Ukrainisches Institut in Deutschland

Ukrainisches Institut in Deutschland Das Auslandsbüro des Ukrainischen Instituts. Wir präsentieren ukrainische Kultur in Deutschland.

🎤 Am 24. August war Dr. Kateryna Rietz-Rakul, die Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland, zu Gast bei radi...
26/08/2026

🎤 Am 24. August war Dr. Kateryna Rietz-Rakul, die Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland, zu Gast bei radio3 und sprach über den 35. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine.

Im Interview erklärte sie, warum der Begriff Wiedererlangung für die Ukraine so wichtig ist – und warum die Verteidigung der Unabhängigkeit heute erneut zu einer existenziellen Frage geworden ist.

Außerdem sprach sie darüber, wie Ukrainer:innen trotz Krieg, Erschöpfung und Verlusten weitermachen: indem sie arbeiten, einander unterstützen, Kultur leben und den Sinn für Schönheit und Lebensfreude nicht verlieren.

Auch zu den aktuellen Forderungen nach einer Schließung des Russischen Hauses in Berlin nahm sie Stellung.

🎧Das vollständige Interview können Sie auf der Website von radio3 nachhören: https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_morgen/archiv/20260824_0600/radio3_aktuell_0710.html

🇺🇦 Heute begehen wir den 35. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine.Wir sprechen bewusst von Wiede...
24/08/2026

🇺🇦 Heute begehen wir den 35. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine.

Wir sprechen bewusst von Wiedererlangung: Die Unabhängigkeit der Ukraine steht in einer langen Geschichte ukrainischer Staatlichkeit, Selbstbestimmung und des Wunsches, frei über die eigene Zukunft zu entscheiden.

Der 24. August ist deshalb mehr als nur ein historisches Datum. Er ist ein Tag der Erinnerung, der Dankbarkeit und der Verbundenheit mit allen, die die Unabhängigkeit der Ukraine möglich gemacht haben und sie bis heute bewahren.

Seit 2014 verteidigt die Ukraine ihre Unabhängigkeit gegen russische Aggression – zu einem hohen menschlichen Preis – und seit 2022 unter den Bedingungen einer umfassenden Invasion.
An diesem Tag gilt unser besonderer Dank den ukrainischen Soldat:innen und allen Menschen, die diese Unabhängigkeit verteidigen, bewahren und weitertragen – in der Ukraine, in Europa und weltweit.

Das Motiv dieses Beitrags ist „Good Luck” aus der Mosaik-Serie des ukrainischen Künstlerinnen-Duos EtchingRoom 1. Die Künstlerinnen Anna und Kristina haben es eigens für uns adaptiert, um den 35. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine zu feiern.

Wir danken allen, die die Ukraine weiterhin unterstützen und ihr verbunden bleiben!

Das Team des Ukrainischen Instituts in Deutschland

📣 Hyphen Dash gehen auf Europatournee!  🎶 Ende September ist die ukrainische Band Hyphen Dash, Grand-Prix-Gewinnerin des...
18/08/2026

📣 Hyphen Dash gehen auf Europatournee!

🎶 Ende September ist die ukrainische Band Hyphen Dash, Grand-Prix-Gewinnerin des UA Jazz Prize 2025, in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zu hören. In Deutschland macht die Band Station in München, Köln und Hamburg.

🏆 In Köln nimmt die Band im Rahmen der European Jazz Conference an der Preisverleihung teil und präsentiert ein Showcase vor Fachpublikum, darunter Vertreter:innen der europäischen Jazzbranche.

🎼 Hyphen Dash steht für eine neue Generation ukrainischer improvisierter Musik: Mykhailo Birchenko – Bandleader und Schlagzeug; Yevhen Puhachov – Gitarre und Bass; Polina Maiboroda – Keyboards; Dmytro Startsev – Keyboards und Effekte.

Das Quartett wurde 2025 als beste ukrainische Jazzband ausgezeichnet und überzeugte die internationale Jury mit einer mutigen musikalischen Sprache und einer klaren künstlerischen Identität. Die Band verbindet komplexe Strukturen mit Spielfreude, Tanz und Humor.

🔸 Der Ukrainian Jazz Prize wurde vom Ukrainian Institute - Український інститут in Partnerschaft mit dem Europe Jazz Network ins Leben gerufen. Ziel des Preises ist es, ukrainische Musiker:innen zu unterstützen und international sichtbarer zu machen.

