Unwrapping History - Berlin

Unwrapping History - Berlin Berlin: Eine weltoffene Metropole erkunden Berlin: Exploring a cosmopolitan metropolis Reisen, Anschauen, Lesen, Genießen - Lernen Sie interessante Orte und Menschen aus Berlin kennen.

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Wie gewohnt öffnen

Unwrapping History - Berlin's cover photo
19/12/2020

Unwrapping History - Berlin's cover photo

BERLIN - MITTE, BRANDENBURGER TOR, MAX LIEBERMANN - Berlin hat viele Gesichter. Ein sehr wichtiges von ihnen ist jüdisch...
19/12/2020
Zum Abschluss der Feiertage - haGalil

BERLIN - MITTE, BRANDENBURGER TOR, MAX LIEBERMANN - Berlin hat viele Gesichter. Ein sehr wichtiges von ihnen ist jüdisch. Dieser Artikel von Christel Wollmann-Fiedler auf haGalil erzählt, was die meisten Stadtführer in Berlin am Brandenburger Tor nicht erzählen. Direkt am Tor wohnte der berühmte Maler Max Liebermann. Er prägte auch einen Satz, der als Sprichwort in die Berliner Umgangssprache einging. Sein Satz „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte“, gesprochen als die Nazis grölend durch das Tor zogen, wird heute bei vielen anderen Gelegenheiten erinnert und zitiert.

Der Chanukkaleuchter am Brandenburger Tor… Von Christel Wollmann-Fiedler Geschichtsträchtig ist der Pariser Platz in Berlin. Am westlichen Ende des Platzes baut Carl Gotthard Langhans aus Landeshut in Niederschlesien im Auftrag des preußischen Königs in den 1790er Jahren das berühmte Brandenbu...

17/12/2020
Fachschaftsinitiative Antisemitismusforschung

BERLIN - CHARLOTTENBURG, ZENTRUM FÜR ANTISEMITISMUSFORSCHUNG, ERNST-REUTER-PLATZ 7 - Am Zentrum für Antisemitismusforschung streitet die studentische Fachschaftsinitiative mit der Leitung des Zentrums. Die hatte den Aufruf einer Initiative von anderen Kultureinrichtungen, gegen den BDS-Beschluss des Bundestages aus dem Jahr 2019, unterstützt. Die Studenten weisen das zurück und erklären ausdrücklich, dass sie mit der Haltung der Leitung der Einrichtung nicht einverstanden sind. Außerdem fordern sie eine Reform ihres Studienganges. Es werde viel zu wenig über die Geschichte Israels, des Zionismus und der Kriege gegen den Staat Israel aufgeklärt. Zum Ende ihrer Auseinandersetzung mit der verfehlten Politik der Leitung des Zentrums für Antisemitismusforschung schreibt die Initiative: " Abschließend wollen wir noch allen Jüdinnen:Juden ein schönes Chanukka wünschen. Dass dieses Plädoyer für scheinbare Weltoffenheit ausgerechnet zu Beginn dieser Feiertage veröffentlicht wurde, bestürzt uns." - Einfach wundervoll!

Wir sind als Fachschaftsinitiative organisierte Gruppe von kritischen Studierenden am Zentrum für Antisemitismusforschung, an der Technischen Universität Berlin.

BERLIN-TEMPELHOF, "COLUMBIA HAUS", COLUMBIADAMM - Verschiedene Entwicklungen der Stadt Berlin haben ein früher auf dem T...
14/12/2020
Berlins fast vergessenes KZ: (K)Ein Ort der Erinnerung

BERLIN-TEMPELHOF, "COLUMBIA HAUS", COLUMBIADAMM - Verschiedene Entwicklungen der Stadt Berlin haben ein früher auf dem Territorium der Stadt existierendes Konzentrationslager, das "Columbia Haus", fast verschwinden lassen. Eingesperrt und terrorisiert wurden hier Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Geistliche, Künstler, Journalisten, Schriftsteller und andere, die sich gegen die Nazis stellten. Nun gibt es verstärkte Anstrengungen dieses Konzentrationslager in das Stadtbild und damit in das Stadtgedächtnis zurückkehren zu lassen. Die "tageszeitung" berichtet.

