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Unwrapping History - Berlin

Unwrapping History - Berlin Berlin: Eine weltoffene Metropole erkunden
Berlin: Exploring a cosmopolitan metropolis Reisen, Anschauen, Lesen, Genießen - Lernen Sie interessante Orte und Menschen aus Berlin kennen.

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Wie gewohnt öffnen

BERLIN-SPANDAU --- Begonnen hat alles im Jahr 2015, als der Kulturmanager Peter Sauerbaum – er arbeitete unter anderem a...
24/05/2022
Kultur im Bauch des Lastkahns - Wina - Das jüdische Stadtmagazin

BERLIN-SPANDAU --- Begonnen hat alles im Jahr 2015, als der Kulturmanager Peter Sauerbaum – er arbeitete unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden, beim Berliner Ensemble, am Deutschen Theater und ist seit 2018 künstlerischer Leiter des Choriner Musiksommers – gemeinsam mit seiner Frau Noa LernerSauerbaum beschloss, in Berlin etwas gegen den schwelenden Antisemitismus, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu unternehmen. Ein Jüdisches Theater für alle Sinne schwebte den beiden vor. Ein Ort, an dem sich jüdische und nicht jüdische Künstlerinnen und Künstler zusammenfinden, gemeinsam musizieren könnten. Rasch wurde eine Projektgruppe gegründet, zahlreiche Räumlichkeiten wurden besichtigt, das Richtige war aber nicht dabei. Doch warum eigentlich ein stationäres Theater, fragte sich Noa Lerner-Sauerbaum eines Tages. Warum nicht die Idee des Thespiskarrens aufgreifen, also eine Wanderbühne? - Das Programm des jüdischen Theaterschiffs MS Goldberg, das in Berlin Spandau am Ufer der Havel festgemacht hat, findet man hier: https://goldberg-theaterschiff.de/allgemein/mai-juni-juli-2022/

Begonnen hat alles im Jahr 2015, als der Kulturmanager Peter Sauerbaum – er arbeitete unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden, beim Berliner Ensemble, am Deutschen Theater und ist seit 2018 künstlerischer Leiter des Choriner Musiksommers – gemeinsam mit seiner Frau Noa LernerSauerbaum ...

17/05/2022

Tempelhofer Feld: KZ, Zwangsarbeit und Luftbrücke
28. Mai 2022: 14 - 16 Uhr
Eine historische Führung von THF 33 - 45 e. V.

Das Tempelhofer Feld erzählt nicht nur von der „Luftbrücke“. Es hat eine nationalsozialistische Geschichte: KZ Columbiahaus, Luftfahrtforschung, Rüstungswirtschaft und Zwangsarbeit. Drei Millionen „Ostarbeiter“ schufteten in Berlin für die deutsche Industrie. Aber der Ort erzählt, wenn man genau hinsieht, auch von Leni Riefenstahls Film zur Olympiade 1936 und von Adolf Hitlers Rede zum 1. Mai 1933. Die N***s machten den Kampftag der Arbeiterbewegung zum freien Tag. Alles kaum zu glauben, aber wahr. Unter dem Denkmal für die Luftbrücke, das der Flughafen Tempelhof heute ist, schlummern bis heute schlecht erinnerte Verbrechen und ihre Opfer.

Tourguide: Martin Jander
Treffpunkt: Luftbrückendenkmal, Platz d. Luftbrücke, 12101 Berlin
Kosten: 5.- €uro
Anmeldung: [email protected]

11/05/2022

KZ-Columbia, Historischer Ort und Denkmal

14. Mai 2022, 14 Uhr
Ein historischer Spaziergang von THF 33 - 45 e. V.

Bereits 1933 richteten die Nationalsozialisten am nördlichen Rand des Tempelhofer Feldes ein Gestapo-Gefängnis (Stapo Leitstelle Columbia) und 1934 ein Konzentrationslager der SS ein. Sein Name war „Columbia“. Es wurde 1936 aufgelöst. Die Internierten wurden in das KZ-Sachsenhausen gebracht. Auf diesem Spaziergang erfahren Sie die Geschichte des Konzentrationslagers, die Geschichten seiner Opfer und warum ehemalige Häftlinge lange Zeit vergeblich versuchten, die Stadt Berlin nach dem Ende des Krieges für ein Denkmal zu gewinnen. Das Denkmal für das KZ und seine Opfer wurde erst am 3. Dezember 1994 eingeweiht.