▶️Weitere Informationen zu den Tickets finden Sie über den Link hier: https://de.ui.org.ua/die-gewinnerinnen-des-ersten-ukrainischen-jazzpreises-ua-jazz-prize-gehen-auf-europatournee/

▶️Hören Sie auch die kuratierte Playlist der Redakteur:innen führender Jazzmedien wie All About Jazz, Citizen Jazz und JazzThing. Sie enthält Tracks der Finalist:innen des UA Jazz Prize 2025 und ist auf YouTube und Spotify verfügbar.

YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLNyoEnm9Tdf0
Spotify: https://open.spotify.com/playlist/2oLSkdYWHd5Jhue7Jfgscc?si=qW0WS740S-C-snLE2k2k7g&nd=1&dlsi=90f5219be2b04013

Kurz vor der Sommerpause hatten wir noch Besuch aus Charkiw!  Vom 22-24. Juli 2026 fand in Zusammenarbeit mit dem Charki...
25/07/2026

Kurz vor der Sommerpause hatten wir noch Besuch aus Charkiw!

Vom 22-24. Juli 2026 fand in Zusammenarbeit mit dem Charkiw Staatstheater benannt nach Taras Shevchenko "Berezil" (Харківський театр ім. Шевченка "Березіль") und dem BAFF Theater Delitzsch e.V./Theaterakademie Sachsen (Theaterakademie Sachsen) ein Workshop für und mit Schauspieler:innen aus Charkiw und Delitzsch statt.

Neben dem allgemeinen Austausch ging es darum, die Methoden der Theaterarbeit von Bertolt Brecht und Les Kurbas näher kennenzulernen.

Der Workshop dient u.a. auch als Vorarbeit für die kommende Produktion zu Brecht&Kurbas des Theaters in Charkiw in 2027. Eine Aufführung in Deutschland (im Anschluss an die Premiere in der Ukraine) ist noch in Planung.

Wir bedanken uns für emotionale und intensive Workshoptage und freuen uns auf die folgende Zusammenarbeit!

🔸Das Ukrainische Institut startet einen „Ukrainian Language Speaking Club” für internationale Lernende! Der Club bietet ...
15/07/2026

🔸Das Ukrainische Institut startet einen „Ukrainian Language Speaking Club” für internationale Lernende!

Der Club bietet einen offenen und einladenden Raum, um gesprochenes Ukrainisch zu üben, die ukrainische Kultur kennenzulernen und Sprachkenntnisse in einer freundlichen und entspannten Atmosphäre weiterzuentwickeln.

Jedes Treffen widmet sich einem anderen Thema und umfasst interaktive Übungen, Diskussionen, Sprachspiele sowie Arbeit in Paaren und Kleingruppen. Der Club soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, Ukrainisch sicherer in alltäglichen Kommunikationssituationen zu verwenden.

Der Club richtet sich an Lernende, die bereits mindestens das Sprachniveau B1 erreicht haben.

Die Online-Treffen finden dreimal im Monat via Zoom statt. Die Termine werden im Voraus bekannt gegeben. Jedes Treffen dauert 90 Minuten.

Die Teilnahme am „Ukrainian Language Speaking Club” ist kostenlos. Den Zeitplan und die Anmeldung zu den kommenden Treffen finden Sie über den Link in den Kommentaren. ⬇️

📚 Unser dritter Salon „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine“ war ein voller Erfolg: Trotz der Hitze war alles bis ...
29/06/2026

📚 Unser dritter Salon „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine“ war ein voller Erfolg: Trotz der Hitze war alles bis auf den letzten Platz besetzt. Mit Blick auf den Wannsee hörten unsere Gäste Serhij Zhadan (Сергій Жадан [офіційна сторінка]), Katja Petrowskaja sowie den Übersetzerinnen Claudia Dathe und Irina Bondas zu.

Im Mittelpunkt standen der Futurist Mychajlo Semenko und die vielfältige ukrainische Literatur des frühen 20. Jahrhunderts zwischen Dörfern, Städten und gesellschaftlichen Umbrüchen.

Serhij Zhadan erinnerte daran, dass heute viele ukrainische Schriftsteller:innen und Dichter:innen in den Streitkräften gegen die russische Aggression kämpfen oder die Armee auf andere Weise unterstützen – ähnlich wie ukrainische Autor:innen bereits vor hundert Jahren.