Am Tempelhofer Feld stand einst das Columbia-Haus. Nun soll es dort eine sichtbare Erinnerung an die „Schule der Gewalt“ von Gestapo und SS geben.

BERLIN-MITTE, HUMBOLDT FORUM, SCHLOSSPLATZ - Sie sind weltberühmt, von unschätzbarem Wert – und geraubt: die sogenannten...
14/12/2020
Raubkunst-Streit überschattet Eröffnung des Humboldt-Forums

BERLIN-MITTE, HUMBOLDT FORUM, SCHLOSSPLATZ - Sie sind weltberühmt, von unschätzbarem Wert – und geraubt: die sogenannten Benin-Bronzen. Ab kommendem Jahr sollen die rostbraunen Skulpturen und Büsten aus Westafrika als Herzstück des Humboldt-Forums im neuen Berliner Stadtschloss ausgestellt werden. Geht es nach Yusuf Tuggar, Nigerias Botschafter in Deutschland, dann wird allerdings nichts aus dem Plan. Der Diplomat fordert die Rückgabe der umstrittenen Kunstschätze an sein Heimatland. In einem „formellen Schreiben“ an Kanzlerin Angela Merkel und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (beide CDU) habe seine Regierung offiziell die „Restitution“ der Benin-Bronzen gefordert, teilte Tuggar am Mittwoch per Twitter mit. Die nigerianische Botschaft „wartet auf eine Antwort“ der Bundesregierung, schrieb er. Die Forderung komme von „der gesamten Regierung Nigerias, seiner Bürger und politischen Organe“.

Die wertvollen Benin-Bronzen sollen das Herzstück des Humboldt-Forums werden. Doch jetzt fordert Nigerias Botschafter erstmals öffentlich deren Rückgabe.

BERLIN-KREUZBERG, MAY AYIM UFER -Manche Orte in Berlin erinnern an Geschichten, die nicht jeder sofort kennt. Das ist zu...
11/12/2020
Immer dahin, wo der Schmerz sitzt (neues deutschland)

BERLIN-KREUZBERG, MAY AYIM UFER -Manche Orte in Berlin erinnern an Geschichten, die nicht jeder sofort kennt. Das ist zum Beispiel der Fall mit dem "MAY AYIM UFER" in Berlin-Kreuzberg. Das "Neue Deutschland" hat sich mit der Autorin Mo Asumag getroffen und spricht mit ihr über ihre Erinnerungen an My Ayim: "Zwischen den roten Backsteinen der Oberbaumbrücke und der kahlen Fassade des Watergates versteckt sich an der Berliner Spree ein kleines Ufer - das May-Ayim-Ufer - benannt nach der Dichterin und Aktivistin May Ayim, eine der wichtigsten Stimmen der Schwarzen Bewegung in Deutschland. 24 Jahre nach ihrem Tod sitzt an demselben Ufer Mo Asumang, Filmemacherin, Schriftstellerin und Autorin. Mo Asumang trägt eine dunkelgraue Jogginghose, Sneakers und eine Sonnenbrille. Unweit von ihr hören ein paar Jugendliche Reggae. Mo Asumang hat diesen Ort als Treffpunkt vorgeschlagen. Sie kannte May Ayim, erinnert sich an Abende in der Küche mit ihr und anderen Mitgliedern der Schwarzen Bewegung im Schöneberg der 90er Jahre. ´Wir haben damals gemerkt, da sind noch andere, die das gleiche erlebt haben wie man selbst. Das war sehr schön. Und May Ayim hat das ganze angeschoben, dafür bin ich ihr sehr dankbar.`"

Wer Mo Asumang trifft, hört die Geschichte einer Schwarzen Frau, die oft dahingeht, wo es für sie am unbequemsten ist. Sie ist für ihre Filme Rassisten aus aller Welt begegnetet, hat dabei aber nicht den Glauben an Menschlichkeit verloren.

