24/08/2026
„Der 7. Oktober hat Juden vor Augen geführt, was es bedeutet, verfolgt und vernichtet zu werden.“
Marina Chernivsky liest aus „Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober“ und spricht im Anschluss über jüdische Lebenswirklichkeiten nach dem 7. Oktober 2023.
Der 7. Oktober hat für viele Jüdinnen und Juden eine Zäsur geschaffen, ein Davor und ein Danach. In „Bruchzeiten“ verbindet Marina Chernivsky persönliche Erfahrung mit psychologischer und gesellschaftlicher Analyse und fragt, was Angst, Entfremdung und die Erfahrung von Antisemitismus mit dem Gefühl von Zugehörigkeit machen.
Chernivsky, Psychologin und Antisemitismusforscherin, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Nachwirkungen der Shoah, jüdischen Gegenwartserfahrungen und der Frage, wie Antisemitismus in individuelle Lebensgeschichten eingreift. Ihre eigene Biografie, von Lemberg über Israel nach Berlin, prägt dabei ihren Blick auf Erinnerung, Verlust und jüdisches Leben in der Gegenwart.
Ein Abend über Erinnerung und Gegenwart, über Verletzlichkeit und Zugehörigkeit und über die Frage, was Solidarität nach dem 7. Oktober bedeutet.
Montag, 16. November 2026 | 18 Uhr | Einlass 17:30 Uhr
Neue Synagoge Berlin – Repräsentantensaal
Oranienburger Str. 28–30, 10117 Berlin
Tickets: www.jkt.berlin