12/08/2026
Es gab noch keine Kultur der Jugend; die Jugend müsse erst ihre eigene Kultur hervorbringen.
Die Idee, die in diesem Gedanken zum Ausdruck kommt, ist die einer noch kommenden Kultur: einer Kultur, welche die Jugend nicht als eine Quelle versteht, die lediglich in die bestehende „Gesellschaft“ eingegliedert und vereinnahmt wird. Vielmehr begreift sie „Jugend“ im emphatischen Sinne – als eine Bewegung des Sich-Lösens aus selbst auferlegten Zwängen. Als ein Denken und Leben, das sich dem Neuen zuwendet und sich nicht in bloßer Anpassung erschöpft.
Diese Kultur hat es bislang nicht gegeben, weil Kultur überwiegend von den „Erwachsenen“ der gegenwärtig bestimmenden Klasse hervorgebracht und definiert wurde. Eine Klasse, die im Namen der Jugend handelt („Innovation“), diese dabei jedoch zunehmend aushöhlt und sich selbst durch ihre Erneuerungsrhetorik stetig verjüngt.
„Jugend“ lässt sich deshalb nicht auf eine Generation wie Gen Z oder irgendeine andere Altersgruppe reduzieren. Sie bezeichnet vielmehr eine Offenheit des Willens – die Fähigkeit, erstarrtes und festgefahrenes Denken wieder in Bewegung zu bringen.
„No Borders No Nations“ ist ein solcher Versuch: ein imponierender Chor, in dem Grosses und Bleibendes neben Unreifem und Flüchtigem bestehen darf. Menschen, die seit Jahren Teil davon sind, treffen auf Menschen, die einfach zum ersten Mal hineinschauen möchten. Alles getragen durch gemeinnützige Arbeit und mit dem Ziel, Kultur auch jenen zugänglich zu machen, die in der Logik der Profitrechnung ausgeschlossen werden.
Dafür starten wir einen Spendenaufruf.
Um euch für eure Solidarität auch etwas zurückgeben zu können, haben wir gemeinsam mit solidarischen Kunstschaffenden Merchandise gestaltet. Mit deinem Kauf unterstützt du direkt das „No Borders No Nations“-Festival – damit Kultur für alle erfahrbar bleibt.���+++��There was not yet a culture of youth; youth must first bring forth its own culture. The idea expressed in this thought is that of a culture yet to come: a culture that does not view youth as a source that is merely integrated into and co-opted by existing “society.” Rather, it conceives of “youth” in an emphatic sense—as a movement of breaking free from self-imposed constraints. As a way of thinking and living that turns toward the new and is not limited to mere conformity.
This culture has not existed until now because culture has been predominantly produced and defined by the “adults” of the currently ruling class—a class that acts in the name of youth (“innovation”), yet increasingly hollows it out while constantly rejuvenating itself through its rhetoric of renewal.
“Youth,” therefore, cannot be reduced to a generation like Gen Z or any other age group. Rather, it denotes an openness of will—the ability to set rigid and entrenched thinking in motion again.
“No Borders No Nations” is one such attempt: an impressive choir in which the grand and enduring can coexist alongside the immature and fleeting. People who have been part of it for years meet people who simply want to take a first look inside.
All of this is made possible through volunteer work and with the goal of making culture accessible even to those who are excluded by the logic of profit.
To that end, we’re launching a fundraising campaign.
To give something back to you for your solidarity, we’ve designed merchandise in collaboration with like-minded artists. With your purchase, you’ll be directly supporting the “No Borders No Nations” Festival—so that culture can stay something that can be experienced by everyone.�
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Wir können derzeit leider nicht garantieren, dass die Friends Drop Artikel vor dem Festival geliefert werden, da diese auf Vorbestellung produziert werden und die Produktionszeit anhand der Bestellmenge variiert. Bei Fragen zu den Friends Drops könnt ihr euch an [email protected] wenden.
den Merch findest du hier: https://nbnn.ch/support-us/
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