BERLIN-MITTE, DENKMAL SPANDAUER STRASSE 68 - Moses Mendelssohn war einer der größten jüdischen Philosophen, die im 18. J...
09/12/2020
Moses Mendelssohn - Anderes.Berlin

BERLIN-MITTE, DENKMAL SPANDAUER STRASSE 68 - Moses Mendelssohn war einer der größten jüdischen Philosophen, die im 18. Jahrhundert in Berlin gelebt haben. Das Haus in dem er lebte, steht nicht mehr. An seiner Stelle, in der Nähe der Straßenkreuzung Karl Liebknecht Strasse/Spandauer Strasse, steht aber ein Denkmal, das an den bedeutenden Aufklärer erinnert. Der israelische Bildhauer Micha Ullmann (https://de.wikipedia.org/wiki/Micha_Ullman) hat es geschaffen. "Anderes Berlin" hat einen schönen Text zu Mendelssohn verfasst.

Moses Mendelssohn Schriftsteller und Philosoph Geboren am 6. September 1729 in Dessau Gestorben am 4. Januar 1786 in Berlin So heißt es im „Berliner Biographischen Lexikon“ von 1993. Die berufliche […]

Unwrapping History - Berlin's cover photo
07/12/2020

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02/12/2020

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BERLIN-KREUZBERG, JÜDISCHES MUSEUM, LINDENSTRASSE 9-14 -  Für einen Besuch im  Jüdischen Museum in Berlin soll künftig k...
01/12/2020
Bundestag gibt Geld für freien Eintritt ins Jüdische Museum Berlin

BERLIN-KREUZBERG, JÜDISCHES MUSEUM, LINDENSTRASSE 9-14 - Für einen Besuch im Jüdischen Museum in Berlin soll künftig kein Eintrittsgeld mehr fällig werden. Wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Freitag in Berlin mitteilte, soll das Museum 3,2 Millionen Euro zusätzlich erhalten, um bei freiem Eintritt öffnen zu können. Bislang kostet das Ticket acht, ermäßigt drei Euro. Unter anderem unter 18-Jährige haben bereits jetzt freien Eintritt.
Wie Grütters weiter erklärte, waren Mittel für entsprechende Modelle für das Humboldt Forum, die Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das Deutsche Historische Museum bereits zuvor beschlossen worden. »Damit sollen das Demokratieverständnis und das historische Urteilsvermögen gerade jüngerer Menschen in Deutschland gestärkt werden«, hieß es. - "Unwrapping History" findet die Entscheidung wundervoll, glaubt aber, dass auch viele ältere Menschen in Deutschland Nachhilfe beim Demokratieverständnis und dem historischen Urteilsvermögen benötigen.

Künftig soll das Museum 3,2 Millionen Euro zusätzlich erhalten, um bei freiem Eintritt öffnen zu können

BERLIN - CHARLOTTENBURG,  AGATHE LASCH PLATZ - Die Germanistin Agathe Lasch publizierte bereits in den 20er Jahren ein B...
26/11/2020
Wie das Berlinische zu seinem Wortwitz kam

BERLIN - CHARLOTTENBURG, AGATHE LASCH PLATZ - Die Germanistin Agathe Lasch publizierte bereits in den 20er Jahren ein Buch, in dem sie die Entstehung des Berliner Wortwitzes erläuterte. Das "Berlinische", so zeigt sie in dem gerade neu aufgelegten Buch, ist eine Folge verschiedener Einwanderungswellen in die Stadt. - Lasch wurde 1879 als Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Berlin geboren. Nach ihrer Habilitation (1919) erhielt sie 1923 als erste Frau an der Universität Hamburg sowie als erste Germanistin in ganz Deutschland den Professorentitel. Am 13. August 1942 wurde sie zusammen mit ihren Schwestern in ein Sammellager in Berlin einbestellt und am 15. August nach Riga deportiert. Sie erreichten das Ghetto nicht, sondern wurden nach ihrer Ankunft in Riga-Šķirotava am 18. August 1942 in den umliegenden Wäldern ermordet.

Berliner Schnauze auf Wissenschaftlich: Der Klassiker der Germanistin Agathe Lasch erklärt, wie die Stadt vom Plattdeutsch zu ihrem ureigenen Dialekt fand.

