden zusammengearbeitet haben, teilweise in der Öffentlichkeit standen und ihr Leben riskiert haben. Selbst bei den wenigen, die momentan ins Programm reinrutschen, ist die Aufnahme nicht umfassend genug: Partner:innen und minderjährige Kinder dürfen mit. In manchen Fällen führt das dazu, dass gerade erwachsen gewordene Töchter mit 18 oder 19 Jahren alleine in Afghanistan bleiben müssen. Das ist besonders dramatisch, da sie zu den am meisten gefährdeten Personen gehören. Unverheiratete Frauen werden in den übernommenen Gebieten an Talibankämpfer verheiratet. 2. Ein groß angelegtes Resettlement-Programm für besonders gefährdete Gruppen: Frauen, Wissenschaftler:innen, Journalist:innen, Künstler:innen, Aktivist:innen sowie ethnische, religiöse und sexuelle Minderheiten mit sofortiger Evakuierung und Recht auf Asyl. 3. Sofortige Katastrophenhilfe für die Binnenflüchtenden, die aus den Provinzen nach Kabul kommen in Form von massiver finanzieller Unterstützung der Organisationen, die vor Ort tätig sind und Nothilfe leisten. 4. Schnellen und unbürokratischen Familiennachzug ermöglichen für diejenigen Afghan:innen, die bereits in Deutschland leben und ein Recht darauf haben, ihre Partner:innen und gemeinsame Kinder bei sich zu haben. Viele von ihnen warten seit Monaten, teils sogar Jahren, auf einen Termin bei der Deutschen Botschaft in Delhi. Diese Prozesse müssen dringend massiv beschleunigt werden – solange eine gefahrlose Ausreise aus Kabul noch möglich ist. Andernfalls drohen Menschen zu sterben, die eigentlich längst das Recht hätten, in Deutschland in Sicherheit zu leben. Menschenrechte sind kein Ausdruck von Parteienpolitik. Sie sind Daseinsrechtfertigung sowie -Grundlage einer pluralen Demokratie. Unterzeichnet durch folgende jüdische Institutionen sowie jüdische Privatpersonen:�� TaMaR Germany e.V. � Keshet Deutschland Zeitschrift Jalta - Positionen zur jüdischen Gegenwart �Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk� Dagesh. Dialogperspektiven. OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung Jüdische Hochschulgruppe Bielefeld Institut für Social Justice und Radical Diversity Max Czollek Anna Fuhrmann (Regionalsprecherin Keshet München)