Tourguide: Eugen Troendlin
Treffpunkt: Mahnmal für das KZ Columbia; Columbiadamm/Golßener Straße, 10965 Berlin.
Kosten: 5.- €uro
Anmeldung: [email protected]

BERLIN - 8./9. MAI 2022  Am Sonntag und Montag, 8. und 9. Mai, sind zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen zum Ende...
04/05/2022
Berlin mit russischem Gedenken und Protesten gegen Krieg vor brisanten Tagen

BERLIN - 8./9. MAI 2022 Am Sonntag und Montag, 8. und 9. Mai, sind zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 und zum Gedenken an die Toten der sowjetischen Armee geplant. Nach Angaben von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) wurden bislang allein für den 8. Mai 28 Veranstaltungen angemeldet, für den Tag darauf gibt es bisher 17 Anmeldungen. Hinter vielen dieser jährlichen Veranstaltungen stehen russische Initiativen. Kranzniederlegungen wurden in den Vorjahren auch von der russischen Botschaft organisiert - ob dies auch dieses Jahr geplant ist, war zunächst nicht zu erfahren. Parallel sind in diesem Jahr aber auch anti-russische Gegenkundgebungen wegen des Angriffs auf die Ukraine geplant.

Am 8. und 9. Mai wird jedes Jahr an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine bekommt das eine besondere Brisanz.

BERLIN TEMPELHOFER FELD - - Das Tempelhofer Feld spielte in vielen dramatischen Situationen der Geschichte Berlins eine ...
30/04/2022
Die Mai-Ergreifung

BERLIN TEMPELHOFER FELD - - Das Tempelhofer Feld spielte in vielen dramatischen Situationen der Geschichte Berlins eine wichtige Rolle. So auch am 1. Mai 1933. Der Tagesspiegel hat darüber einen interessanten Bericht verfasst.

Ein raffinierter Coup: Für Jahrzehnte war der 1. Mai Kampftag der Arbeiter – 1933 wird er zum Nazi-Feiertag. Tags darauf beginnt die Zerschlagung der Gewerkschaften. Aus unserem Archiv.

BERLIN-TREPTOWER PARK - - Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte dem Zeitungsbericht zufolge verschärfte Schut...
24/04/2022
200 Fälle beim Staatsschutz - Farbattacken auf sowjetische Ehrenmale

BERLIN-TREPTOWER PARK - - Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte dem Zeitungsbericht zufolge verschärfte Schutzmaßnahmen der Polizei für Mahnmale angeordnet, nachdem etwa das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park mit Parolen gegen den Angriffskrieg beschmiert worden war. Erst am Osterwochenende war das Eingangsportal des Ehrenmals erneut mit Sprüchen wie „Mörder“ versehen worden. Auch das Ernst-Thälmann-Denkmal in Prenzlauer Berg war beschmiert worden.

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine gibt es Berichte über Anfeindungen von Russen. Bei der Berliner Polizei sind mehr als 200 Anzeigen eingegangen.

08/04/2022

HAPPY ROMADAY! Kommt heute um 16 Uhr zur ROMADAY-Parade in Berlin.
Start am Denkmal für die ermordeten Sinti* und Roma* Europas, Parade bis 18 Uhr zum Rosa-Luxemburg Platz. F*ck Your Paradise!