BERLIN-CHARLOTTENBURG, FASANENSTRASSE 79/80 - Am 9. November 1938 wurden überall in Deutschland, Österreich und in der d...
09/11/2020
9. November - haGalil

BERLIN-CHARLOTTENBURG, FASANENSTRASSE 79/80 - Am 9. November 1938 wurden überall in Deutschland, Österreich und in der deutsch besetzten Tschechoslowakei, Synagogen in Brand gesteckt, Juden inhaftiert und totgeschlagen. Der spätere Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Berlins, Heinz Galinski sah die brennende Synagoge in der Fasanenstrasse. SA-Männer wüteten in dieser Nacht rund um den Kurfürstendamm. Empörte Passanten alarmierten die Feuerwehr. Die aber wurde an einem Löscheinsatz gehindert. Die Mannschaften standen hilflos vor der brennenden Synagoge, die SA-Männer hatten das Auslegen der Schläuche verhindert. Herbeigerufene Polizisten drehten der brennenden Synagoge ihren Rücken zu. (Siehe: Juliane Berndt (2012): "Ich weiß, ich bin kein Bequemer ..." Heinz Galinski - Mahner, Streiter, Stimme der Überlebenden. Berlin: bebra Verlag, S. 27). Das deutsch-jüdische Online Portal haGalil veröffetlicht in seiner heutigen Ausgabe eine Reihe weiterer Zeitzeugenberichte zum 9. November 1938.

Gestern brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland. Sie brannten in Österreich. Sie brannten in der Tschechoslowakei. Bestand Gefahr der Ausdehnung des Feuers, wurden sie durch Sprengungen zerstört. Die meisten jüdischen Geschäfte wurden demoliert… Aus den Erinnerungen von Max Mannhei...

BERLIN-TIERGARTEN, SOWJETISCHES EHRENMAL -Am 7. November 1970 schießt der Neonazi Ekkehard Weil (21) mit einem Kleinkali...
07/11/2020
Schüsse auf Sowjetsoldat | Berlin rechtsaußen

BERLIN-TIERGARTEN, SOWJETISCHES EHRENMAL -Am 7. November 1970 schießt der Neonazi Ekkehard Weil (21) mit einem Kleinkaliber-Gewehr auf einen Wachsoldaten am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten. Der 20-jährige Iwan Iwanowitsch Schtscherbak wird an der Hand und in die Brust getroffen und schwer verletzt. An einem Pavillon im Tiergarten wurden mehrere Parolen hinterlassen wie „Zerschlagt die rote Korruption“, „Auftakt gegen den Bolschewismus“ und „Widerstand gegen den Ausverkauf Deutschlands“, unterschrieben wurde mit dem Schriftzug „Europäische Befreiungsfront“. Schon einen Tag später wurde der Krankenpfleger aus Berlin-Kreuzberg verhaftet.

Am 7. November 1970 schießt der Neonazi Ekkehard Weil (21) mit einem Kleinkaliber-Gewehr auf einen Wachsoldaten am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten. Der 20-jährige Iwan Iwanowitsch Schtscherbak wird an der Hand und in die Brust getroffen und schwer verletzt.

BERLIN-KREUZBERG, SKALITZER STRASSE 32 -Beide Eltern Margot Friedländers waren Juden. Sie ließen sich vor 1942 scheiden....
06/11/2020
Holocaust-Überlebende Margot Friedländer wird 99 Jahre alt

BERLIN-KREUZBERG, SKALITZER STRASSE 32 -Beide Eltern Margot Friedländers waren Juden. Sie ließen sich vor 1942 scheiden. Margot lebte mit ihrem vier Jahre jüngeren Bruder Ralph bei der Mutter Auguste Bendheim in Berlin-Kreuzberg, in der Skalitzer Straße 32. Sie versuchten mehrmals auszuwandern. 1938 verweigerten die USA die Immigration. 1942 wurde ihr Vater in einem Vernichtungslager ermordet. Am 20. Januar 1943 planten sie ihre Flucht aus Deutschland, Ralph wurde aber von der Gestapo verhaftet. Die Mutter konnte noch eine Handtasche mit ihrem Adressbuch und einer Bernsteinkette bei Nachbarn deponieren, bevor sie sich der Polizei stellte, um ihren Sohn Ralph zu begleiten. Die Nachbarn übermittelten Margot zudem die mündliche Botschaft ihrer Mutter: „Versuche, dein Leben zu machen.“ Die Mutter und der Bruder wurden im KZ Auschwitz ermordet.

