Im Reenactement der Wikingerzeit um 900 eingebunden, befasse ich mich zunehmend mit der nordischen Mythologie und Ornamentik und der Frage ob in dieser Zeit auch tätowiert wurde. nach England und stammt aus Samoa, dort sagt man "Tatau"
Aufzeichnungen von historischen Beobachtern der frühen Geschichte, berichten das Ägypter, Rus, Bulgaren, Nordslawen und Skythen, von Afrikanern bis hin zu den Kelten, "bemalt" waren. Mose 19,28 ? Recherchiere einmal selber ganz kurz ;-)
Die Archiologie sagt :
Diese Kunst ging nicht selten auch unter die Haut...Der älteste Fund stammt aus Oberägypten, datiert auf 5351. In Japan nennt man es "Irezumi" und wird dort schon im 3.Jh.angewendet. Dies wird so im chinesischen Geschichtswerk "Weizhi Worenchuan" erwähnt. Die Kenntnis von Farbstoffen, Geräten und Methoden ist den Wikingern meines Erachtens zuzutrauen. Ich denke heute, dass auf Grund von Tattoos auf Leichen aus dem Permafrost, wie z.B. Özzie und Skytische Leichen, sowie im alten Ägypten, hinlänglich das einbringen von Farbe unter die Haut bewiesen ist und gut dokumentiert werden kann. Warum sollte sich dies ausgerechnet bei den Nordvölkern anders verhalten haben ? Zumal mit der Ornamentik ebenfalls Berührung zur älteren, keltischen Kultur, gesehn werden muss. Und diese "bemalten" ihren ganzen Körper. Die Frage dürfte meines Erachtens eher darin liegen, ob "Aussenstehende" in solcherlei, durchaus magische Handlungen, eingeweiht wurden / zusehen durften und ob man eine andere Begrifflichkeit dafür hatte. Sicherlich werden sie das Wort "tautau" oder "Tattoo" dazu nicht genommen haben.