Via RomaTrial: "Vor 51 Jahren wurden am 8. April 1971 durch den Ersten Welt-Roma*-Kongress in Orpington bei London die Grundlagen der weltweiten Emanzipationsbewegung von Roma* gelegt. Die Menschenrechts- und Gleichberechtigungskämpfe tragen nach Jahrzehnten harter Arbeit Früchte: Die Situation von Roma*, Sinti*, People of Color, queeren und anderen unterdrückten Menschen war vermutlich noch nie besser.
Und dennoch: Das erst vor 10 Jahren eingeweihte Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti* und Roma* Europas ist immer noch durch einen S-Bahn-Bau bedroht, Rassist*innen machen sich (wieder) breit in Deutschland. In Europa herrscht Krieg und Rassismus macht auch vor der Situation der Flucht und Vertreibung keinen Halt, im Gegenteil: Geflüchtete werden aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion und Herkunftsländer unterschiedlich behandelt, manche sind willkommen, manche nicht. Das ist unmenschlich und heuchlerisch!
Deswegen gehen wir am 51. Welt-Roma*-Tag vereint auf die Straße! Für gleiche Rechte, gegen jeden Faschismus! All refugees welcome!
Wir freuen uns auf die Redebeiträge von @etehadberlin @fluechtlingsrat_berlin @koreaverband @theater_x @reachoutberlin @aktionsbuendnis_antira @mal_eleve @iwspace.de! Kommt alle!
Die ROMADAY PARADE am 8. April ist Teil unseres mehrwöchigen Programms “Still Hope In Paradise?” – Ausstellung, Performance & Diskurs zum 51. ROMADAY!
Das komplette Programm findet ihr auf romaday.info!
Design: @samuelgieben
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BERLIN - INGE DEUTSCHKRON - - Die Berliner Ehrenbürgerin und Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron ist tot. Sie starb a...
07/04/2022

BERLIN - INGE DEUTSCHKRON - - Die Berliner Ehrenbürgerin und Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron ist tot. Sie starb am 9. März 2022 im Alter von 99 Jahren. Die deutsch-israelische Journalistin und Autorin hatte die NS-Zeit als jüdisches Mädchen in Berlin im Untergrund überlebt und nach der Shoah als Journalistin und politische Intellektuelle gewirkt. Ob sie es gewollt hätte, dass eine Trauerfeier für Sie in einer christlichen Kirche in Stahnsdorf bei Berlin abgehalten wurde? Ob sie es gewollt hätte, dort auf einem christlichen Friedhof beerdigt zu werden? Sie vertrat eine universalistische, linke Haltung, jenseits aller religiöser Bindungen. Einige Freunde Deutschkrons argumentieren deshalb, der Friedhof der Sozialisten in Berlin-Lichterfelde wäre der geeignetere Ort für eine letzte Ruhestätte Inge Deutschkrons gewesen.

BERLIN-BRANDENBURG       Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz (EKBO) verbannt Darstellun...
03/04/2022
Landessynode verbannt NS-Symbolik von Glocken und Orgelpfeifen

BERLIN-BRANDENBURG Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz (EKBO) verbannt Darstellungen und Gegenstände mit antisemitischen oder rassistischen Bezügen aus ihrem geistlichen Leben. Die Landessynode beschloss dazu am 1. April 2022 in Berlin ein Kirchengesetz. Es schließt beispielsweise Kirchenglocken, Altarbilder, Lesepulte oder Taufsteine mit judenfeindlichen, rassistischen oder nationalsozialistischen Abbildungen oder Sprüchen vom liturgischen Gebrauch beispielsweise in Gottesdiensten aus. Das Gesetz verpflichte die Kirchengemeinden zudem, solche Gegenstände zu entfernen und „im pädagogischen und musealen Kontext“ zu präsentieren, sagte die EKBO-Beauftragte für Erinnerungskultur, Marion Gardai, der Deutschen Presse-Agentur. Gemeint ist damit eine historische Einordnung.

Hakenkreuze auf Glocken, SA-Leute auf Taufsteinen - die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg verpflichtet Gemeinden fortan zur "historischen Einordnung".

BERLIN-MOABIT, ELLEN EPSTEIN STRASSE, 28. März 2022, 17 Uhr - - Der Gedenkort am GLEIS 69 erinnert an die Deportation vo...
24/03/2022
Veranstaltung zum IX. Osttransport von Moabit nach Piaski – Gleis 69

BERLIN-MOABIT, ELLEN EPSTEIN STRASSE, 28. März 2022, 17 Uhr - - Der Gedenkort am GLEIS 69 erinnert an die Deportation von 30 000 Berliner Jüdinnen und Juden, die hier am Güterbahnhof Moabit ihren Anfang nahm. Ein Großteil dieser Menschen mußte dazu den Weg vom Sammellager Synagoge Levetzowstraße durch Moabits Straßen hierher zurücklegen. Von diesen Gleisen brachten sie die Züge der Deutschen Reichsbahn in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten.
Am 28. März 2022 wird am Deportationsort an die Ausweisung von 973 Juden aus Berlin am 28. März 1942 nach Polen erinnert. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Veranstaltung zum IX. Osttransport von Moabit nach Piaski Veröffentlicht am24. März 202224. März 2022AutorRedaktion_Gleis69 Diese Veranstaltung am Gleis 69 des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit stellt den Abschluss einer fruchtbaren Zusammenarbeit dar. Die fand einerseits zwischen dem Bildungswerk...