Margot Friedländer überlebte die Verfolgung durch die Nazis und emigrierte nach New York. Im Alter kam sie zurück nach Berlin und begann ein neues Leben.

BERLIN, „SINGAKADEMIE“, AM FESTUNGSGRABEN 2 - Am 2. November 1930 gab Thomas Larue ein Konzert in der Singakadenmie (heu...
02/11/2020
"Ein Drittel: Afrika. Ein Drittel: Amerika und dann das dritte Drittel: Litauen, unser jüdisches Litauen" - haGalil

BERLIN, „SINGAKADEMIE“, AM FESTUNGSGRABEN 2 - Am 2. November 1930 gab Thomas Larue ein Konzert in der Singakadenmie (heute Maxim Gorki Theater). Judith Kessler schreibt: „Der amerikanische Musikwissenschaftler Henry Sapoznik hat die Karriere von Thomas Larue (manchmal auch Thomas La Rue oder Thomas Jones La Rue) nachverfolgt, den sein Impresario für die Europatournee in „Towje Hakohen“ verwandelt (und damit eine Abstammung von den jüdischen Priesterkaste suggeriert) hatte. Ob Thomas-Towje überhaupt jüdisch war, d.h. ob seine Mutter oder er übergetreten war, konnte auch Sapoznik nicht sicher herausfinden, so wie auch niemand weiß, ob Larue verheiratet war, ob er Kinder hatte und wann oder wo er gestorben ist. Seine letzte Spur ist die Ankündigung eines Chanukka-Konzerts 1953.“

Berlin. Heute vor 90 Jahren: „Der einzige jüdische Negerkantor Towie Hakohen von der New Yorker Negersynagoge gibt am Sonntag, dem 2. November, Nachm. 4 Uhr, ein einmaliges Konzert in der Singakademie, am Festungsgraben 2. Es kommen synagogale und jüdische Volkslieder zum Vortrag, überall, wo d...

BERLIN-MITTE, AUSSTELLUNG ROBERT CAPA „Berlin Sommer 1945“, KATALOG - Man kann in den kommenden Tagen die Ausstellung vo...
02/11/2020
Robert Capas Fotografien zu Rosch Haschana - Das erste jüdische Neujahr nach dem Krieg

BERLIN-MITTE, AUSSTELLUNG ROBERT CAPA „Berlin Sommer 1945“, KATALOG - Man kann in den kommenden Tagen die Ausstellung von Fotografien Robert Capas im „Centrum Judaicum“ nicht besuchen. Die Corona Krise erlaubt das leider nicht. Das heißt jedoch nicht, dass man Capas Fotos nicht anschauen könnte. Chana Schütz, die Kuratorin der Ausstellung, hat einen Katalog zu der Bilderschau herusgegeben, der die wichtigsten Ausstellungsstücke enthält. Der Autor der „Deutschen Welle“ hat eine sehr treffende Beschreibung der Fotos veröffentlicht: „Capas Berlin-Bilder sind von einer gewissen Distanz, aber dennoch von Empathie geprägt, sagt Chana Schütz. Er zieht einem Flaneur gleich durch die zerstörte Stadt. Er nimmt viele eher unerwartete und unspektakuläre Dinge ins Visier: spielende Kinder, ein zertrümmertes Geschäft, weite Straßenzüge auf denen die Berliner ihr Schicksal neu zu sortieren versuchen. Die Bilder von Rosch Haschana sind anders. Capa geht dicht heran. Man blickt in Gesichter, die gezeichnet sind von dem Durchlebten und Erlittenen. „Rausch Ha Schonu“, sagten damals die Berliner Juden zum Neujahrsfest, erzählt Hermann Simon, der ehemalige Direktor des Centrum Judaicums: ‚ Ich glaube, dass wir schon unterstellen können, dass ihm das nicht ungelegen kam. Das Thema hat ihn schon fasziniert. Das ist nicht einfach auf die Kamera gedrückt. Da ist ein bisschen mehr dahinter, in meiner Wahrnehmung.‘“ Den Katalog erhalten Sie im Buchhandel: Chana Schütz (Hrsg.): Robert Capa, Berlin Sommer/Summer 1945. Berlin: Salzgeber 2020.

