Neuerwienerdiwan

Neuerwienerdiwan Neuer Wiener Diwan / transkulturell, transdisziplinär, translingual - kunst & kultur. A non-profit association based in Vienna, Austria.

08/06/2026

Ein kurzer Rückblick. Als "Der Mensch, der gerade das Kino verlassen hat“ ein großes Dankeschön an Zahra Khorshidi für die augenöffnende und kritische Filmanalyse von War Paint – Women at War.

-womenatwar

*Für Deutsch bitte wischen*Sinemadan Çıkmış İnsan: Zahra KhorshidiMargy Kinmonth‘un yeni belgeseli Savaş Boyası,  seyirc...
26/05/2026

*Für Deutsch bitte wischen*

Sinemadan Çıkmış İnsan: Zahra Khorshidi

Margy Kinmonth‘un yeni belgeseli Savaş Boyası,  seyircisini barışçıl bir gelecek için kadın sanatçıların perspektifinden bakmaya davet ediyor. Kinmonth’un çatışmalara verilen sanatsal tepkileri inceleyen üçlemesinin bu son filmi, cephede veya savaşın gölgesinde üreten, dünyanın dört bir yanından 16 kadın sanatçının hikayesini bir araya getiriyor.

Film, geleneksel olarak erkek egemen kabul edilen savaş temsilini, kadınların gözünden yeniden tanımlarken, pek çok farklı coğrafyadan kadın sanatçıları bir araya getiriyor: Ukraynalı sanatçı Zhanna Kadyrova’nın balistik füze kovanlarından yaptığı enstalasyonlardan, Assil Diab’ın Hartum sokaklarındaki direniş duvarlarına; Shirin Neshat’ın sürgün ve kırılganlık temalı portrelerinden, İkinci Dünya Savaşı’nın ikonik ismi Dame Laura Knight‘ın eserlerine kadar uzanıyor. Film seyircisiyle birlikte şu temel soruya yanıt aramaya çalışıyor: “Söz konusu ölüm ve çatışma olduğunda, kadınlar, erkeklerin görmediği neyi görür?”

Filmin ardından ressam, sanat tarihçisi ve küratör Zahra Khorshidi “Sinemadan Çıkmış İnsan” olarak bir konuşma yapacak. Giriş ücretsizdir!

Während die Menschheit seit Jahrhunderten mit der Tatsache konfrontiert ist, dass es im Krieg keine Gewinner gibt, und dennoch dieselben Fehler wiederholt, lädt uns der neueste Dokumentarfilm der preisgekrönten Regisseurin Margy Kinmonth, War Paint – Women at War, dazu ein, die Perspektive von Künstlerinnen für die Vision einer friedlicheren Zukunft einzunehmen. Dieser letzte Teil von Kinmonths Trilogie, die künstlerische Reaktionen auf Konflikte untersucht, bringt die Geschichten von 16 Künstlerinnen aus aller Welt zusammen, die an der Front oder im Schatten des Krieges tätig sind.

Der Film geht der grundlegenden Frage nach: „Was sehen Frauen, was Männer nicht sehen, wenn es um Leben und Tod geht?“

Nach dem Film wird Malerin und Kunsthistorikerin Zahra Khorshidi als der Mensch, der gerade das Kino verlassen hat eine Rede halten.

* Diese Veranstaltung findet mit Unterstützung des 14. Bezirks Penzing und der Stadt Wien MA7 statt. Freier Eintritt!

Der Mensch, gerade das Kino verlassen hat: Zahra KhorshidiMargy Kinmonth / 89’ / England / 2025 / EnglischWährend die Me...
22/05/2026

Der Mensch, gerade das Kino verlassen hat: Zahra Khorshidi

Margy Kinmonth / 89’ / England / 2025 / Englisch

Während die Menschheit seit Jahrhunderten mit der Tatsache konfrontiert ist, dass es im Krieg keine Gewinner gibt, und dennoch dieselben Fehler wiederholt, lädt uns der neueste Dokumentarfilm der preisgekrönten Regisseurin Margy Kinmonth, War Paint – Women at War, dazu ein, die Perspektive von Künstlerinnen für die Vision einer friedlicheren Zukunft einzunehmen. Dieser letzte Teil von Kinmonths Trilogie, die künstlerische Reaktionen auf Konflikte untersucht, bringt die Geschichten von 16 Künstlerinnen aus aller Welt zusammen, die an der Front oder im Schatten des Krieges tätig sind.