BERLIN-TEMPELHOF - - Der Verein THF 33 - 45 e. V., der vor allem die Erinnerung an die Opfer des "KZ-Columbia" und die e...
22/03/2022
Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld | THF33-45

BERLIN-TEMPELHOF - - Der Verein THF 33 - 45 e. V., der vor allem die Erinnerung an die Opfer des "KZ-Columbia" und die etwa 30.000 Zwangsarbeiter auf dem Tempelhofer Feld zur Zeit des Nationalsozialismus wachhalten möchte, bietet regelmässig Führungen auf und um das Tempelhofer Feld herum an. Hier ist der Hinweis auf die Seite des Vereins mit den Führungsterminen.

THF33-45: Historische Führung auf dem Tempelhofer Feld | Termine für Führungen von THF 33 – 45 e. V. im Jahr 2022- Anmeldung bitte bei den Tourguides oder unter Rundgang-ed-thf33-45.de; Kosten 5 Euro pro Person   26.3.: 14 – 16 Uhr Archäologie der Zwangsarbeit (1939 – 1945) auf dem Tempel...

BERLIN-GRUNEWALD, BARASCHSTRASSE - - Die Wissmannstraße in Grunewald ist nun offiziell Geschichte. Sie wurde mit einem F...
07/03/2022
Berlin-Grunewald: Wissmannstraße heißt nun Baraschstraße

BERLIN-GRUNEWALD, BARASCHSTRASSE - - Die Wissmannstraße in Grunewald ist nun offiziell Geschichte. Sie wurde mit einem Festakt im Walther-Rathenau-Gymnasium in Baraschstraße umbenannt. Der neue Name erinnert an die jüdische Familie Barasch, die einst in der Wissmannstraße 11 zu Hause war. Vater Arthur wurde 1942 von den N***s im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Seine Frau Irene und die beiden Kinder waren ins Ausland geflohen. Die Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten hatte die Familie zerrissen.

Mit der Umbenennung der Wissmannstraße in Baraschstraße in Berlin-Grunewald wird das jüdische Ehepaar Barasch geehrt.

BERLIN-GRUNEWALD, 24. JUNI 1922, KOENIGSALLEE, MORD AN WALTER RATHENAU - - Die Reaktionen auf den Mord waren zwar gewalt...
07/03/2022
Beginn des rechten Terrors: Ein katastrophischer Wendepunkt

BERLIN-GRUNEWALD, 24. JUNI 1922, KOENIGSALLEE, MORD AN WALTER RATHENAU - - Die Reaktionen auf den Mord waren zwar gewaltig, doch der von den Terroristen erhoffte Aufstand blieb aus. Stattdessen wurde noch am Tag der Tat das spätere Republikschutzgesetz auf den Weg gebracht und die Weimarer Demokratie erst einmal gestärkt. Ihr späterer Untergang erfolgte bekanntlich nicht in erster Linie durch Terrorismus, doch wurden nach 1933 die einst in ihrem Versteck von der Polizei erschossenen Attentäter Kern und Hermann Fischer zu Helden verklärt und andere Mitverschwörer amnestiert.

Thomas Hüetlin erzählt den Mord an Walter Rathenau aus dem Kreis toxischer Männerbünde heraus und deutet Parallelen zur Neuen Rechten an.

BERLIN - KARL MARX - - The magazine Exberliner (EXB) takes a tour of four historic sites in Berlin with links to the phi...
26/02/2022
The Marxist buildings of Berlin - Exberliner

BERLIN - KARL MARX - - The magazine Exberliner (EXB) takes a tour of four historic sites in Berlin with links to the philosopher Karl Marx – and three others that would surely make him smile.