Robert Capa ist für sein ikonografisches Foto aus dem Spanischen Bürgerkrieg bekannt. Doch wenige wissen, dass er in Berlin 1945 des erste jüdische Neujahrsfest nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes und der Schoah mit der Kamera einfing.

BERLIN-WILMERSDORF, GÜNTZELSTRASSSE 53 - Mit der „Polenaktion“ weist das Deutsche Reich im Jahr 1938 17.000 Juden aus un...
27/10/2020
Zeitgeschichte - 1938: Im Vorhof der Hölle

BERLIN-WILMERSDORF, GÜNTZELSTRASSSE 53 - Mit der „Polenaktion“ weist das Deutsche Reich im Jahr 1938 17.000 Juden aus und deportiert sie auf äußerst brutale Weise. Auch der junge Marcel Reich muss Berlin verlassen.

Mit der „Polenaktion“ weist das Deutsche Reich 17.000 Juden aus und deportiert sie auf äußerst brutale Weise. Auch der junge Marcel Reich muss Berlin verlassen

BERLIN-WANNSEE, AM GROSSEN WANNSEE 56 - Der Schriftsteller Maxim Biller über einen Besuch in dem Museum des Ortes, an de...
25/10/2020
Wannseevilla: Neunzig Minuten Holocaust

BERLIN-WANNSEE, AM GROSSEN WANNSEE 56 - Der Schriftsteller Maxim Biller über einen Besuch in dem Museum des Ortes, an dem am 20. Januar 1942, von den Spitzen des nationalsozialistischen Deutschlands in 90 Minuten die administrativen und logistischen Details des Holocaust geplant wurden. Adolf Eichmann führte das Protokoll. Biller resümiert seine Eindrücke von der Ausstellung und einer Führung durch das Haus: "... ist diese ganze langweilige, gefühllose Volkspädagogik vielleicht nur Camouflage, nur der durchsichtige Versuch, die eigene Gleichgültigkeit gegenüber einem Mord an sechs Millionen Nicht-Deutschen zu verstecken?" Maxim Biller wirft diese Fragen in dem Moment auf, in dem das Haus eine neue Leitung erhält. Die gebürtige Wienerin Deborah Hartmann – die seit 2015 als Leiterin der deutschsprachigen Abteilung der International School for Holocaust Studies Yad Vashem in Jerusalem beschäftigt ist – tritt die Nachfolge des Rechtshistorikers Hans-Christian Jasch an.

Dröge Glaskästen, langweilige Zeittafeln: Warum man sich den Besuch in der berühmten Wannseevilla sparen kann.

BERLIN-TIERGARTEN, GEDENKSTÄTTE DEUTSCHER WIDERSTAND,  STAUFENBERGSTRASSE 13 - Der Widerstand gegen den Nationalsozialis...
25/10/2020
Die späte Ehrung der "Stillen Helden"

BERLIN-TIERGARTEN, GEDENKSTÄTTE DEUTSCHER WIDERSTAND, STAUFENBERGSTRASSE 13 - Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Deutschland war nicht sehr groß. Die Mehrheit der Gesellschaft folgte mehr als nur missmutig Hitler und seinen Freunden. Insbesondere gab es nur wenige Menschen, die verfolgte Juden retteten oder ihnen halfen. Einige aber schon. Ihre Geschichten erzählt jetzt ein neuer Teil der Dauerausstellung der "Gedenkstätte deutscher Widerstand". Die Geschichte eines wichtigen Helfers versteckter Juden in Berlin, Otto Weidt, finden Besucher in der Rosenthaler Straße 39, im „Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt“. Die Geschichte von versteckten Juden in Berlin findet sich sehr gut erzählt in dem Buch „Ich trug den gelben Stern“ von Inge Deutschkron. Die Überlebende startete auch die Initiative zur Einrichtung des Museums für Otto Weidt. Sie war u. a. von ihm gerettet worden.

Die meisten Deutschen halfen der Nazi-Diktatur oder verschlossen ihre Augen vor den Gräueltaten. Erstmals werden in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand die "Stillen Helden" geehrt, die Juden retteten. Darunter sind ein Hafenarbeiter und eine Prostituierte. Von Maria Ossowski

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