Der Film definiert die Kriegskunst, die traditionell als männlich dominiert gilt, aus der Sicht von Frauen neu. Die Dokumentation deckt ein breites Spektrum ab: von den Installationen der ukrainischen Künstlerin Zhanna Kadyrova aus ballistischen Raketenhülsen über die Widerstandswände von Assil Diab in den Straßen von Khartum und die Porträts von Shirin Neshat zu den Themen Exil und Zerbrechlichkeit bis hin zu den Werken der ikonischen Dame Laura Knight aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Film geht der grundlegenden Frage nach: „Was sehen Frauen, was Männer nicht sehen, wenn es um Leben und Tod geht?“

Nach dem Film wird  bildende Künstlerin, Kuratorin und Kunstpädagogin Zahra Khorshidi als der Mensch, der gerade das Kino verlassen hat eine Rede halten.

Diese Veranstaltung findet mit Unterstützung des 14. Bezirks Penzing und der Stadt Wien MA7 statt. Freier Eintritt!

*Foto by Mehdi Rahmati

We were out on the streets to discover the Sculptures of Everyday Life. Moving from the 20th to the 2nd district, we not...
18/05/2026

We were out on the streets to discover the Sculptures of Everyday Life. Moving from the 20th to the 2nd district, we not only traced the dark side of Vienna's history, but also remembered that resistance and solidarity have always been out there somewhere. Thanks to Natalie Deewan and everyone who attended - "Sculptures of Everyday Life, Reading Traces at Mazzeinsel."

The person who just left the cinema: Cristina Corduneanu-HuciDir: Jihan Kikhia / 88‘ / Libya, Qatar, USA / 2025 / Arabic...
12/05/2026

The person who just left the cinema: Cristina Corduneanu-Huci

Dir: Jihan Kikhia / 88‘ / Libya, Qatar, USA / 2025 / Arabic, English, French / English Subtitles

The film examines the disappearance of Libyan opposition leader Mansur Rashid Kikhia  —a human rights lawyer, former Foreign Minister, and UN Ambassador—  in Cairo in 1993, exploring how personal loss intersects with national history and how such a disappearance can define a family, a community, and an entire nation.

As the film’s director and Rashid Kikhia’s daughter, Jihan K. embarks on a journey that is as historical as it is internal while retracing her father’s footsteps. In the void between testimony and image, she faces the fear that forgetting could erase both a parent and a legacy. Here, the act of filmmaking transforms into an ethical responsibility: clinging to a story that insists on the truth, naming it, and carrying it into the future.

Jihan K.’s debut film draws its strength from the act of listening. While family members, friends, and former colleagues speak with profound sincerity, archives are utilized not merely as evidence but as catalysts for memory. In this process, the film does more than search for a lost father; it also sheds light on Libyan history during and before the Gaddafi era within the context of colonialism, imperialism, and foreign intervention.

Following the screening, political scientist Cristina Corduneanu-Huci will deliver a talk as The person who just left the cinema.

* The discussion will be in English.

This event takes place with the support of the 14th District (Penzing) and the City of Vienna MA7. Free admission!


Der Mensch, der gerade das Kino verlassen hat: Cristina Corduneanu-HuciReg: Jihan Kikhia  / 88‘ /  Libyen, Katar, USA / ...
06/05/2026

Der Mensch, der gerade das Kino verlassen hat: Cristina Corduneanu-Huci

Reg: Jihan Kikhia  / 88‘ /  Libyen, Katar, USA / 2025 / Arabisch, Englisch, Französisch / Englische Untertitel

Der Film beleuchtet das Verschwinden des libyschen Oppositionsführers Mansur Rashid Kikhia in Kairo im Jahr 1993 und die Auswirkungen dieses Ereignisses auf seine Familie. Eine Tochter macht sich daran, das Leben ihres Vaters zusammenzusetzen, der verschwand, als sie noch ein Kind war: ein libyscher Menschenrechtsanwalt, ehemaliger Außenminister und UN-Botschafter, der sich gegen ein zunehmend brutales Regime stellte und zu einer friedlichen Stimme der Opposition wurde. Sein Verschwinden in Kairo hallte jahrzehntelang nach. Während ihre Mutter, eine syrische Künstlerin, öffentlich für Gerechtigkeit kämpfte, wuchs sie im Exil auf und versuchte, eine Lücke zu schließen, die ihre Identität prägte. Der Film bezieht seine Kraft aus dem Zuhören. Familienmitglieder, Freunde und ehemalige Kollegen sprechen offen; Archive werden nicht nur als Beweismittel, sondern als Anstöße für Erinnerungen herangezogen.

Der Film folgt nicht nur den Spuren eines verlorenen Vaters, sondern beleuchtet auch die Geschichte Libyens während der Gaddafi-Ära und der Zeit davor – im Kontext von Kolonialismus, Imperialismus und ausländischer Intervention.

Nach dem Film wird Politikwissenschaftlerin Cristina Corduneanu-Huci als der Mensch, der gerade das Kino verlassen hat eine Rede halten.