EXB takes a tour of four historic sites with links to the philosopher – and three others that would surely make him smile.

BERLIN-PILECKI INSTITUT, PARISER PLATZ 4a - - „Die Ermordung eines Individuums ist ein Verbrechen. Ist es dagegen kein V...
24/02/2022
Das Unfassbare benennen

BERLIN-PILECKI INSTITUT, PARISER PLATZ 4a - - „Die Ermordung eines Individuums ist ein Verbrechen. Ist es dagegen kein Verbrechen, mehr als eine Million Menschen zu töten?“ Diese inzwischen berühmte Frage des damals 20-jährigen polnischen Jurastudenten Raphael Lemkin 1920 an seinen Professor an der Universität Lwów ist das Leitmotiv des Lebens dieses herausragenden polnischen Juristen geworden. Ihm widmet nun das Pilecki-Institut Berlin am Pariser Platz 4A, die etwas textlastige, aber informative Ausstellung „Lemkin. Zeuge des Genozid-Jahrhunderts“ mit Fotos und Dokumenten, die noch bis zum 23. März zu sehen ist.

Eine Ausstellung im Berliner Pilecki-Institut über den polnisch-jüdisch-amerikanischen Juristen Raphael Lemkin, der den Genozid-Begriff prägte.

BERLIN - DÖNER KEBAP   Noch in den 1960er-Jahren lebten in Berlin, ob Ost oder West, relativ wenige Menschen mit Migrati...
20/02/2022
Döner Kebab und Berlin – Geschichte des deutsch-türkischen Klassikers

BERLIN - DÖNER KEBAP
Noch in den 1960er-Jahren lebten in Berlin, ob Ost oder West, relativ wenige Menschen mit Migrationshintergrund. Dies bildete sich auch im kulinarischen Angebot der Stadt ab. Ein Italiener oder Chinarestaurant galten als exotisch, und von Sushi, Gyros und Ramen hat kaum jemand gehört. Man aß Stulle, Bulette und Currywurst. Doch nach der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei im Oktober 1961 veränderte sich die Situation. Immer mehr Menschen zogen aus der Türkei nach Deutschland und brachten ihre kulinarische Kultur mit, die schon bald auch die neue Heimat prägen sollte.

Der Döner Kebab und Berlin verbindet eine lange Geschichte. Von den Anfängen in Kreuzberg bis heute – die ganze Geschichte des Döners!

BERLIN-MITTE, ROSENSTRASSE, 28. FEBRUAR 2022, 16 UHR - - Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tau...
18/02/2022
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße - Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

BERLIN-MITTE, ROSENSTRASSE, 28. FEBRUAR 2022, 16 UHR - - Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude; es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.

Rabbiner Jonah Sievers und Kantor Simon Zkorenblut in der Großen

BERLIN-HEILIGENSEE HANNAH HÖCH - - Hannah Höch (1889–1978), seit 1912 lebte und arbeitete sie in Berlin, ging als Dada-I...
18/02/2022
Hannah Höch. Abermillionen Anschauungen

BERLIN-HEILIGENSEE HANNAH HÖCH - - Hannah Höch (1889–1978), seit 1912 lebte und arbeitete sie in Berlin, ging als Dada-Ikone in die Geschichte ein. Bekannt ist sie vor allem für ihre Foto-Collagen, die sich kritisch mit der politischen und gesellschaftlichen Situation auseinandersetzen. Doch ihr Werk zeigt ebenso das autonome künstlerische Statement einer ungewöhnlichen Persönlichkeit. Mit über 120 Arbeiten aus allen Schaffensbereichen und -perioden, zum Teil seit Langem oder noch nie gezeigt, beleuchtet eine neue Ausstellung im Bröhan-Museum (16. Februar - 15. Mai 2022) die gesamte Bandbreite eines ebenso vielfältigen wie widersprüchlichen Œuvres. Die Leihgaben stammen aus bedeutenden internationalen und nationalen Museen, Institutionen und Privatsammlungen.

Hannah Höch (1889–1978) ging als Dada-Ikone in die Geschichte ein. Bekannt ist sie vor allem für ihre Foto-Collagen, die sich …

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Unwrapping History, C/o Martin Jander, Damaschkestrasse 43
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