01/06/2026
Gastspiel Teatro zumbayllu
Vielleicht auch ohne grund
eine Stück über die Sehnsucht nach Auswegen und Utopien, die uns eine Welt ohne Gewalt und Ungleichheit zumindest erahnen lässt.
wenn das, was hier Sand ist, früher einmal Meer war. früher einmal mehr war. dann will ich eigentlich, dass nicht wieder mehr wird. denn im Mehr bin ich immer gleich dran, wieder zu ertrinken an dem Mehr und Zuviel und Allem. die Katastrophe zielt immer an den Gefühlen vorbei. alles, alles lassen wir uns einfallen, damit wir an ihnen vorbei dürfen … und dann siehst wieder nur Dich selbst, wenn den anderen Du ansiehst, wieder nur Dich selbst…
Zur Inszenierung
Zwei Frauen machen sich auf die Suche nach einer Gruppe von Kindern, die während sie ihr Land verlassen mussten, in einem Niemandsland stranden und sich entscheiden, der Zivilisation den Rücken zuzukehren. In der Klandestinität, weitab von Erwachsenen und Siedlungen bauen sie an einem neuen Lebensentwurf. Auf der Suche finden die Frauen immer wieder Fotos und Briefe der Kinder, die langsam ein Bild entstehen lassen von dem, was die Kinder antreibt und was sie an der Welt da draußen desillusioniert.
Anhand von teils absurd anmutenden Texten, teils sich wiederholenden Choreografien vor einer tiefgreifenden Sound-Kullisse, wird in dieser Inszenierung versucht den widersprüchlichen Ebenen des Menschen zu begegnen, diese spielerisch zu verhandeln und uns die Absurditäten des menschlichen Handelns vor Augen zu führen.
Mit: Anna Russegger, Sara Zambrano
Musik: Fabian Mang
Text: Florian Zambrano
Bühne: Kamran Gharabaghi
Kostüm: Sarah Mattitsch
Termin
19.6.2026 I 19:30
Ort
[theater | objekt]
Davisstraße 5-7
5400 Hallein
Tickets: Kupfticket oder Abendkassa
Fotos: Teatro zumbayllu