„Das verändert die gesamte Literatur. In der Ukraine entsteht derzeit eine völlig neue Literatur. Noch ist es schwer, sie genau zu beschreiben oder zu bewerten, aber schon jetzt ist deutlich, dass sie sich stark von dem unterscheidet, was vor 2015 entstanden ist“, sagte Zhadan.

Wir danken allen Mitwirkenden für diesen besonderen Abend, dem Literarischen Colloquium Berlin e. V. (Literarisches Colloquium Berlin) für die Gastfreundschaft, unseren Partnerorganisationen und allen Gästen, die trotz der Hitze zu uns gekommen sind.

Die Veranstaltungsreihe „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine” wird vom Ukrainischen Institut in Deutschland organisiert und vom Auswärtigen Amt (Auswärtiges Amt) unterstützt. Die dritte Veranstaltung wird zudem von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sowie dem Netzwerk der Literaturhäuser gefördert und organisiert.

Die Publikationen der „Ukrainischen Bibliothek” werden gefördert vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Translit e.V., dem Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, dem Institut für die Wissenschaft vom Menschen und von der S. Fischer Stiftung.

📸 Ksenia Yanko

🔸 Heute waren einer der bekanntesten ukrainischen Schriftsteller und Dichter Serhij Zhadan (Сергій Жадан [офіційна сторі...
19/06/2026

🔸 Heute waren einer der bekanntesten ukrainischen Schriftsteller und Dichter Serhij Zhadan (Сергій Жадан [офіційна сторінка]), der renommierte Osteuropahistoriker und Publizist Karl Schlögel sowie die ukrainisch-deutsche Schriftstellerin und Journalistin Katja Petrowskaja zu Gast im Ukrainischen Institut in Deutschland.

Gemeinsam mit der Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland, Kateryna Rietz-Rakul, sprachen sie über ukrainische Kultur, den russischen Krieg gegen die Ukraine und dessen Folgen für Kultur und Gesellschaft. Dabei teilten sie auch persönliche Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven auf die aktuellen Entwicklungen.

🎤 Am 25. Juni 2026 setzen Serhij Zhadan und Katja Petrowskaja das Gespräch bei der dritten Ausgabe unseres Salons „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine“ fort. An dem Gespräch werden außerdem die Übersetzerinnen Claudia Dathe und Irina Bondas teilnehmen.

🔹 Wir laden Sie herzlich ein, am 25. Juni 2026 um 19:30 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) ins Literarische Colloquium Berlin e. V. (Am Sandwerder 4, 14109 Berlin) ein. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

🔸 Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Fragen mit und verbringen Sie mit uns einen Abend voller Gespräche über Literatur und ukrainische Kultur. Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, Sie dort zu begrüßen.

❗ Stellungnahme des Ukrainian Institute - Український інститут zu Russlands anhaltenden Angriffen auf die ukrainische Ku...
18/06/2026

❗ Stellungnahme des Ukrainian Institute - Український інститут zu Russlands anhaltenden Angriffen auf die ukrainische Kultur und das ukrainische Kulturerbe

In der Nacht zum 15. Juni 2026 führte Russland einen weiteren groß angelegten Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine durch – unter anderem auf Kyjiw, Dnipro, Sumy und weitere Städte. Infolge des Beschusses wurden mindestens 11 Menschen getötet und 53 weitere verletzt.

Erneut wurde unser historisches und kulturelles Erbe zum Ziel:

🔹 Kyjiw-Petscherska Lawra (Києво-Печерська Лавра) (UNESCO-Welterbe) – zwei russische Drohnen trafen gezielt die mittelalterliche Klosteranlage, die seit einem Jahrtausend ein spirituelles Heiligtum und ein Zentrum der Bildung in Osteuropa ist.

🔹 Mystetskyi Arsenal – ein Angriff auf das größte Kulturzentrum der Ukraine.

🔹 Nationales Oleksandr-Dowschenko-Filmstudio – schwere Zerstörungen, darunter der vollständige Verlust der größten Filmkostümsammlung der Ukraine mit rund 100.000 katalogisierten Objekten und mehr als 3 Millionen einzelnen Kleidungselementen.