Diese Veranstaltung findet mit Unterstützung des 14. Bezirks Penzing und der Stadt Wien MA7 statt. Freier Eintritt!

Alltagsskulpturenmahnmale und andere Verweise im Stadtraum mit Natalie Deewanalie DeewanDieser Gedankengang führt durch ...
02/05/2026

Alltagsskulpturenmahnmale und andere Verweise im Stadtraum mit Natalie Deewan
alie Deewan
Dieser Gedankengang führt durch den 2. und 20. Bezirk, auf die einst sogenannte „Mazzesinsel“, zwischen Donau und Donaukanal. Hier finden sich auf einigen Straßenzügen „Alltagsskulpturenmahnmale“, die den Schwerpunkt dieses Gedankengangs bilden.

Die Künstlerin Catrin Bolt initiierte und realisierte diese Mahnmale im Jahr 2014 und 2017. Diese basieren auf persönlichen Berichten über Vorkommnisse im öffentlichen Raum Wiens während der Zeit des Nationalsozialismus. Zitate aus diesen Texten wurden mit Straßenmarkierungsfarbe an genau den Orten angebracht, wo sie sich damals zugetragen haben. Dadurch können die PassantInnen den Stadtraum nicht nur in seiner gegenwärtigen Funktion, sondern auch in seiner historischen Dimension erleben und sich das an diesem Ort Geschehene vergegenwärtigen.

Natalie Deewan beschäftigt sich seit Langem mit Stadt und Schrift und hinterlässt ebenso schriftliche Spuren im Stadtraum, u.a. bisher elf sogenannte „Leerstandsanagramme”: Die Aufschriften ehemaliger Geschäfte werden dabei zu neuen Texten transformiert. Dieser Gedankengang wird unter der Leitung von Deewan auf die von Catrin Bolt gelegten Spuren gehen, die im Begriff sind, langsam durch das Stadtgeschehen zu verschwinden. Gemeinsam werden wir die auf den Verkehrsflächen angebrachten Texte lesen und mehr zum Hintergrund erfahren.

Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenlos. Das Kontingent ist auf 30 Personen begrenzt. Bitte senden Sie daher eine E-Mail an: [email protected]

Between sunshine and rain, we got to know some of the lesser-known figures of Vienna’s q***r history and discovered q***...
19/04/2026

Between sunshine and rain, we got to know some of the lesser-known figures of Vienna’s q***r history and discovered q***r spaces. Andreas Brunner took us on a journey through time for the third time, facilitating a unique experience. Thanks to ***r and everyone who participated. ***ragain ***regeschichte

17/04/2026

Many thanks to Ece Cihan Ertem, The Person Who Just Left  the Cinema, for shedding light on the rich complexities of Apollon by Day, Athena by Night and its poignant exploration of the history of women, Anatolia, and Turkey. 

*Treffpunkt: Fritz-Grünbaum-Platz, direkt neben dem Apollo-Kino*Sind wir bereit für einen neuen Stadtrundgang durch Wien...
05/04/2026

*Treffpunkt: Fritz-Grünbaum-Platz, direkt neben dem Apollo-Kino*

Sind wir bereit für einen neuen Stadtrundgang durch Wiens q***re Geschichte und aktuelle Kultur? Beim dritten Treffen der Reihe Make Vienna Q***r Again führt uns der Weg vom 6. Bezirk, einem der lebendigsten Viertel der Stadt, in den 5. Bezirk. Unsere Tour beginnt am Fritz-Grünbaum-Platz, direkt neben dem Apollo-Kino. Von hier aus folgen wir der Gumpendorfer Straße und begeben uns auf die Spuren von Wiens q***rer Geschichte.

Eine wichtige Station auf unserer Route ist die Türkis Rosa Lila Villa. An diesem Ort, einem Symbol der q***ren Bewegung in Wien, erfahren wir, wie q***re Solidarität und Aktivismus in der Stadt Fuß gefasst haben. Während der Tour setzen wir uns auch mit der Unterdrückung und Verfolgung q***rer Menschen während der Nazizeit auseinander und versuchen, die Gegenwart zu verstehen, ohne die dunklen Seiten der Geschichte zu vergessen. Unser Spaziergang endet im q***ren Kulturzentrum Qwien im 5. Bezirk. An dieser Station, die den Teilnehmer*innen freien Eintritt bietet, haben wir die Gelegenheit, gemeinsam die Ausstellung zum Thema „Eurovision Song Contest und q***re Geschichte” zu besichtigen.

Unser Guide wird wieder der Forscher Andreas Brunner sein, der uns begleitet, während wir Wien nicht nur als Stadt, sondern als lebendiges q***res Archiv erleben. 

Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenlos. Das Kontingent ist auf 30 Personen begrenzt. Bitte senden Sie daher eine E-Mail an: [email protected]

***ragain ***rwien

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Wien
1090

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