🔹 Kunstmuseum Charkiw (Харківський художній музей ХХМ) und Haus für Orgel- und Kammermusik in Dnipro (Дніпропетровський Будинок органної та камерної музики) – im letzteren wurde die einzigartige Konzertorgel beschädigt.

Seit Februar 2022 hat Russland in der gesamten Ukraine 1.913 Kulturerbestätten und 2.573 Einrichtungen kultureller Infrastruktur beschädigt oder zerstört.

Zusammengenommen zeigen diese Angriffe ein klares Handlungsmuster. Russland nimmt erneut jene Institutionen ins Visier, durch die Ukrainer:innen Erinnerung bewahren, Kunst schaffen, Wissen teilen und ihre Zukunft gestalten.

Verurteilung allein reicht nicht aus. Notwendig sind Schutz, Dokumentation, Wiederaufbau und Rechenschaftspflicht. Ebenso wichtig ist es, sicherzustellen, dass die ukrainische Kultur weltweit präsent bleibt. Als Leiter:innen und Vertreter:innen kultureller und akademischer Institutionen weltweit können Sie dazu beitragen, diese Präsenz zu stärken.

Deshalb rufen wir auf:

🔸 Museen und Galerien: Beenden Sie jede Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen der Russischen Föderation; sorgen Sie für die korrekte Zuschreibung ukrainischer Künstler:innen; setzen Sie dekoloniale Praktiken um; und beziehen Sie ukrainische Expert:innen in Ausstellungen ein.

🔸 Festivals und Kulturorte: Schaffen Sie Möglichkeiten für Künstler:innen aus der Ukraine; und legitimieren Sie keine Kulturen, die in Kriegsverbrechen und Genozid verstrickt sind. Das ist eine Frage sorgfältiger Prüfung und moralischer Verantwortung.

🔸 Universitäten: Investieren Sie in Ukrainistik und Krimtataristik; überwinden Sie russlandzentrierte Ansätze; und schließen Sie sich der Global Coalition of Ukrainian Studies (Глобальна коаліція українських студій) an.

🔸 Forschungszentren: Dokumentieren Sie die Zerstörung des Kulturerbes für das Internationale Schadensregister in Den Haag und analysieren Sie Russlands Einsatz von Kultur als Waffe.

Wir appellieren außerdem an Regierungen, internationale Organisationen und Partner:innen, den Ukraine Cultural Heritage Fund zu unterstützen – eine transparente Geberplattform zum Schutz und zur Wiederherstellung unserer Kultur im Kontext dieses zerstörerischen Krieges.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie über den Link in den Kommentaren ⤵️

Fotos: Reuters/Valentyn Ogirenko, Staatlicher Dienst der Ukraine für Notfallsituationen, Ministerium für Kultur, Suspilne Charkiw/Mykyta Kuznetsov, Suspilne Dnipro

📢Wir suchen eine:n Praktikant:in im Bereich Kommunikation und Kulturmanagement (m/w/d) in Teilzeit (20 Std. pro Woche). ...
05/06/2026

📢Wir suchen eine:n Praktikant:in im Bereich Kommunikation und Kulturmanagement (m/w/d) in Teilzeit (20 Std. pro Woche).

👉 Was Sie mitbringen sollten:

Sie sind derzeit als Student:in in einem Bachelor- oder Masterstudiengang in einem verwandten Fachgebiet (z. B. Kommunikation, Kulturwissenschaften, Internationale Beziehungen, Kunstverwaltung, Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften o. ä.) eingeschrieben und müssen ein Pflichtpraktikum in Berlin absolvieren.

Erste Erfahrungen in der Kommunikation, in der Organisation von Projekten und Veranstaltungen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Selbstständige Arbeitsweise, Organisationstalent und Zuverlässigkeit, Eigeninitiative.

Sehr gute schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse; gute schriftliche und mündliche Ukrainischkenntnisse; Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Interesse an der Ukraine sowie der Wunsch, die eigenen Kenntnisse zu erweitern und mit Ukraine-bezogenen Themen zu arbeiten.

🕒 Zeitraum:
Die Dauer des Praktikums beträgt 3–6 Monate (nach Vereinbarung).

Der Start erfolgt ab Juli oder nach Vereinbarung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. Den Link finden Sie in den Kommentaren. 🔽

📩 Bewerbung:
Bewerben Sie sich bis zum 10. Juli 2026 per E-Mail an [email protected].

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Adresse

Friedrichstraße 95
Berlin
10119

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